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BAHNSPORT
Immer an der Wand lang! Immer
links herum. Die rechte Hand, die bei Tempo 120km/h
zentimeterscharf an der
Bahnbegrenzungswand entlang streift,
hart am Vollgas. 3 Meter
dahinter die Zuschauer. Das ist
Bahnsport.

Bahnsport steht als
Überbegriff für vier Disziplinen
Speedway (Bahnlänge bis 400 m,
Bahnbelag = Sand)
Sandbahnrennen (Bahnlänge bis
1000 m, Bahnbelag = Sand)
Grasbahnrennen (Bahnbelag =
Gras)
Eisspeedway (Bahnbelag = Eis)
Über
vier schnelle Runden
(Geschwindigkeiten bis 130km/h)!
Kampf Mann gegen Mann! 4-6
Solisten, 4-6 Seitenwagenteams
oder bis zu 12 Piloten der
Schülerklassen kämpfen
nebeneinander in der Kurve,
Ellenbogen an Ellenbogen.
Gebremst wird nicht. Denn
Bahnfahrer haben keine Bremsen.

Dafür aber 70 PS starke
Viertakter mit 500ccm Hubraum,
die mit reinem Methanol
betrieben werden, das nahezu
schadstofffrei zu Wasserdampf
verbrennt. Mit diesem explosiven
Kraftstoff beschleunigen sie
fast wie ein Formel 1 Auto. Zur
Schmierung verwendet man
biologisch voll abbaubares
pflanzliches Öl.
Durchschnittlich alle 3 Minuten
wird ein neues Rennen gestartet,
zwischen 20 und 50 Mal an
einem Tag. Das Fahrerlager ist
für jeden zugänglich, so dass ein
Small-Talk in den Rennpausen mit
jedem Fahrer möglich ist.
Technik-Freaks können zusehen,
wie in rasender Geschwindigkeit
z.b. Motoren gewechselt oder
komplette Fahrgestelle umgebaut werden. |