NEWS 2011

 

21.09.2011

Langbahn WM entschieden
Eine spektakuläre Saison auf der Langbahn ist beendet und hinter dem alten und neuen Weltmeister Joonas Kylmäkorpi haben sich Richard Speiser und Stephan Katt die Silber- und Bronzemedaille gesichert. Beim Saisonfinale in Morizes gewann der Franzose Stephane Tresarrieu seinen heim Grand Prix vor Theo Pijper und Stephan Katt, der als Dritter des Tages das beste deutsche Ergebnis einfuhr und zudem als einziger Deutscher im Tagesfinale stand. Richard Speiser und Herbert Rudolph schieden nach den Halbfinalläufen aus. Matthias Kröger, Martin Smolinski und Jörg Tebbe verpassten diese sogar. Im Gesamtklassement haben sich drei deutsche Langbahnfahrer unter den Top-Sieben der Welt platziert, die automatisch für den Langbahn Grand Prix 2012 gesetzt sind. Richard Speiser beendete als bester Deutscher sowie als Vizeweltmeister die Saison 2012 vor Stephan Katt, der Bronze gewann. Martin Smolinski rutschte nach einem verkorksten letzten Grand Prix Rennen noch vom vierten auf den sechsten Platz ab. Auf den Plätzen acht bis elf finden sich mit Matthias Kröger (Platz 8), Herbert Rudolph (Platz 9) und Jörg Tebbe (Platz 11) drei weitere deutsche Fahrer, die jedoch erst im Grand Prix Challenge am kommenden Wochenende in St. Colomb ihr Ticket für den Langbahn GP 2012 lösen müssen.

Ergebnis Langbahn WM 2011
1. Joonas Kylmäkorpi (FIN) 127 Punkte, 2. Richard Speiser (DE) 103, 3. Stephan Katt (DE) 101, 4. Theo Pijper (NED) 96, 5. Mathieu Tresarrieu (FRA) 90, 6. Martin Smolinski (DE) 83, 7. Stephane Tresarrieu (FRA) 75, 8. Matthias Kröger (DE) 73, 9. Herbert Rudolph (DE) 70, 10. Dirk Fabriek (NED) 59, 11. Jörg Tebbe (DE) 58, 12. Glenn Phillips (GB) 53, 13. Josef Franc (CZE) 51, 14. Richard Hall (GB) 50, 15. Andrew Appleton (GB) 48, 16. Jerome Lespinasse (FRA) 39, 17. Aki Pekka Mustonen (FIN) 37

Deutsches Team enttäuscht bei Paar EM Finale
Dass man die favorisierten Polen beim Finale zur Speedway Paar EM auf heimischer Strecke kaum schlagen konnte, war dem deutschen Team im Vorfeld klar. Doch dass man am Ende nur den letzten Platz belegte war eine Enttäuschung. „Das war heute nicht mein Tag“, bilanzierte Tobias Kroner, der zudem auch ein wenig froh sein dürfte, wenn die Saison 2011 ein Ende findet. „Ich bin froh, wenn das Jahr für mich zu Ende ist. Es lief vieles nicht wie gewünscht!“ Kroner startete in den ersten beiden Läufen mit Max Dilger und nach einem 2:4 zum Auftakt gegen das tschechische Team unterlag man auch den überraschend starken Ungarn mit 1:5. Im Lauf gegen Ungarn fiel Max Dilger zudem mit technischem Defekt aus. In den folgenden Läufen setzte Sönke Petersen, der gemeinsam mit Manuel Wüst das Team vor Ort betreute, Mathias Schultz statt Kroner ein. Im Duell mit den Dänen gewann Dilger den Start, doch außen zog dann der Däne Jensen an ihm vorbei. Beim Duell mit den Letten erreichte Dilger den einzigen deutschen Laufsieg. Da Schultz aber keinen Weg an den Letten vorbei fand, endete auch dieses Duell unentschieden. In den abschließenden Durchgängen setzte es gegen die späteren Sieger Polen sowie das Team aus Russland jeweils eine 1:5 Schlappe, wobei Dilger im Duell gegen Polen mit Zündungsproblemen bereits am Start stehen geblieben war und im letzten Lauf gegen Russland von Tobias Kroner ersetzt wurde. Max Dilger steht am kommenden Wochenende als einziger Deutscher im Finale zur Speedway Europameisterschaft in Rovno/ Ukraine.

Ergebnis Paar EM Finale Pila/Polen
1. Polen 26 Punkte (Jaroslaw Hampel 9, Przemylsaw Pawlicki 16, Piotr Pawlicki 1), 2. Ungarn 20+3 (Norbert Magosi 12+3, Joszef Tabaka 8), 3. Russland 20+2 (Renat Gafurov 11, Victor Golubovskiy 9+2), 4. Lettland 18 (Kasts Podzuks 6, Andzejs Lebedevs 12), 5. Dänemark 17 (Steen Jensen 9, Kenneth Hansen 8), 6. Tschechien 14 (Vaclav Milik 0,Filip Sitera 1, Ales Dryml 13), 7. Deutschland (Max Dilger 7, Tobias Kroner 1, Mathias Schultz 3)

 

08.09.2011

Ist Kylmäkorpi noch zu stoppen? – Finale der Langbahn WM steht bevor
Noch zwei Rennen stehen beim Finale der Langbahn Einzel Weltmeisterschaft 2011 aus und der derzeit führende Titelverteidiger Joonas Kylmäkorpi (Finnland) geht als Favorit in die beiden letzten Runden des Langbahn GP's. Mit 80 Punkten aus vier GP Rennen führt Kylmäkorpi derzeit vor dem Börwanger Richard Speiser, der mit 75 Punkten nur fünf Punkte Rückstand auf den starken Finnen hat. Speiser ist somit vor den finalen GP’s der Saison 2011 in Vechta und Morizes (Frankreich) noch auf Schlagdistanz zu Kylmäkorpi. 20 bzw. 21 Punkte Rückstand auf den führenden Finnen haben derzeit Sephan Katt und Martin Smolinski, die sich auf den Rängen drei und vier in der Gesamtwertung befinden. Katt wurde am vergangenen Wochenende vor Smolinski deutscher Langbahnmeister und das Duo befindet sich in bestechender Form. Realistische Titelchancen bestehen für das Duo jedoch nur, wenn Kylmäkorpi und Speiser entsprechend einbrechen. „In Vechta will ich konstant in jedem Lauf punkten und nach dem Rennen sehen wir, wo wir in der Gesamtwertung stehen und werden unsere Ziele für das Saisonfinale in Morizes entsprechend formulieren“, erklärt Martin Smolinski in einer Pressemitteilung. Für die verbleibenden drei deutschen Fahrer im Langbahn GP Matthias Kröger, Herbert Rudolph und Jörg Tebbe wird es in den letzten beiden Rennen vorrangig darum gehen einen Platz unter den besten Sieben der Gesamtwertung zu erreichen und das damit verbundene Ticket für den Langbahn GP 2012 zu lösen. Der vorletzte GP am kommenden Samstag in Vechta, ist der einzige WM-Lauf der in Deutschland ausgetragen wird. Infos zum Rennen unter www.ac-vechta.de

Tobias Kroner statt Christian Hefenbrock beim Paar EM Finale
Nachdem Max Dilger und Christian Hefenbrock in Berghaupten den Einzug ins Finale zur diesjährigen Paar Europameisterschaft erreicht hatten, hatte Teamchef René Schäfer beabsichtigt Dilger und Hefenbrock auch im Finale in Pila (Polen) ins Rennen zu schicken. Aufgrund einer Verletzung muss Schäfer nun sein Team umbauen und hat den Dohrener Tobias Kroner neben Max Dilger für das Finale nominiert. „Zuerst möchte ich auf diesem Wege beste Genesungswünsche an Chrischi Hefenbrock übermitteln. Nachdem für das Finale in Pila Kevin Wölbert und Martin Smolinski aufgrund von Ligaverpflichtungen bzw. der Langbahnweltmeisterschaft nicht zur Verfügung standen fiel die Wahl logischerweise auf Tobias Kroner“, erklärt Schäfer. Im Vorjahr hatte Tobias Kroner mit einer starken Leistung beim Finale zur Paar EM gemeinsam mit Roberto Haupt und Martin Smolinski das deutsche Team zur Silbermedaille geführt. „Wenn Max und Tobias gut drauf sind, dann könnte es in Pila erneut mit einer Medaille klappen. Jedoch hat das Halbfinale auch gezeigt, dass die anderen Nationen nicht zu unterschätzen sind“, so Schäfer. Am 17. September trifft Deutschland im Finale auf die gastgebenden Polen, die wohl mit den Gebrüdern Pawlicki an den Start gehen werden, Ungarn, Tschechien, Lettland, Russland und Dänemark.

 

01.09.2011

Nach Speedwaykrimi schafft deutsches Team den Finaleinzug
Dramatischer hätte es nicht sein können! Beim Halbfinale zur Speedway Paar EM in Berghaupten schafften das deutsche Duo Max Dilger und Christian Hefenbrock erst im Stechen den Einzug in das Finale nach Pila! Nach einem 3:3 im Auftaktheat gegen Lettland, folgten Siege gegen England, Dänemark und Italien. Gegen die Tschechen wollte das deutsche Team dann den Einzug ins Tagesfinale um den Sieg und die damit verbundene direkte Qualifikation klar machen. Doch nach einem Ausfall von Max Dilger konnte sich Christian Hefenbrock nicht vor die Tschechen setzen und so musste das deutsche Team sich im erneuten Duell mit den Briten messen, um den Einzug ins Finale zur Paar EM zu schaffen. Vom Start weg führte Christian Hefenbrock und mit Max Dilger auf dem dritten Platz schien alles nach Plan zu laufen, doch ein Motorschaden am Bike von Max Dilger lies das Duell mit den Engländern 3:3 enden. Daher musste in einem Entscheidungslauf der Sieger im Duell um den dritten Rang ermittelt werden. Teamchef René Schäfer schickte erneut Christian Hefenbrock ins Rennen. Der Liebenthaler verlor zwar den Start gegen den Engländer Newman, doch in der zweiten Runde zog “Hefe“ aussen an Newman vorbei und brachte unter dem Jubel der Zuschauer den Sieg ins Ziel! Deutschland trifft nun im Finale am 17.9. in Pila auf Gastgeber Polen sowie die Teams aus Dänemark, Tschechien, Ungarn, Lettland und Russland.

Martin Smolinski gewinnt die Grasbahn Europameisterschaft
Auf der technisch anspruchsvollen Bahn in Skegness konnte aus deutscher Sicht lediglich Martin Smolinski bis ins A-Finale vorstoßen. Mitfavorit Stephan Katt war nach den ersten drei Läufen ebenfalls auf gutem Wege um sich für das B- Finale zu qualifizieren, ehe eine umstrittene Sturzdisqualifikation den Neuwittenbecker um den Einzug ins B-Finale brachte. Über das B-Finale hätte Katt sich noch für das entscheidende A-Finale qualifizieren können. Martin Smolinski hingegen schaffte mit zwei Laufsiegen und zwei zweiten Plätzen die sichere Qualifikation fürs A-Finale und konnte sich dort in der ersten Runde an die Spitze des Feldes setzen und die Führung bis ins Ziel halten! Für den Olchinger ist es nach zwei Weltmeistertiteln mit der deutschen Nationalmannschaft auf der Langbahn, der erste Einzeltitel.

 

24.08.2011

Dilger und Hefenbrock sollen Deutschland ins Finale fahren
Im Vorjahr gewann das deutsche Team beim Finale zur Best Pairs Europameisterschaft, das in Stralsund ausgetragen wurde, die Silbermedaille. Um diese zu verteidigen, soll am kommenden Samstag der Einzug ins Finale perfekt gemacht werden. In Berghaupten findet das Halbfinale zur Paar Europameisterschaft statt und Teamchef René Schäfer hat sich mit Christian Hefenbrock und Max Dilger auf zwei Fahrer festgelegt, die den Einzug ins Finale schaffen sollen. „Max ist das ganze Jahr bereits in bestechender Form. Für Christian sprach, dass er in Berghaupten bereits gute Leistungen gezeigt hat und ihm die Piste liegen sollte“, erklärt Schäfer seine Nominierung. Den dritten Fahrer des Renntages wird René Schäfer erst kurzfristig nominieren. „Der Finaleinzug ist die Vorraussetzung, um unseren zweiten Platz aus dem Vorjahr überhaupt verteidigen zu können. Wir werden eine optimale Leistung unserer Fahrer benötigen, um diesen zu schaffen“, so Schäfer, der mit seiner Auswahl in Berghaupten auf die Teams aus Dänemark, Tschechien, Großbritannien, Italien und Lettland treffen wird, „Wenn alles glatt läuft sollten wir den Finaleinzug schaffen können!“ Das Finale zur Speedway Paar Europameisterschaft findet am 17.9. in Pila (Polen) statt. Infos zum Rennen sind unter www.msc-berghaupten.de zu finden.

Grasbahn EM Finale in Großbritannien
Vier deutsche Fahrer haben das Ticket zum Grasbahn EM Finale in Skegness gelöst und werden dort am kommenden Sonntag um den Titel kämpfen. „So wie die Fahrer derzeit alle in Form sind, wird das eine ganz interessante Sache“, äußerte sich Martin Smolinski vor dem Rennen. Smolinski gewann wie Stephan Katt sein Qualifikationsrennen zum EM Finale am vergangenen Freitag und geht als einer von vielen Titelfavoriten ins Rennen. Neben Katt und Smolinski darf sich auch Richard Speiser berechtigte Hoffnungen auf den EM Titel machen, während Christian “Hülse“ Hülshorst mit Außenseiterchancen ins Rennen gehen wird. Nicht zu unterschätzen ist die internationale Konkurrenz in diesem Finale, die von Titelverteidiger Andrew Appleton angeführt wird. Neben Appleton zählen Theo Pijper und Jannick de Jong zum engeren Favoritenkreis. Zum erweiterten Favoritenkreis gehören die Tschechen Josef Franc und Ales Dryml, sowie die Briten David Howe, Glenn Philips und Richard Hall. Auch mit dem Franzosen Stephane Tresarrieu ist auf einer Grasbahn immer zu rechnen.

 

21.08.2011

Nie war ein WM-Titel überlegener
Knapp 4000 Zuschauer haben bei der Langbahn-Team-WM im niedersächsischen Scheeßel ein überaus dominierendes deutsches Team gesehen, dass sich zum fünften Mal in Folge den WM-Titel holte. „Nie war ein WM-Titel überlegener als hier in Scheeßel. Ich bin absolut glücklich“, sagte Team-Manager Josef Hukelmann nach dem Finale der beiden punkthöchsten Teams. Besser, als es Stephan Katt (Neuwittenbek), Richard Speiser (Börwang) und Martin Smolinski (Olching) im alles entscheidenden Lauf machten, ging es nicht mehr. Vom Start weg war das deutsche Finaltrio vorne weg – und ließ noch nicht einmal die Spur eines Zweifels am fünften WM-Gold in Folge. „Ein geiles Team, es hat alles gepasst, wir sind einfach nur happy“, lobte Kapitän Stephan Katt seine Mannen, zu denen auch Jörg Tebbe (Dohren) gehörte. Das deutsche Quartett rotierte in den Vorläufen, sodass alle Fahrer zum Einsatz kamen. Deutschland begann mit 11:4 Punkten im Auftaktrennen gegen die Niederlande. Dieselbe Punkteausbeute erreichte das schwarz-rot-goldene Teamauch gegen Frankreich, das wie die Niederländer und Tschechen im Vorfeld zu den Mitfavoriten gehörte. Eine erste Zwölf-Punkte-Fahrt holte sich Deutschland danach gegen die durch den verletzten und fehlenden Weltmeister Joonas Kylmäkorpi stark geschwächten finnische Mannschaft. Einem Maximum gegen Großbritannien folgte ein 10:5 gegen Tschechien. 56 Punkte standen nach den Vorläufen zu Buche. Die Niederlande schafften mit 38 Punkten ebenfalls den Finaleinzug. Nervös war Team-Manager Josef Hukelmann trotz aller Überlegenheit: „Wir hatten in den Vorjahren immer wieder im Endlauf einen technischen Defekt oder auch eine Disqualifikation. Wer weiß in einem A-Finale schon, was kommt?“ Während in der Vergangenheit schon technische Defekte oder Disqualifikationen für Aufregung sorgten, lief 2011 alles wie geplant. Katt schoss auf dem 1000 Meter Oval von außen an die Spitze. Speiser setzte sich neben ihn und Smolinski schottete von Platz drei aus ab. Das niederländische Team um Jannick de Jong, Jeffrey Woortmann und Mark Stiekema hatte zu keinem Zeitpunkt eine Chance, die deutsche Spitze zu durchbrechen. „Wir sind das gesamte Rennen über sehr taktisch gefahren und haben als Team gearbeitet. Es war wunderschön. Zur Team-WM kann ich nur sagen: I love it!“ sagte ein glücklicher Martin Smolinski. „Alles hat super funktioniert, wir haben alles durchgezogen wie vorher abgesprochen und ich glaube, das war heute Paar- und Teamfahren, ja fast schon legendär.“ Auch Nationalmannschaftsneuling Jörg Tebbe war am Ende zufrieden: „Der WM-Titel ist mein bislang größter Erfolg. Auch wenn ich gerne ein paar Punkte mehr zum Sieg beigetragen hätte, freue ich mich sehr darüber“

Ergebnis:
1. Deutschland

(Stephan Katt, Richard Speiser, Jörg Tebbe, Martin Smolinski)

56 Punkte plus 12 im A-Finale
2. Niederlande

(Jannick de Jong, Sjoerd Rozenberg, Mark Stiekema, Jeffrey Woortman)

38 Punkte plus 3 im A-Finale

3. Großbritannien

(Paul Cooper, Andrew Appleton, Glen Phillips, Mitch Godden)

36 Punkte plus 8 im B-Finale
4. Tschechien

(Josef Franc, Ales Dryml, Richard Wolff, Pavel Ondrasik)

35 Punkte plus 7 im B-Finale

5. Frankreich

(Stephane Tresarrieu, Mathieu Tresarrieu, Jeorme Lespinase, Theo di Palma) 34 Punkte plus 8 im C-Finale
6. Finnland

(Akki-Pekka Mustonen, Rene Lehtinen, Simo Pulli)

26 Punkte plus 7 im C-Finale

 

14.08.2011

Der Countdown in Sachen Mission Gold läuft
Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit: Am kommenden Sonntag kämpft das deutsche Nationalteam im niedersächsischen Scheeßel um Gold bei der Langbahn Team-Weltmeisterschaft. Team-Manager Josef Hukelmann freut sich auf das Unternehmen Titelverteidigung auf dem 1000-Meter-Oval, der MSC Eichenring Scheeßel auf spannende Wettkämpfe und viele Zuschauer anlässlich seines 60-jährigen Bestehens. „So kurz vor dem Wettbewerb ist die Anspannung immer groß“, beschreibt Team-Manager Josef Hukelmann seine derzeitige Gemütslage: „Wie in den Vorjahren haben wir auch in diesem Jahr viel Respekt vor den Gegnern, vor allem vor dem starken finnischen Team um Weltmeister Joonas Kylmäkorpi und GP-Pilot Aki Pekka Mustonen. Aber auch die Tschechen mit WM-Fahrer Josef Franc und dem Langbahn-Newcomer Alex Dryml sind neben den Mitfavoriten Niederlande und Frankreich nicht zu unterschätzten. Wir nehmen die Sache sehr, sehr ernst. Alle Nationanen haben nachgelegt und sind stärker geworden.“ Vier Mal ging die Team-Weltmeisterschaft bislang über die Bühne. Vier Mal gelang dem deutschen Team bislang die „Mission Gold“. Hukelmann freut bei der fünften Auflage des noch jungen Wettbewerbes des Motorsportweltverbandes FIM vor allem eine Tatsache: „Zum ersten Mal sind wir nach vier 500 bis 600 Meter-Bahnen auf einem richtigen Langbahn-Oval mit 1000 Metern unterwegs.“ Richard Speiser (Börwang), Jörg Tebbe (Dohren) und Martin Smolinski (Olching) werden das Team um Kapitän Stephan Katt (Neuwittenbek) bilden. Mit allen vier Fahrern hat Hukelmann noch in der vergangenen Woche Gespräche geführt, sie auf den Team-Wettbewerb eingeschworen: „Ganz wichtig ist mir, dass wir als wirkliche Mannschaft auftreten, dass jeder für jeden kämpft und jeder für jeden da ist. Es spielt keine Rolle, wer am Ende die Punkte schreibt. Entscheidend ist, dass wir sie auf dem deutschen Konto verbuchen.“ Stephan Katt (31) wird bei seiner vierten Team-Weltmeisterschaft erstmals die Kapitänsrolle übernehmen. Hukelmann: „Er ist derjenige mit der größten Erfahrung und er war 2011 verdammt schnell, auch wenn er mit einigen Ausfällen Pech hatte.“ Viel hält Hukelmann auch von Richard Speiser (24), Zweiter der aktuellen Langbahn-Einzel-WM: „Er hat sich unheimlich gut entwickelt und hält auch dem mentalen Druck stand. Richard ist ein cleverer Bursche, sehr überlegt und weiß genau, was er tut.“ Erstmals mit im Team-WM-Boot ist Jörg Tebbe. Der 32-Jährige fährt seine bislang beste WM-Saison, verbuchte zwei dritte Grand-Prix-Plätze in der aktuellen WM und gilt als Spezialist für lange Bahnen. „Ich traue ihm gerade in Scheeßel sehr viel zu und glaube, dass er seine Leistung bringen wird“, sagt Hukelmann. Leistung hat auch Martin Smolinski bereits gezeigt. 2010 war er erstmals im deutschen Nationalmannschaftsteam, qualifizierte sich im selben Jahr für die Langbahn-WM und gewann in diesem Jahr mit Marienbad und Marmande als einziger Fahrer zwei Grand Prix. Hukelmann: „Smolinski ist sauschnell unterwegs. Er fährt mit viel Ehrgeiz und einem großen Kämpferherz.“ Gemeinsam mit Speiser gehört Smolinski zur „jungen Garde“, die Hukelmanns Ansicht nach in die Verantwortung genommen werden sollen. Dennoch gilt: „Es werden wie in den vergangenen Jahren auch in jedem Fall alle vier Fahrer zum Einsatz kommen.“. Außen vor als Fahrer blieb 2011 der vierfache Team-Weltmeister Matten Kröger. Hukelmann: „Team-Betreuer Joachim Ohmer und ich sind fest davon überzeugt, dass wir das derzeit sportlich beste Quartett nominiert haben. Leicht haben wir uns die Entscheidung nicht gemacht. Umso mehr freut es mich für Kröger, dass er Weltmeister werden kann, ohne direkt dabei zu sein.“ Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Kapitän des deutschen Nationalteams 2010 ist Motorentuner und Freund von Stephan Katt - und in jedem Fall mitverantwortlich für Sieg oder Niederlage. Katt wird wie Speiser und Smolinski am Freitagabend noch die Qualifikationsrunde zur Grasbahn-Europameisterschaft bestreiten - und möglichst unverletzt und mit gelöstem EM-Ticket am Samstag in Scheeßel eintreffen. Mit der Team-WM am Sonntag (13 Uhr) feiert der MSC Eichenring Scheeßel sein 60-jähriges Bestehen. Und wenn alles nach Plan läuft auch den fünften Titel des erfolgsverwöhnten Teams Germany.

 

12.08.2011

Deutsches U19 Team erreicht in Eskilstuna den dritten Rang
Vom ersten Lauf an machten die Gastgeber aus Schweden und Dänemark klar, dass der Sieg und die damit verbundene direkte Qualifikation für das Finale nur über diese beiden Länder entschieden werden würde. Das deutsche Quartett kämpfte somit vor allem gegen die britische Auswahl um den dritten Rang. Bereits nach dem ersten Durchgang hatte die deutsche Auswahl den dritten Rang erobert und konnte diesen bis zum Ende des Rennens verteidigen. Stärkster deutscher Fahrer war in diesem Rennen Kai Huckenbeck, der gute Starts hatte und auch im Rennen mit den dänischen und schwedischen Fahrern mithalten konnte. Huckenbeck gelang in Lauf 9 auch der einzige deutsche Laufsieg. Im zweiten Halbfinale setzte sich die russiche Auswahl durch, sodass im Finale Gastgeber Slowenien auf Russland, Dänemark und Schweden trifft.

Ergebnis U19 Team EM Halbfinale Eskilstuna
1. Dänemark 48 Punkte (Mikkel B. Jensen 12, Mikkel Michelsen 12, Kenni Nissen 9, Nikolaj B. Jacobsen 9, Kasper Lykke Nielsen 6), 2. Schweden 41 Punkte (Mathias Thörnblom 11, Jacob Thorsell 10, Oliver Berntzon 10, Joel Larsson 6, Victor Palovaara 4)
Ausgeschieden: 3. Deutschland 18 Punkte, (Kai Huckenbeck 12, Danny Maaßen 4, Andre Mochner 2, Michell Hofmann 0) 4. Großbritannien 13 (Brendan Johnson 5, Ashley Morris 3, Tom Perry 3, Joe Jacobs 2, Ritchie Franklin N)


Speedway EM: Aus für Busch und Sekula
Trotz eines starken Schlussspurts hat Tobias Busch den Einzug ins EM Finale am vergangenen Samstag verpasst. Busch vom MC Nordstern Stralsund hatte nach drei Heats lediglich drei Punkte auf dem Konto, konnte jedoch mit fünf Punkten in den letzten beiden Läufen noch auf den siebten Platz vorrücken. Am Ende fehlte Busch ein Punkt auf Rang sechs, den letzten Qualifikationsplatz. Auf dem zehnten Rang beendete Marcin Sekula das Rennen.

Christian Macha: Mentaltraining ist nicht zu unterschätzen
Beim Speedway World Cup wurde das Team Germany erstmals von einem Mentaltrainer bei einem Rennen begleitet. Christian Macha betreute die Fahrer des Team Germany vor dem Rennen in Vojens und berichtet in einem kurzen Interview von seinen Eindrücken.

Christian Macha, erzählen Sie ein wenig zu Ihrem beruflichen Werdegang und ihrem Beruf!
Ich habe bereits mit 16 Jahren angefangen, mit Menschen zu arbeiten. Nach einer Ausbildung zum Pädagogen in Bethel und einem Jahr in Amerika, absolvierte ich eine Ausbildung zum Stimmtherapeuten. Später kamen dann noch Ausbildungen zum individualpsychologischen Berater, Supervisor und Mentaltrainer hinzu. Im Laufe der Jahre ist mir immer klarer geworden, dass die Erwachsenenbildung, das Coachen und das Training genau mein Ding ist.
Die letzte Ausbildung zum Mentaltrainer brachte dann den Durchbruch. Ich veränderte mein Denken und auf einmal lief mein Leben wesentlich runder, erheblich erfolgreicher. Das ganze Leben fängt halt im Kopf an. So auch Sport und meine Tätigkeit bei Sportmentaltraining.net. Mentaltraining hat übrigens ausschließlich etwas mit so genannten neuromentalen Prozessen im Gehirn zu tun und nichts mit Religion, Esoterik oder Gehirnwäsche, sogar weniger mit Psychologie als man landläufig glaubt. Sportmentaltraining bringt die Sportlerinnen und Sportler auf mehreren Ebenen zu ihren Höchstleistungen. Es geht um Konzentration, Kämpfergeist, Durchhaltevermögen, Disziplin, Einstellungen, Werte, Glaubenssätze uvm.

Wie kam es zur Kooperation mit dem Team Germany?
Das Team Germany, ein ziemlich geniales und sehr freundliches, engagiertes und motiviertes Team, lernte ich über meine Zusammenarbeit mit Sönke Petersen kennen.

Wie waren die Eindrücke in Vojens vom deutschen Team?
Zunächst einmal war die Atmosphäre in Vojens gigantisch. Zudem noch im Fahrerlager präsent sein zu dürfen und sich das Verhalten der eigenen Jungs und der Konkurrenz ansehen zu dürfen war fantastisch. Im Gespräch mit Réne Schäfer, dem Teammanager vom Team Germany, stellte sich heraus, dass die Fahrer vier Punkte mehr eingefahren haben als bei der letzten World Cup-Teilnahme. Alle Fahrer waren während des Sportmentaltrainings absolut offen und interessiert. Das absolut faszinierendste war der Vergleich zweier Fahrer, die in Vojens sehr wenige bis keine Punkte eingefahren haben, beim Störtebeker-Cup in Norden allerdings punktemäßig abräumten und den ersten Platz erreichten.

Wie haben die Fahrer mitgearbeitet, wo lagen in etwa die Punkte an denen bei den Jungs angesetzt wurde?
Es ging in Vojens um die Grundsteinlegung für unsere zukünftige Kooperation, die wir vertiefen werden. Mein persönliches Ziel ist es, die Jungs in den nächsten Jahren als Team aufs Siegertreppchen zu bringen.

Haben die Jungs einen stärkeren Eindruck auf Sie gemacht?
Ich habe leider keine Vergleichsmöglichkeiten. Aber, wie bereits erwähnt, hat Réne Schäfer bereits eine Veränderung sehen können.

Ist eine weitere Kooperation mit dem Team Germany geplant?
Es IST etwas geplant. Der genaue Ablauf ist jedoch noch inoffiziell. Mit ein paar Fahrern stehe ich im regelmäßigen Kontakt in Form von Coachings und Emails. Mir gefällt zudem der enge Kontakt zu Sönke und Réne, die für mich immer interessante und wichtige technische und personelle Updates haben.

Wo und wie glauben Sie die Fahrer mental stärker zu machen?
Zunächst einmal: ich kann den Jungs lediglich mentale Techniken aufzeigen und ihnen das mentale Training erklären. Die Regelmäßigkeit und Disziplin des regelmäßigen Trainings liegt dann in den Händen und Köpfen der Fahrer. Wer mentales Training nicht möchte, kann nicht dazu gezwungen werden. Denn: es ist ein hartes Training und weder in der Anstrengung, noch in seiner Wirksamkeit ist es zu unterschätzen. Ich freue mich in jedem Fall über die bereits bestehende, ausschließlich positive Kooperation und auf das nächste internationale Event. Ich werde übrigens demnächst den Motorradführerschein machen, weil mich die Bikes in Vojens so faszinierten. Ihr habt mich echt begeistert!

Christian Macha
Jahrgang 1972, Mentaltrainer, psychologischer Berater, Supervisor, Therapeut, Pädagoge, tätig als Sportmentaltrainer, Dozent für Mentale Kompetenz und europaweit als Experte für Denk-, Handlungs- und Kommunikationsoptimierung (vom Manager bis zur Hausfrau)

 

Erfolgreiches DMSJ Trainingslager
Ein intensives Trainingscamp, das vom DMSJ Vorstand für Motorrad René Schäfer organisiert wurde, haben zahlreiche Fahrer der 250ccm Klasse auf den Bahnen in Nordhastedt und Dohren absolviert. Zum Abschluss des mehrtägigen Trainingscamps starteten die Teilnehmer in Norden im Rahmenprogramm eines internationalen Rennens. „Wir hatten über alle Tage absolutes Glück mit dem Wetter und konnten so ungehindert ein tolles Trainingsprogramm absolvieren. Alle Teilnehmer sind enorm motiviert zu Werke gegangen und haben die Trainingsinhalte sehr gut angenommen und umgesetzt“, berichtet René Schäfer. Schäfer wurde an allen Tagen von Sönke Petersen und Manfred Scheffczyk unterstützt. In Dohren ergänzte Nationalmannschaftsfahrer Tobias Kroner das Trainerteam. „Ich bin sehr froh, dass mir Sönke Petersen und Manfred Scheffczyk zur Seite standen und mich bei den Trainings unterstützt haben. So konnten wir gezielter mit den Fahrern arbeiten. Ich danke den beiden und auch Tobias Kroner für die Unterstützung“, äußerte sich Schäfer. Aus dem Ausland hatten sich der britische 250ccm Pilot Robert Lambert und das russische Talent Arslan Fayzulin zu den deutschen Fahrern hinzugesellt und waren vom ersten Tag an voll in die homogene Gruppe integriert. „Arslan Fayzulin ist wohl eines der größten Nachwuchstalente das es im Speedway momentan gibt. Mit zwölf Jahren wird Fayzulin derzeit von einem Vollzeitmechaniker und einem persönlichen Trainer gefördert und trainiert bis zu vier Mal in der Woche in Russland. Zudem bestreitet er jedes Wochenende mindestens ein Rennen. Das ist eine enorme Nachwuchsförderung die in Russland betrieben wird“, schwärmt Schäfer. Beim Abschlussrennen hätte sich Fayzulin dann auch fast durchgesetzt, doch mit einer Disqualifikation im letzten Lauf verlor er wichtige Punkte und so siegte der Brite Robert Lambert vor dem jungen Russen und Onno Rykena, der als bester Deutscher Dritter wurde. Für 2012 ist eine Neuauflage des Camps geplant und zudem ist beabsichtigt mit einigen Fahrern der 250ccm zu einem Trainingslager nach England zu reisen.

Wer folgt Dilger ins EM Finale – EM Halbfinale in Opole
Für das Speedway EM Finale, das am 24.09. in in Lviv (Lemberg/ Ukraine) ausgetragen wird, sind beim dritten und letzten Halbfinale noch sechs Startplätze zu vergeben. Nachdem sich aus deutscher Sicht Max Dilger im Juni für das Finale qualifiziert hatte, haben nun Tobias Busch und Marcin Sekula noch die Chance sich für das Finale zu qualifizieren.

Line-up EM Halbfinale Opole
1. Nicolas Covatti (ITA), 2. Andriej Karpow (UKR), 3. Sebastian Ułamek (POL), 4. Matej Zagar (SLO), 5. Robin Aspegren (SWE), 6. Ales Kraljic (SLO), 7. Roland Benko (HUN), 8. Michał Mitko (POL), 9. Kenni Larsen (DEN), 10. Ales Dryml (CZE), 11. Marcin Sekula (DE), 12. Mathieu Tressarieu (FRA), 13. Tomasz Gapiński (POL), 14. Tobias Busch (DE), 15. Rafał Fleger (POL), 16. Aleksandr Łoktajew (UKR) R1. Władimir Dubinin (RUS)

U19 Quartett tritt in Schweden an
Fast exakt das gleiche Team, das beim U21 Team WM Halbfinale in Diedenbergen am Start war, bestreitet nun am kommenden Samstag das Halbfinale zur U19 Team Europameisterschaft in Eskilstuna. Da bei der Team EM im Vergleich zur Team WM der fünfte Fahrer des Teams Reservist ist, hat man in Reihen des Team Germany aus Kostengründen auf einen fünften Mann verzichtet und vertraut dem nominierten Quartett um Kapitän Kai Huckenbeck. Nachdem 2008 das deutsche Team bei der Premiere des Wettbewerbs die Silbermedaille gewann, konnte in den folgenden Jahren der Finaleinzug nicht mehr realisiert werden. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass es ein spannendes Rennen wird, da die Gegner aus Dänemark, Schweden und England ebenfalls hervorragende Nachwuchsteams stellen. „Wir wollen unser Team weiter aufbauen und die Jungs fördern. Nachdem die Jungs bereits in Diedenbergen gemeinsam gefahren sind und trotz der Niederlage wichtige Erfahrungen sammeln konnten, sollen sie in Eskilstuna weitere internationale Erfahrungen sammeln“, erklärt Teamchef René Schäfer, der aus privaten Gründen die Reise nach Eskilstuna nicht antreten kann. Sönke Petersen wird das Team als Teambetreuer nach Eskilstuna begleiten und vor Ort betreuen.

D-Kader U19 Team EM Halbfinale Eskilstuna
Kai Huckenbeck, Danny Maaßen, Michell Hofmann, Andre Mochner

 

27.07.2011

Titel Nummer fünf ist das Ziel
Vier Mal ging die Langbahn Team Weltmeisterschaft bislang über die Bühne. Vier Mal hieß der Weltmeister Deutschland. Die Nominierung für die WM 2011 ist erfolgt. Stephan Katt, Richard Speiser, Jörg Tebbe und Martin Smolinski werden am 21. August im niedersächsischen Scheeßel die schwarz-rot-goldenen Farben vertreten. Leicht hat es sich Team-Manager Josef Hukelmann mit der Nominierung nicht gemacht: „Im Gegensatz zu den anderen Nationen haben wir sechs bis sieben Fahrer, die leistungstechnisch eng beieinander liegen und allesamt potentielle Kandidaten für die Nationalmannschaft sind.“ Eine Entscheidung musste in Absprache mit Team-Betreuer Joachim Ohmer dennoch her: „Orientiert haben wir uns vor allem an der Einzel-Weltmeisterschaft, aber auch daran, wer unserer Meinung nach auf der schnellen 1000-Meter-Bahn in Scheeßel am besten zurecht kommt.“ Mit Stephan Katt (Neuwittenbek), Richard Speiser (Börwang), Jörg Tebbe (Dohren) und Martin Smolinski meint Hukelmann, das derzeit beste Quartett gefunden zu haben. Katt wird als Kapitän das Team führen. Hukelmann setzt auf den dreifachen Team-Weltmeister und amtierenden Deutschen Meister: „Er kennt die Spielregeln und fährt eine starke Saison.“ Auf dem Eichenring in Scheeßel, der Stätte der diesjährigen Team-WM, hat der 31-Jährige seinen bislang einzigen Deutschen Meistertitel errungen. Für ihn ist das Ziel klar definiert: „Wir wollen Weltmeister werden und ich glaube, dass wir das auch erreichen können.“ Zum dritten Mal im Team-WM-Boot ist auch Richard Speiser aus Börwang im Allgäu. Der 24-Jährige ist als derzeitiger WM-Zweiter Bestplatziertester deutscher Fahrer in der Einzelwertung und auf Tuchfühlung mit Weltmeister und WM-Leader Joonas Kylmäkorpi. Komplettiert wird das Team Germany von Martin Smolinski (26), der schon 2010 zum „Gold-Quartett“ gehörte und in diesem Jahr bereits zwei Grand Prix für sich entscheiden konnte - und von WM-Team-Neuling Jörg Tebbe (32). Hukelmann: „Tebbe hat in dieser Saison gute Rennen gezeigt. Er stand uns auch schon in den Vorjahren als Reservefahrer und fünfter Mann zur Seite und hat es verdient, nun auch einmal zum Einsatz zu kommen.“ Hukelmann glaubt, dass der Weg zum Titelgewinn alles andere als ein Spaziergang werden wird. Die Konkurrenz aus Finnland, England, den Niederlanden, Frankreich und Tschechien ist stark. Hinzu kommt, dass über Gold und Silber im A-Finale und damit in einem einzigen Lauf entschieden wird. Hukelmann: „Das Finale der beiden punktbesten Teams zu erreichen sehe ich als Pflicht. Für die Goldmedaille braucht es aber auch immer ein bisschen Glück.“ Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.msc-eichenring.de.

Internationales Trainingscamp für Fahrer der 250ccm Klasse
Mit internationaler Beteiligung findet in der laufenden Woche ein Trainingslager für Fahrer der 250ccm Klasse in Nordhastedt und Dohren statt. In Norden steigt am kommenden Sonntag dann das Abschlussrennen des mehrtägigen Trainingscamps. Geleitet wird das Trainingslager vom Teamchef der Speedwaynationalmannschaften René Schäfer, der an allen Tagen zudem von Sönke Petersen unterstützt wird. „In Nordhastedt haben sich zu dem angemeldeten Teilnehmern bereits auch Fahrer aus Dänemark und den Niederlanden eingefunden, so dass wir ein bunt gemischtes Fahrerfeld zum trainieren begrüßen durften“, bilanziert Schäfer, nachdem gestern bereits zum freien Training geladen wurde. Heute startet der erste offizielle Tag des Trainings in Nordhastedt, wo auch morgen noch trainiert wird. Am Freitag und Samstag werden die Fahrer in Dohren zum Training erwartet, wo Tobias Kroner als Instruktor vor Ort sein wird und das Trainerteam Schäfer / Petersen unterstützen wird. Zum Abschluss des Camps wird im Rahmenprogramm des Rennens um den Störteböcker Superpokal, eine mannshohe Trophäe, ein Abschlussrennen ausgetragen. Start im Motodrom Halbemond in Norden ist am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr. Infos: www.mc-norden.de

Langbahn GP Groniningen abgesagt
Der fünfte Langbahn GP der Saison 2011 musste aufgrund schlechter Witterung und einbrechender Dunkelheit abgebrochen werden. Nach starken Regenfällen in der Nacht zum Sonntag musste der GP abgesagt werden und wird voraussichtlich nicht wiederholt.

 

22.07.2011

U19 ist in Schweden gefordert – deutsches Quartett nominiert
Die deutsche U19 Speedway Nationalmannschaft ist am 5. August in Schweden gefordert. Beim Halbfinale zu U19 Team EM in Eskilstuna (Schweden) tritt das deutsche Team gegen Gastgeber Schweden, Dänemark und Großbritannien an. Für das Rennen in Eskilstuna, wurden Kai Huckenbeck, Danny Maaßen, Michell Hofmann und Andre Mochner nominiert. „Aus Kostengründen haben wir darauf verzichtet, einen fünften Mann als Reserve nach Schweden zu schicken“, erklärt Teamchef René Schäfer. Als Teambetreuer wird vor Ort Sönke Petersen fungieren. Petersen betreute bereits im Vorjahr die U19 Nationalmannschaft beim Team- EM Rennen in Norden. Der Sieger des Rennens in Eskilstuna und vom zweiten Halbfinale in der Ukraine qualifiziert sich direkt für das Finale in Lendava, wo Gastgeber Slowenien auf die qualifizierten Teams treffen wird. Zudem qualifiziert sich noch der punktbeste Zweitplatzierte aus beiden Halbfinalrennen für das Finale.

D- Kader Speedway U19 Team EM Halbfinale Eskilstuna (SWE)
Kai Huckenbeck (C), Danny Maaßen, Michell Hofmann, Andre Mochner

Die fünfte Runde der Langbahn WM steht bevor
Bevor in der Langbahnweltmeisterschaft eine größere Pause bis zum Deutschland Grand Prix in Vechta am 10. September bevorsteht, findet am kommenden Wochenende in Groningen der fünfte Grand Prix der Saison 2011 statt. Für die deutschen Teilnehmer gilt es auf der über 1.000m langen Sandbahn, auf der erstmals ein Grand Prix ausgefahren wird, sich für das Saisonfinale im September entsprechend zu positionieren. Richard Speiser, Stephan Katt und Martin Smolinski können mit einem guten Ergebnis Punkte auf den derzeitigen WM Spitzenreiter und Titelverteidiger Joonas Kylmäkorpi gut machen. Ein schlechtes Ergebnis für das Trio kann jedoch auch bereits das Aus im Kampf um den Weltmeistertitel bedeuten. Für Matthias Kröger, Jörg Tebbe und Herbert Rudolph wird es vor allem darum gehen, den Anschluss an den siebten Rang zu halten um sich mit einer Platzierung unter den besten Sieben der WM 2011 direkt für den Langbahn GP 2012 zu qualifizieren.

 

15.07.2011

Deutsche Sandbahnfahrer jagen den Titelverteidiger
Innerhalb von vier Tagen waren zwei Langbahn Grand Prix Rennen zu bestreiten und die deutschen Fahrer sitzen dem Finnen Joonas Kylmäkorpi weiterhin im Nacken! Beim dritten Grand Prix der Saison in Forssa (Finnland) bereiteten sinnflutartige Regenfälle enorme Probleme, so dass die Veranstaltung nach drei Durchgängen abgebrochen werden musste. Das Rennen wurde entsprechend gewertet. Der Finne Joonas Kylmäkorpi hatte bei seinem Heim-GP bis dahin 14 von 15 möglichen Punkten erfahren und wurde als Sieger vor dem Briten Andrew Appleton und Jörg Tebbe gewertet. Tebbe stand somit nach dem dritten Platz beim GP in Norwegen zum zweiten Mal in Folge auf dem Siegerpodest. Während Richard Speiser und Matthias Kröger mit jeweils zehn Punkten im zweistelligen Bereich lagen hatten Herbert Rudolph, Stephan Katt und Martin Smolinski keine Chance mehr ihr geringes Punktekonto zum Zeitpunkt des Abbruches weiter aufzufüllen und beendeten das Rennen auf den hinteren Plätzen. Nach langer Anreise stand am Vorabend des französischen Nationalfeiertags der erste Grand Prix der Saison in Frankreich auf dem Kalender. Nach zwei eher ernüchternden Grand Prix Rennen in Skandinavien, meldete sich Martin Smolinski in Marmande eindrucksvoll zurück und gewann den Grand Prix auf der anspruchsvollen Strecke. Die zweithöchste Punktzahl des Tages erfuhr Richard Speiser, der 24 Punkte erzielte, jedoch mit dem vierten Rang im Finale den Sprung aufs Siegerpodest verpasste. Der Allgäuer ist nun mit insgesamt 75 Punkten stärkster Verfolger von Joonas Kylmäkorpi, der 22 Punkte in Marmande erzielte. Während Stephan Katt und Matthias Kröger den Einzug ins Finale verpassten, konnten Jörg Tebbe und Herbert Rudolph nur wenige Punkte einfahren und fielen in der Gesamtwertung zurück. Im Falle von Jörg Tebbe war die geringe Ausbeute auf zwei Ausfälle zurückzuführen. In der Gesamtwertung der Langbahn-WM führt nach vier von sieben GP’s Joonas Kylmäkorpi mit 80 Punkten vor Richard Speiser, der 75 Punkte auf dem Konto hat. Etwas abgeschlagen, aber noch nicht außer Reichweite, liegen Stephan Katt auf Rang drei (60 Punkte) und Martin Smolinski auf Rang vier (59 Punkte). Für Matthias Kröger, Jörg Tebbe und Herbert Rudolph wird es in den verbleibenden Grand Prix Rennen vor allem darum gehen den siebten Platz, der einen Startplatz im GP 2012 sichert, zu erreichen und zu halten.

Gesamtwertung nach vier gefahrenen GP’s
1. Joonas Kylmäkorpi (FIN) 80 Punkte, 2. Richard Speiser (DE) 75, 3. Stephan Katt (DE) 60, 4. Martin Smolinski (DE) 59, 5. Theo Pijper (NED) 58, 6. Mathieu Tresarrieu (FRA) 56, 7. Matthias Kröger (DE) 51, 8. Jörg Tebbe (DE) 47, 9. Herbert Rudolph (DE) 44, 10. Andrew Appleton (GB) 42, 11 Richard Hall (GB) 34, 12.Glenn Phillips (GB) 33, 13. Dirk Fabriek (NED) 33, 14. Josef Franc (CZE) 30, 15. Stephane Tresarrieu (FRA) 28, 16. Jerome Lespinasse (FRA) 25, 17. Aki Pekka Mustonen (FIN) 22,

U19 EM Finale – Huckenbeck verpasst nach gutem Start Spitzenplatz
Mit fünf Punkten aus zwei Läufen startete Kai Huckenbeck gut ins U19 EM Finale in Ljubljana. Allerdings machten zwei dritte Plätze, von denen einer gar erschoben werden musste, und ein Ausfall die Hoffnungen auf eine vordere Platzierung für den Werlter zu Nichte. In der Endabrechnung kam Huckenbeck auf sieben Punkte und wurde Neunter. Danny Maaßen vom MSC Brokstedt konnte nur drei Punkte erfahren und beendete den Renntag als 15. U19 Europameister wurde der Pole Piotr Pawlicki vor Michael Jepsen Jensen (Dänemark) und Vitaly Belusov (Russland).

Ergebnis U19 EM Finale Ljubljana
1. Piotr Pawlicki (POL) 14, 2. Michael J. Jensen (DEN) 12+3, 3. Vitaly Belousov (RUS) 12+2, 4. Szymon Wozniak (POL) 12+1, 5. Tobiasz Musielak (POL) 9, 6. Batosz Zmarzlik (POL) 9, 7. Mikkel B. Jensen (DEN) 8, 8. Jonas B. Andersen (DEN) 8, 9. Kai Huckenbeck (DE) 7, 10. Dino Kovacic (CRO) 6, 11. Vaclav Milik (CZE) 6, 12. Mikolaj Curylo (POL) 5, 13. Andzejs Lebedevs (LAT) 4, 14. Artur Czaja (POL) 3, 15. Danny Maaßen (DE) 3, 16. Matic Ivacic (SLO) 1

250 ccm – Tscheche Kremar verteidigt Titel – Hofmann bester Deutscher
Geglückte Titelverteidigung für den Tschechen Eduard Kremar bei der 250 ccm Youth Gold Trophy am vergangenen Wochenende in Norrköping (Schweden). Gespannt war man vor allem auf das Duell zwischen dem Tschechen Kremar und dem Deutschen Valtentin Grobauer. Grobauer erzielte zwei Laufsiege, musste aber aufgrund von Disqualifikationen und Stürzen dreimal null Punkte hinnehmen und konnte nicht in den Titelkampf eingreifen. Bester Deutscher war Maik Hofmann, der mit zehn Punkten als Siebter das Rennen beendete.

Ergebnis 250 ccm FIM Gold Trophy – Norrköping (SWE)
1. Eduard Kremar (CZE) 14+3, 2. Victor Palovaara (FIN) 14+2, 3. Ondrej Smetana (CZE) 12+3, 4. Bradly Wolson-Dean (NZ) 12+S, 5. Fredrik Engmann (SWE) 11, 6. Jonas Engdahl (SWE) 10, 7. Maik Hofmann (DE) 10, 8. Brady Mugway (NZ) 8, 9. Steven Mauer (DE) 8, 10. Andre Majewski (DE) 7, 11. Adrian Bergqvist (SWE) 7, 12. Valentin Grobauer (DE) 6, 13. Michele Paco Castagna (ITA) 6, 14. Josh Bates (GB) 5, 15. Dario del Torre (ITA) 5, 16. Michal Skurla (CZE) 4, 17. Tanner Kane (USA) 3, 18. Jeremy Cipinsky (DE) 1

 

12.07.2011

Deutschland verkauft sich hervorragend beim World Cup
Sechs Jahre nach der letzten Teilnahme am Speedway World Cup war Deutschland am vergangenen Samstag wieder im Konzert der Großen vertreten und trotz der geringen Ausbeute von neun Zählern verkaufte sich das deutsche Team besser als beim letzten Auftritt im SWC vor sechs Jahren! „Wir wussten ja was uns erwartet und dass es hier keinen einzigen leichten Lauf gibt“, waren die Worte von Max Dilger, der vier Punkte erkämpfte und somit der erfolgreichste Punktesammler im deutschen Team war. „Uns war von vornherein klar, dass wir noch nicht mit den großen Nationen Dänemark, Schweden und Australien mithalten können und ich gehe davon aus, dass sich diese drei Nationen mit Sicherheit auch im Finale wiedersehen werden“, erklärt Teamchef René Schäfer. Aufgrund der harten Gegnerschaft sind die neun Punkte des deutschen Teams umso höher anzurechnen. Das deutsche Team fiel lediglich was die erfahrenen Punkte betrifft, im Duell mit den großen Nationen zurück und konnte auf der Strecke zeitweise mit den Gegnern mithalten und um die Punkte kämpfen, auch wenn nicht jeder Zweikampf mit Punkten belohnt wurde. „Vor der Saison war es unser Ziel endlich wieder beim World Cup dabei zu sein. Dieses Ziel haben wir in Landshut erreicht. Das Rennen in Vojens war dann für uns die Kür. Wir konnten uns neben der Strecke gut verkaufen und haben mit unserem Auftreten als Team einen guten Eindruck hinterlassen. 2012 wollen wir unbedingt wieder im World Cup dabei sein!“, so René Schäfers Fazit nach dem Rennen. „Für die Zukunft ist unser Ziel ganz klar uns als Mannschaft so weiter zu entwickeln, dass wir beim nächsten Mal im World Cup zweistellig Punkten können.“ Als Sieger des Rennens qualifizierte sich Dänemark direkt ins Finale des Speedway World Cup am kommenden Samstag in Gorzow. Schweden und Ausralien haben im Race- Off am kommenden Donnerstag noch die Chance ins Finale einzuziehen.

Ergebnis Speedway World Cup Event 1 – Vojens/ Dänemark
 

1. Dänemark 50 Punkte

(Nicki Pedersen 10 Punkte, Bjarne Pedersen 12, Kenneth Bjerre 11, Nils Kristian Iversen 5, Mads Korneliussen 12)

 

2. Schweden 48 Punkte

(Andreas Jonsson 11, Fredrik Lingren 10, Antonio Lindbäck 12, Joonas Davidsson 8, Thomas H. Jonasson 7)

 

3. Australien 47 Punkte

(Jason Crump 11, Darcy Ward 13, Troy Batchelor 4, Rory Schlein 5, Chris Holder 14)

 

4. Deutschland 9 Punkte

(Kevin Wölbert 2, Max Dilger 4, Tobias Busch 1, Mathias Schultz 2, Tobias Kroner 0)

Voices der deutschen Fahrer:

 

Kevin Wölbert:

„Ich würde nicht sagen, dass die anderen Nationen so viel stärker sind. Uns fehlt einfach auch noch die Erfahrung unter anderem das Moped dann optimal auf die Bahn abzustimmen. Hat einfach nicht gepasst heute. Das Teamwork hat heute gut gepasst und war besser als alle anderen Male zuvor. Um den Anschluss an die anderen Nationen zu finden müssen wir einfach mehr Rennen fahren.“
 

Max Dilger:

„Ich bin ohne Erwartungen hier her gefahren, denn wir wussten was uns bevorsteht. Wir wussten, dass es hier keinen leichten Lauf gibt. Zufrieden bin ich vor allem mit meinen Starts, denn die waren bis auf einen alle gut. Ob man mit vier Punkten zufrieden sein kann, kann man nun streiten, aber ich denke in dem Feld auf alle Fälle schon.“


Tobias Busch:

„Wir müssen nun auf dem Rennen aufbauen. Das war eine sehr schöne Erfahrung und wir müssen schauen, dass wir mehr Rennen kriegen. Ich habe mich nach dem Rennen mit einigen Dänen oder Australiern unterhalten. Sie sagen, dass wir nicht schlecht sind, aber uns fehlt halt einfach die Erfahrung. Wir Deutschen haben jetzt bislang etwa 25 Rennen gefahren, unsere heutigen Gegner schon 60 oder mehr. Zu meiner heutigen Leistung wäre mit besseren Starts etwas mehr drin gewesen, ich habe aber nie den Anschluss zum Feld verloren. Ich hoffe, dass wir in Zukunft auch den Kontakt zu unserem Mentaltrainer Christian Macha halten und weiter mit ihm zusammenarbeiten werden. Sein Training vor dem Rennen mit uns war sehr gut!“


Mathias Schultz:

„Das war heute eine harte Nummer. Als ich vor sechs Jahren beim ersten Mal beim World Cup dabei war, waren wir noch jünger und sind um einiges wilder gefahren.“


Tobias Kroner:

„Ich denke wir haben uns als Team gut verkauft. Einige haben ein paar Punkte gefahren. Ich selbst war mit mir nicht zufrieden. Müssen wir nun mal analysieren woran es bei mir lag. Um mit den anderen mitzuhalten fehlen uns in allen Bereichen noch ein paar Dinge, sei es am Start, in der Einfahrt in die Kurve oder beim Fahren aus der Kurve, hier haben wir schon einige Meter verschenkt. Der World Cup an sich ist schon geil, wobei es einem schwer fällt das zu genießen, wenn die eigene Leistung nicht stimmt.“

 

07.07.2011

Deutschland fordert beim World Cup die Speedwaymächte
Sechs Jahre lang scheiterte das deutsche Team in der Qualifikation für den Speedway World Cup und speziell in den Jahren seit dem Amtsantritt von Ex- Fahrer René Schäfer wurde die Qualifikation denkbar knapp verpasst! „Nachdem wir meist denkbar knapp an der Qualifikation gescheitert sind, waren wir nach der Qualifikation in Landshut mehr als froh endlich wieder im World Cup zu sein! Wir wollen Vojens auch ein Stück weit als Lohn für die Arbeit der vergangenen Jahre genießen und sind froh, dass wir endlich mal dabei sein dürfen und uns einem großen Publikum präsentieren dürfen“, erklärt Teamchef René Schäfer. Beim Rennen gegen die Großmächte Dänemark, Australien und Schweden dürfte das deutsche Team zwar wenig zu bestellen haben, doch kampflos will man die Punkte nicht her schenken. Kapitän Tobias Kroner: „Wir gehen das Rennen ganz locker an. Wir werden um jeden Punkt hart kämpfen müssen und müssen extrem gut als Team arbeiten und unsere Erfahrungen austauschen, doch ich freue mich auf das Rennen.“ Auch die Tatsache, dass das Team aufgrund von Absagen und Verletzungen mehrfach umgebaut wurde ändert für den Kapitän nichts an der Ausgangslage: „Tobias Busch und Max Dilger, die zuletzt ins Team kamen, sind derzeit beide gut drauf und fahren gute Ergebnisse ein. Zudem kommen sie regelmäßig in der polnischen Liga zum Einsatz. Ich denke sie werden auch alles geben um in die Punkte zu fahren.“ Das deutsche Team, das in Vojens auf Martin Smolinski (Start bei der Langbahn WM), Christian Hefenbrock (Verletzung) und Frank Facher (Rücktritt) verzichten muss, wird am Training in Vojens mit sechs Mann teilnehmen. Neben den nominierten Fahrern wird Roberto Haupt aus der erfolgreichen EM Mannschaft vom Vorjahr als Stand- By Fahrer nach Vojens reisen und sich dort für einen möglichen Einsatz bereit halten. Ebenfalls begleitet wird das von HELL Energy unterstützte Team vom Mentaltrainer Christian Macha aus Oldenburg (www.sportmentaltraining.net)

D- Kader in Vojens:
Kevin Wölbert, Max Dilger, Tobias Busch, Mathias Schultz, Tobias Kroner (C), Stand By: Roberto Haupt

Langbahn WM Runde 3 in Finnland
Teil zwei der Skandinavientour unserer Langbahncracks steht am Wochenende beim dritten Langbahn GP in Finnland bevor, ehe der Langbahntross bereits am kommenden Mittwoch zum vierten GP der Saison in Marmande Südfrankreich erwartet wird. Stephan Katt auf Rang zwei und Richard Speiser auf Rang drei sind derzeit dem Spitzenreiter Joonas Kylmäkorpi auf den Versen und könnten mit einem guten Ergebnis in Forssa die Führung in der Gesamtwertung übernehmen. Auf den Rängen vier bis neun tummeln sich dann Jörg Tebbe, Herbert Rudolph, Martin Smolinski und Matthias Kröger die mit einem guten Resultat in Finnland aber auch noch den Kontakt zur Spitze herstellen können. Nach den Rennen in Finnland und dem anstehenden GP in Groningen am 23.7. dürften sich die Favoriten auf den WM Titel 2011 herauskristallisieren.

Kein Deutscher schaffte den Sprung in den GP- Challenge
Wie bereits im Vorjahr findet auch der GP- Challenge 2011 wohl ohne deutsche Beteiligung statt. Martin Smolinski verpasste nach etwas unglücklich verlaufener Anreise in Daugavpils (Lettland) den Sprung in den Challenge wie auch Max Dilger in Gorican, wobei sich Dilger mit sechs Punkten im wohl härtesten Feld achtbar schlug. In Lonigo kam Kevin Wölbert immerhin ins Stechen um den Reserveplatz, bei dem sich der Heidhofer allerdings dem Schweden David Ruud geschlagen geben musste! Für Wölbert besteht immerhin noch die Hoffnung dass er als Nachrücker im Falle einer Absage oder Verletzung eines besser platzierten Fahrers noch als Reservist ins Feld kommen kann!

Prädikatsrennen der 250er Klassen! Majewski holt erste Medaille
Am 2.7. fand das erste FIM 250ccm Grasstrack Gold Trophy Finale statt und auf der Langbahn in Tayak (Frankreich) wurden die ersten Medaillen vergeben. Zwei deutsche Vertreter waren in Tayak am Start und Andre Majewski konnte mit dem Gewinn der Bronzemedaille einen großartigen Erfolg feiern! Auch David Pfeffer zeigte mit sechs Punkten aus drei Vorläufen eine ansprechende Leistung und konnte mit einem zweiten Platz im B- Finale den achten Gesamtrang perfekt machen! Am kommenden Sonntag findet in Norrköpping (Schweden) dann die FIM 250ccm Gold Trophy auf der Speedwaybahn statt und hier stellt Deutschland mit insgesamt sechs Startern die meisten Teilnehmer. Im vergangenen Jahr standen Valentin Grobauer und Michell Hofmann als Zweiter und Dritter hinter dem Tschechen Eduard Krcmar auf dem Podium und auch in diesem Jahr sollten sich die deutschen Drifter gut platzieren können. Die Betreuung der Junioren vor Ort wird Meik Lüders übernehmen, da René Schäfer und Sönke Petersen am Vortag in Vojens beim Speedway World Cup vor Ort sein werden!

D- Kader FIM 250ccm Youth Gold Trophy
Valentin Grobauer, Maik Hofmann, Jeremy Cipinski, Andre Majewski, Steven Mauer, Tim Scheunemann Betreuer Meik Lüders

 

27.06.2011

Team Germany muss Aufstellung für World Cup in Vojens ändern
Schlechte Neuigkeiten zwingen das Team Germany die Mannschaftsaufstellung für den Speedway World Cup am 9.7. in Vojens zu ändern. Verletzungsbedingt musste Christian Hefenbrock seinen Start beim Speedway World Cup absagen. Nach einem Sturz an Pfingsten musste sich der Liebenthaler verletzt abmelden und steht dem deutschen Team somit nicht zur Verfügung. Hefenbrock: „Bei dem Sturz habe ich mir das Sprunggelenk im Fuß gebrochen und zudem ist auch die Schulter gebrochen, wodurch noch ein Nerv eingeklemmt wurde. Die Ärzte wollten mich zuerst operieren, was drei Monate Zwangspause bedeutet hätte, jedoch wird die Verletzung nun ohne OP behandelt und ich könnte somit mit vier Wochen Rennpause davonkommen“, erklärt Hefenbrock. Dass “Hefe“ nun für das Rennen in Vojens absagen muss, ärgert den ehemaligen deutschen Meister enorm: „Die Verletzung kommt natürlich zu einem absolut blöden Zeitpunkt. Jetzt wo wir es in den SWC geschafft haben und die Saison für mich gut lief nun diese Verletzung!“ Die zweite Absage für den Speedway World Cup erreichte Teamchef René Schäfer am vergangenen Wochenende: Frank Facher zieht sich aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung vom Sport zurück und steht dem deutschen Team ebenfalls nicht zur Verfügung. Die beiden freien Plätze am 9.7. in Vojens werden von Max Dilger und Tobias Busch eingenommen, die bereits als Reservefahrer auf Abruf standen. Teamchef René Schäfer: „Max und Tobias werden ins Team rücken und ich bin überzeugt davon, dass beide am Renntag die bestmögliche Leistung abrufen werden!“ Als Reservisten wurden Roberto Haupt und Marcin Sekula neu nominiert.

Team Germany - Speedway World Cup Vojens
Kevin Wölbert, Max Dilger, Tobias Busch, Mathias Schultz, Tobias Kroner (C),
Auf Abruf: Roberto Haupt, Marcin Sekula

Katt und Speiser bleiben an Weltmeister Kylmäkorpi dran
Der Weltmeister meldete sich beim zweiten von sieben GP-Rennen in Forus eindrucksvoll zurück und erfuhr 29 von 30 möglichen Punkten. Den einzigen Laufpunkt gab der Titelverteidiger ausgerechnet im Finale an den Niederländer Theo Pijper ab! Wie auch bereits beim ersten GP in Marienbad zeigten Richard Speiser, Jörg Tebbe und Stephan Katt hervorragende Leistungen. Jörg Tebbe war im Gesamtergebnis als Dritter im Finale der beste Deutsche, wobei Stephan Katt im Endlauf mit technischem Defekt ausgefallen war. Martin Smolinski, der den ersten GP in Marienbad noch gewonnen hatte, erlebte einen Tag zum Vergessen und konnte nach zwei technischen Defekten insgesamt nur sieben Punkte einfahren und fiel in der Gesamtwertung auf den siebten Platz zurück. In der Gesamtwertung hat Kylmäkorpi nun die Führung übernommen und reist mit 44 Punkten im Gepäck als WM-Spitzenreiter zu seinem Heim-GP in Finnland am 9.7. Nächste Verfolger des Finnen sind Stephan Katt mit 42 Punkten auf Rang zwei der Gesamtwertung und Richard Speiser als Dritter der Gesamtwertung mit 41 Punkten!

WM- Stand nach 2 von 7 Grand Prix
1. Joonas Kylmäkorpi (FIN) 44 Punkte, 2. Stephan Katt (DE) 42, 3. Richard Speiser (DE) 41, 4. Jörg Tebbe (DE) 34, 5. Theo Pijper (NED) 33, 6. Herbert Rudolph (DE) 33, 7. Martin Smolinski (DE) 29, 8. Mathieu Tresarrieu (FRA) 28, 9. Matthias Kröger (DE) 26, 10. Andrew Appleton (GB) 21, 11. Dirk Fabriek (NED) 21, 12. Richard Hall (GB) 19, 13. Jerome Lespinasse (FRA) 17, 14. Josef Franc (CZE) 16, 15. Glenn Phillips (GB) 15, 16. Aki Pekka Mustonen (FIN) 15, 17. Stephane Tresarrieu (FRA) 8

EM-Aus für Matze Schultz – WM-Aus für Marcel Helfer
Beim Speedway EM Halbfinale in Pilzen hat Mathias Schultz den Sprung ins Finale verpasst. Der ehemalige deutsche Meister erzielte vier Punkte in seinen Läufen und schied somit aus. Marcel Helfer kam am vergangenen Wochenende nach verletzungsbedingter Absage einiger Fahrer als Reservist beim Halbfinale zur U21 Weltmeisterschaft zum Einsatz. In seinem einzigen Lauf blieb der Bayer ohne Punkte.

 

24.06.2011

Team Germany powered by HELL ENERGY
Kurz vor dem Speedway World Cup am 9.7.2011 hat das Team Germany einen neuen Sponsor gewonnen. HELL ENERGY wird das Team Germany bis zum Saisonende unterstützen! „Wir sind sehr froh, dass diese Kooperation in trockenen Tüchern ist“, erklärt Teamchef René Schäfer und freut sich zugleich auf die Zusammenarbeit mit HELL. „HELL ENERGY ist ein moderner Energy Drink und da wir in Vojens höllische Power benötigen werden, kommt uns HELL hier gerade recht!“ Zustande kam die Zusammenarbeit dank der Firma Anrhein in Rohrbach, die in Zusammenarbeit mit dem Generalimporteur, der Firma KW Products GbR in Karlsruhe, den Vertrieb des Energy Drinks in Deutschland steuert. „Unser Pressesprecher Manuel Wüst pflegt geschäftliche Beziehungen zur Firma Anrhein und konnte diese vom Speedwaysport begeistern. In Landshut sind wir dann einfach mit der Werbung für HELL in Vorleistung gegangen, was speziell bei der Firma KW Products GbR und in der Firmenzentrale von HELL in Ungarn für Aufsehen gesorgt hatte.“ Die Firmenbosse zeigten sich begeistert vom Auftreten des Team Germany und man konnte so eine erste Zusammenarbeit vereinbaren. „Wir werden bei den noch ausstehenden Rennen der Saison 2011 für HELL ENERGY auf den Nationalkombis werben und auch im Fahrerlager werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten die Werbetrommel für HELL rühren“, so Teamchef Schäfer. Vom Team Germany wird natürlich angestrebt, dass die Kooperation mit HELL ENERGY auch über die Saison 2011 hin fortgesetzt wird. Schäfer: „Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn wir mit HELL ENERGY lange und erfolgreich zusammenarbeiten können!“

Langbahn GP macht in Skandinavien Station
Sechs deutsche Fahrer stehen nach dem ersten Langbahn GP der Saison auf den ersten sechs Plätzen und reisen somit auch als Favoriten nach Skandinavien zum ersten von zwei GP’s in Skandinavien. Am kommenden Samstagnachmittag macht die Langbahn Weltmeisterschaft Station in Forus/Norwegen. Als WM-Spitzenreiter reist Stephan Katt mit hauchdünnem Vorsprung vor Martin Smolinski und Richard Speiser nach Skandinavien. Nach dem Finalrennen in Norwegen wird am 9.7. der dritte Grand Prix in Forssa (Finnland) ausgetragen.

Erfolgreiches Wochenende für Deutschlands Drifter
Bei den drei abschließenden Rennen für die drei Halbfinale zum Speedway GP Challenge, dem entscheidenden Rennen um den Einzug in den Speedway GP 2012, waren drei deutsche Drifter in Dänemark, Tschechien und Italien am Start. Während Marcin Sekula in Esbjerg (Dänemark) und Frank Facher in Terenzano (Italien) die Qualifikation verpassten, konnte Kevin Wölbert mit neun Punkten und einem achten Platz beim Rennen in Divisov (Tschechien) den Einzug in eines der drei Halbfinale perfekt machen. Mit Kevin Wölbert stehen nun insgesamt vier deutsche Drifter in den drei Halbfinalen. Für das Halbfinale in Lonigo wurden Kevin Wölbert & Tobias Kroner gelost. In Gorican wird Max Dilger starten und für das Halbfinale in Daugavpils wurde Martin Smolinski gelost. Die Rennen aus denen sich die jeweils ersten Fünf für den GP Challenge in Vetlanda qualifizieren, werden am 2.7. gefahren. Max Dilger konnte nach seinem Einzug in eines der Halbfinale am vergangenen Wochenende einen weiteren Erfolg verbuchen. Beim ersten Halbfinale zur Speedway Europameisterschaft in Mureck (Österreich) schaffte der Schwarzwälder mit einem hervorragenden dritten Platz den Einzug ins EM Finale am 24.9. in Lviv (Lemberg/Ukraine) souverän. Ausgeschieden ist hingegen Thomas Stange, der nach drei Stürzen nur einen Punkt erzielen konnte. Bei den weiteren Halbfinalen in Pilsen (Tschechien) und Opole (Polen) haben Tobias Busch, Mathias Schultz und Marcin Sekula noch die Chance sich für das Finale zu qualifizieren. Beim U19 EM Halbfinale in der Ukraine verpasste Marco Gaschka den Sprung ins Finale und schied leider aus! Michael Wenninger bei 125ccm FIM Goldtrophy bester Deutscher! Richard Geyer, Sandro Wassermann und Michael Wenninger hatten die lange Anreise nach St. Macaire auf sich genommen, um am vergangenen Wochenende bei der FIM 125ccm Gold Trophy für Deutschland an den Start zu gehen. Sandro Wassermann startete mit einem Laufsieg ins Rennen, musste jedoch nach einem Sturz in seinem zweiten Lauf das Rennen aufgeben. Michael Wenninger schaffte mit einem Laufsieg in seinem dritten Lauf noch knapp den Einzug ins Tagesfinale, das er als vierter beendete. Richard Geyer erfuhr insgesamt vier Punkte und wurde zwölfter.

 

16.06.2011

TV-Beitrag auf TV Aktuell von der Speedway WM Qualifikation in Abensberg

 

14.06.2011

Deutscher Triumph beim Langbahn WM Auftakt in Marienbad
Bereits vor dem Tagesendlauf konnten die Veranstalter beim ersten Finallauf zur Langbahnweltmeisterschaft in Marienbad die deutsche Nationalhymne bereit legen, denn alle sechs gestarteten deutschen Fahrer hatten sich für den Finallauf qualifiziert. Mit konstant guten Fahrten hatten sich die deutschen Piloten für den Tagesendlauf qualifiziert, wenngleich Martin Smolinski und Stephan Katt aufgrund eines Ausfalls und einer Disqualifikation wichtige Punkte verloren hatten. Trotz der Disqualifikation ging Katt als Führender mit 20 Vorlaufpunkten ins Finale, gefolgt von Martin Smolinski, Richard Speiser, Herbert Rudolph, Jörg Tebbe und Matthias Kröger, die nach den Vorläufen und dem Semifinale allesamt 17 Punkte auf dem Konto hatten. Den Start des Finales gewannen dann Richard Speiser und Stephan Katt, die als erste aus der ersten Kurve kamen. Doch von innen zog dann Martin Smolinski an Katt und Speiser heran und in der Zielkurve zog Smolinski, der nach zwei Gastauftritten seinen ersten GP-Einsatz als permanenter GP-Fahrer hatte, an den beiden vorbei und konnte seinen Vorsprung ausbauen und halten! Sieg somit für Martin Smolinski vor Richard Speiser und Stephan Katt. In der Gesamtwertung führt nun, aufgrund der besseren Gesamtpunktzahl, Stephan Katt mit 23 Punkten vor Martin Smolinski (22) und Richard Speiser (21). Das zweite Finalrennen der Langbahn Weltmeisterschaft findet bereits am 25.06. in Forus (Norwegen) statt.

Ergebnis Langbahn WM Finale 1 Marienbad
1. Martin Smolinski (DE) 22 Punkte, 2. Richard Speiser (DE) 21, 3. Stephan Katt 23, 4. Herbert Rudolph (DE) 19, 5. Matthias Kröger (DE) 17, 6. Jörg Tebbe (DE) 17, 7. Mathieu Tresarrieu (FRA) 15, 8. Joonas Kylmäkorpi (FIN) 15, 9. Theo Pijper (NED) 13, 10. Josef Franc (CZE) 12, 11. Jerome Lespinasse (FRA) 11, 12. Andrew Appleton (GB) 11, 13. Dirk Fabriek (NED) 7, 14. Richard Wolff (CZE) 6, 15. Stephane Tresarrieu (FRA) 5, 16. Aki Pekka Mustonen (FIN) 4, 17. Richard Hall (GB) 2, 18. Glenn Phillips (GB) 2

Deutsches Trio zieht ins Halbfinale ein
Spektakulären Speedwaysport bekamen die zahlreichen Zuschauer beim ersten Qualifikationsrennen zum Speedway Grand Prix 2012 in Abensberg geboten. Während Martin Smolinski seine Qualifikation sicher verbuchen konnte und mit 13 Punkten als Zweiter das Rennen beendete, überraschte Max Dilger mit seiner Qualifikation die Zuschauer. Tobias Kroner musste sich erst über das Stechen für die nächste Runde qualifizieren. Max Dilger, eigentlich zweiter Reservist des Tages, rutschte auf den ersten Reserveplatz, nachdem Richard Speiser für den verletzten Christian Hefenbrock ins Feld gekommen war. Gleich im ersten Lauf des Tages kam der Schwarzwälder dann zum Einsatz und erzielte einen wichtigen Laufsieg. Nachdem sich Richard Speiser bei der Rennleitung abgemeldet hatte, kam Dilger, der nochmals ins Feld kam, auf insgesamt fünf Renneinsätze und erzielte neun Punkte was zum sicheren Einzug in die nächste Runde genügte. Tobias Kroner startete mäßig ins Rennen, wurde dann jedoch zum Ende des Tages hin stärker und schaffte noch knapp über das Stechen um Rang Acht, das er als Zweiter beendete, den letzten Qualifikationsplatz für eines der drei Halbfinale am 2.7.

Ergebnis GP Qualifikation Abensberg
1. Joonas Kylmäkorpi (FIN) 14, 2. Martin Smolinski (DE) 13, 3. Dave Watt (AUS) 12+3, 4. Darcy Ward (AUS) 12+2, 5. Peter Kildemand (DEN) 10, 6. Max Dilger (DE) 9, 7. Victor Golubovsky (RUS) 8, 8. Kenneth Hansen (DEN) 7+3, 9. Tobias Kroner (DE) 7+2, Reserve: 10. Lisandro Husman (ARG) 7+1, Ausgeschieden: 11. Matic Voldrih (SLO) 6, 12. Kyril Tsukanov (UKR) 6, 13. Cristian Carrica (ITA) 4, 14. Tomas Jedrzejak (POL) 3, 15. Richard Speiser (DE) 1, 16. Julio Romano (ARG) 0, 17. Oleksandr Borodai (UKR) 0

Wölbert und Facher im WM- Einsatz

sowie Stange, Dilger & Hofmann im EM Einsatz
Die Saison ist im vollen Gange und am Wochenende stehen erneut wichtige Entscheidungen an. Kevin Wölbert und Frank Facher starten in Divisov und Terenzano am kommenden Samstagnachmittag in die GP-Quali und werden dort alles daran setzen, um den Sprung in die nächste Runde zu schaffen. Am Pfingstmontag schafften Martin Smolinski, Max Dilger und Tobias Kroner den Einzug in die Semis und wenn Deutschland weitere Drifter ins Halbfinale bringen würde, könnte Deutschland nach dem Einzug in den Speedway World Cup ein weiteres Ausrufezeichen setzen! In Österreich starten Max Dilger und Thomas Stange beim Halbfinale zur Speedway EM. Die beiden Schwarzwälder müssen sich unter den ersten Fünf platzieren, um den Einzug ins Finale nach Lviv (Ukraine) zu schaffen. In Tarnow (Polen) kämpft Michell Hofmann um den Einzug ins U19 EM Finale. Kai Huckenbeck und Danny Maaßen haben den Einzug bereits beim Halbfinale in Güstrow geschafft.

 

10.06.2011

Langbahn GP startet in Marienbad
Wo im Vorjahr die Langbahn Weltmeisterschaft endete, startet nun die neue Weltmeisterschaftssaison! Mit im Feld sind sechs deutsche Fahrer, die sich alle in ansprechender Form befinden. Ein Formcheck der deutschen Sandbahnpiloten vor dem Start in die WM Saison in Marienbad:

Stephan Katt: Der Neuwittenbecker geht als einer der WM-Favoriten in die WM 2011. Der amtierende deutsche Meister schied im Vorjahr nach einer Verletzung aus dem Titelrennen aus und belegte immerhin noch den fünften Rang. Bei den bisher ausgetragenen Langbahnrennen war Katt stark unterwegs und untermauerte seine Form mit dem Gewinn von gleich zwei prestigeträchtigen Trophäen: Dem Silberhelm in Herxheim und dem Goldhelm in Plattling!

Richard Speiser: Der WM-Dritte aus dem Vorjahr hat eine Erkrankung überstanden, die ihn dazu zwang in den vergangenen Wochen zwei Rennen abzusagen. Mit einem siebten Platz beim Vatertagsrennen in Herxheim und Rang sechs beim Grasbahnrennen in Bielefeld meldete sich Speiser zurück!

Matthias Kröger: Fast bei jedem Rennstart in der Saison 2011 stand Kröger auf dem Podest und unterstrich somit seine hervorragende Form. Im Vorjahr musste Kröger sich zwar über den GP-Challenge neu für die Langbahnweltmeisterschaft qualifizieren, doch mit Unterstützung von Freund Stephan Katt und einem sechsten Rang beim Challenge in Forssa gelang die sicher!

Jörg Tebbe: Der Dohrener befindet sich derzeit in einer starken Form und untermauerte diese mit Siegen bei den Grasbahnrennen in Lüdinghausen und Bielefeld. Im Vorjahr erzielte Jörg Tebbe mit Rang vier und 20 Punkten in Marienbad ein gutes Ergebnis, was ihm den siebten Rang in der Weltmeisterschaft 2011 einbrachte!

Martin Smolinski: Der Rookie in der Weltmeisterschaftssaison befand sich ebenfalls in einer sehr guten Form und konnte bei der offenen tschechischen Meisterschaft in Marienbad den Titel gewinnen. Ein Sturz in Plattling beeinträchtigt den Olchinger derzeit. Jedoch sollte auch mit dem Speedwayspezialisten in Marienbad zu rechnen sein!

Herbert Rudolph: Im Vorjahr stand “Peppi“, wie er von seinen Fans genannt wird, auf dem Siegerpodest in Marienbad, als er den tschechischen Grand Prix auf dem dritten Platz beendete. Rudolph musste sich trotz des guten Ergebnisses in Marienbad über den GP-Challenge erneut qualifizieren. Doch mit Rang zwei hinter Martin Smolinski beim Challenge in Forssa, gelang dies eindrucksvoll.

Deutsches Trio mit Chancen auf die nächste Runde
Am Pfingstmontag starten mit Christian Hefenbrock, Tobias Kroner und Martin Smolinski drei deutsche Speedwayfahrer in die erste Qualifikationsrunde zum Speedway Grand Prix 2012. In Abensberg vor wohl erneut vollem Haus, dürfen sich alle drei Fahrer berechtigte Hoffnungen auf einen Qualifikationsplatz für die nächste Runde machen. „Man darf niemanden unterschätzen, aber normal sollte es schon klappen eine Runde weiter zu kommen“, so Martin Smolinski, der als Clubfahrer des MSC Abensberg ans Band rollen wird. Auch Teamchef René Schäfer gibt eine klare Richtung vor: „Alle drei haben gute Chancen weiter zu kommen und nach unserem Erfolg im World Cup wäre es ebenfalls gut, wenn eine gute Anzahl deutscher Fahrer in die nächste Runde kommen. Frank Facher und Kevin Wölbert sind ja noch in Italien und Tschechien am Start. Wenn nichts schief geht und keiner unserer Jungs stürzt oder mit Defekten zu kämpfen hat, sollte es für alle drei machbar sein ins Halbfinale einzuziehen!“ Rennstart in Abensberg ist am Pfingstmontag um 14 Uhr. Im Vorfeld findet um 13:30 Uhr die Präsentation der Teilnehmer im Stadion statt. Informationen zum Rennen in Abensberg: www.msc-abensberg.de

Deutsche Teilnehmer- Qualifikationsrunde zum Speedway GP – Abensberg
Christian Hefenbrock (DE), Tobias Kroner (DE) Martin Smolinski (DE) Res: Richard Speiser (DE), Max Dilger (DE)

Youth Gold Trophy in Schweden – Sechs Fahrer vertreten die deutschen Farben
Äußerst erfolgreich nahmen im Vorjahr die deutschen Drifter an der 250ccm Speedway Youth Gold Trophy teil, denn hinter dem Tschechen Eduard Krcmar belegten Valentin Grobauer und Michell Hofmann den zweiten und dritten Rang! Maik Hofmann und Andre Mochner als Fünfter bzw. Sechster hatten das hervorragende deutsche Ergebnis abgerundet. In diesem Jahr stellt Deutschland erneut sechs Teilnehmer zur 250ccm Youth Gold Trophy, deren Finale in Norköpping (Schweden) am 10.7. ausgetragen wird. „Michell Hofmann ist zwar in diesem Jahr nicht mehr dabei, jedoch stellen wir erneut eine gute Auswahl die sicherlich nicht chancenlos ins Rennen gehen wird“, erklärt Teamchef René Schäfer.

D-Kader FIM 250ccm Speedway Youth Gold Trophy - Norrköpping (Schweden)
Valentin Grobauer, Maik Hofmann, Andre Mochner, Andre Majewski, Steven Mauer, Tim Scheunemann; Generalreserve: Maximilian Gradl, Stefan Stiersdorfer, Jeremy Cipinski

 

07.06.2011

Deutsches Team für Speedway World Cup nominiert
Erwartungsgemäß erfolgte die Nominierung des deutschen Kaders für den Speedway World Cup in Dänemark am 9. Juli. Das Team, das in Landshut die Qualifikation zum World Cup geschafft hatte, wird lediglich auf einer Position verändert: Kevin Wölbert wird anstelle von Martin Smolinski in Dänemark die deutschen Farben vertreten. „Martin Smolinski muss zeitgleich bei einem Langbahn GP in Norwegen an den Start gehen und es ist ihm so leider nicht möglich in Vojens zu starten“, erklärt René Schäfer. Dass Kevin Wölbert für Smolinski ins Team rückt war bereits kurz nach dem Rennen in Landshut abgesprochen. Schäfer: „Dass Kevin bei der Qualifikation in Landshut auf eigenen Wunsch hin nicht am Start war, wurde ja ausführlich diskutiert. Im Nachgang nach Landshut war dann nach einigen Gesprächen klar, dass Kevin ins Team rückt. Er gehört zu den stärksten Speedwayfahrern die wir in Deutschland haben und er war die erste Wahl, als es darum ging einen Ersatz für Martin Smolinski zu finden.“ Abgesehen von Kevin Wölbert bleibt das Team im Vergleich zum Qualifikationsrennen in Landshut unverändert. Christian Hefenbrock, Frank Facher, Mathias Schultz und Tobias Kroner, als Captain in Vertretung für Martin Smolinski werden für das deutsche Team ans Startband gehen. „Die Jungs haben die Qualifikation geschafft und haben es somit auch verdient beim World Cup an den Start zu gehen“, so Schäfer kurz und knapp. Auf Abruf stehen zudem Max Dilger und Tobias Busch. Zu den Zielen in Vojens äußert sich Schäfer ebenfalls bereits heute: „Wir werden jeden einzelnen Punkt in Vojens hart erkämpfen müssen! Bei unserem letzten Auftritt im Speedway World Cup haben wir fünf Punkte erzielt und ich hoffe, dass wir dieses Ergebnis mindestens verdoppeln können! Im Ganzen gesehen gilt es für uns, dass wir uns professionell verkaufen und in allen Bereichen einen guten Eindruck hinterlassen.“

Kader Speedway World Cup Event 1 – Vojens (DK) – 9.7.2011
Kevin Wölbert, Christian Hefenbrock, Frank Facher, Mathias Schultz, Tobias Kroner (C); Standby: Max Dilger, Tobias Busch

Speedway WM Qualifikationsrennen am Pfingstwochenende
Am Pfingstwochenende starten die Qualifikationsrunden zum Speedway GP 2012. Am kommenden Samstag wird Kevin Wölbert in Divisiov (CZE) versuchen den Sprung in die nächste Runde zu schaffen. In Abensberg werden am Pfingstmontag traditionell tausende Speedway Fans das Oval säumen und den deutschen Startern Martin Smolinski, Christian Hefenbrock und Tobias Kroner die Daumen drücken. Infos zum Rennen in Abensberg unter www.msc-abensberg.de

 

01.06.2011

Deutsches Team beim U21 Team WM Semi ohne Chance
„Dass wir mit unserem jungen Team nicht um den Sieg mitkämpfen werden, dürfte wohl jedem im Vorfeld des Rennens klar gewesen sein! Dass wir im Laufe des Abends dann viel Lehrgeld bezahlt haben, kam dann noch hinzu. Die Jungs haben jedoch vieles für die Zukunft mitnehmen können und wichtige Erfahrungen gesammelt“, so Teamchef René Schäfer nach dem vierten Platz und neun Punkten für das deutsche Team beim Halbfinale zur U21 Team WM in Hofheim-Diedenbergen. Den Takt in den 25 Rennläufen in der Diedenbergener Speedway-Arena gaben die Teams aus Australien und Dänemark vor. Das australische Team, das aus fünf Vollprofis bestand, kam mit den Löchern auf der Strecke am Besten zurecht und setzte sich am Ende verdient vor dem dänischen Team durch. Rang drei ging an das finnische Team. „Die hätten wir eigentlich packen müssen, aber hat halt nicht geklappt“, erklärte Kapitän Kai Huckenbeck. Die Finnen hatten nach einem fürchterlichen Crash einen ihrer Fahrer verloren, doch konnten mit der taktischen Reserve den fehlenden Fahrer permanent ersetzen. Nachdem das deutsche Team in den ersten drei Durchgängen punktemäßig an den Finnen dran war, brachte Teamchef René Schäfer seinen Kapitän als taktische Reserve für Friedrich Ruf ins Rennen. Doch ein Sturz von Huckenbeck machte diesen Schachzug zunichte. „Mit etwas Glück hätten wir vielleicht den einen oder anderen Punkt mehr geholt, aber das hätte wohl auch nicht viel gebracht. Wir müssen den jungen Kader nun für die kommenden Jahre weiter fördern und die Jungs weiter voranbringen“, lautete Schäfer’s abschließendes Fazit.

Ergebnis U21 Team WM Halbfinale Diedenbergen:
1. Australien 63 Punkte (Darcy Ward 15 Punkte, Josh Grajczoneck 14, Sam Masters 13, Justin Sedgeman 11, Richard Sweetman 10) 2. Dänemark 58 (Michel Jepsen Jensen 13, Mikkel B. Jensen 12, Lasse Bjerre 12, Michael Palm Toft 11, Jonas B. Andersen 10) Ausgeschieden: 3. Finnland 19 Punkte (Timo Lahti 7, Jari Mäkinen 6, Kalle Katajisto 3, Mika Loppi 3, Niko Siltaniemi 0) 4. Deutschland 9 (Danny Maaßen 4, Kai Huckenbeck 3, Michell Hofmann 1, Andre Mochner 1, Friedrich Ruf 0)

Daniel Rath im GP-Challenge
Mit Daniel Rath ist einem deutschen Fahrer der Sprung in den Grand Prix-Challenge der Langbahn Weltmeisterschaft geglückt. Rath lieferte in Artigues ein hervorragendes Rennen und erreichte nach dem Stechen um den Tagessieg einen guten zweiten Rang. Robert Baumann, Ronny Stüdemann und Klaus-Peter Gerdemann schieden aus.

Speedway GP Qualifikation, Startplätze werden getauscht
Die Startplätze für die erste Qualifikationsrunde wurden in den vergangenen Wochen unter den Fahrern getauscht. Teamchef Schäfer: „Christian Hefenbrock wird in Abensberg den Platz von Tobias Busch einnehmen. Frank Facher startet stattdessen bei der Qualifikation in Terenzano!“ Nötig geworden war dieser Tausch, nachdem Tobias Busch einen Startplatz bei der EM-Qualifikation in Stralsund erhalten hatte und im Gegenzug auf seinen Platz bei der GP-Qualifikation in Abensberg verzichtet hatte. Wer den Reserveplatz von Frank Facher in Abensberg einnehmen wird, ist noch offen. Da auch Marcin Sekula bereits beim Europameisterschaftsrennen in Stralsund am Start war, nimmt Ronny Weiss dessen Platz beim EM-Qualifikationsrennen in Chervonograd (UKR) ein.

 

24.05.2011

Deutsches Team trifft auf harte Konkurrenz
U21 TEAM WM Halbfinale in Hofheim- Diedenbergen

Ein hartes Rennen steht dem jungen Team von Teamchef René Schäfer beim Halbfinale zur U21 Mannschaftsweltmeisterschaft bevor. Die Teams aus Australien und Dänemark gehen in der Speedway-Arena Hofheim/ Diedenbergen als Favoriten ins Rennen!Mit einem jungen deutschen Team tritt René Schäfer am kommenden Samstagabend an. Angeführt wird das Team von Kai Huckenbeck, den René Schäfer als Kapitän nominiert hat. Veränderungen gibt es auf Position zwei im deutschen Team. Friedrich Ruf ersetzt Marcel Helfer. Schäfer: „Nach den Ereignissen in Neustadt/ Donau wurde diese Änderung im Team vorgenommen. Ich will mit dem Team nicht Gefahr laufen, dass ein Fahrer am Ende des Rennens vielleicht nicht mehr die volle Leistung bringt, nur weil das Finale zur U21 Team Weltmeisterschaft in Russland stattfindet.“ Danny Maaßen, Michell Hofmann und Andre Mochner komplettieren das deutsche Team. „Marco Gaschka hat sich für die Mannschaftsrennen der U21 und der U19 abgemeldet, nachdem ich sechs Fahrer im Vorfeld nominiert hatte, von denen nur fünf am Renntag starten können. Wenn er sich der Konkurrenz um einen Platz im Team nicht stellen möchte und von vorneherein verzichtet, soll es so sein.“, erklärt Teamchef René Schäfer. Deutschland tritt somit mit einem jungen Team an, dass im August in gleicher Aufstellung ebenfalls am U19 Team Europameisterschaftshalbfinale in Schweden antreten könnte. „Wir geben den jungen Fahrern die Chance sich in Diedenbergen zu beweisen und wichtige Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln. Leider haben wir derzeit nicht die Masse an U21 Fahrern in Deutschland. Doch alle Nominierten sind jung und haben noch einige Jahre im U21 Bereich, in denen sie zeigen können was sie drauf haben.“, erklärt Schäfer. Für das Finale in Balakovo (Russland) qualifiziert sich der Tagessieger aus dem Halbfinale in Diedenbergen, sowie aus dem fast zeitgleich stattfindenden Halbfinale in Rawicz (Polen), bei dem Polen gegen Schweden, Tschechien und die Ukraine antritt. Neben den beiden Siegern der Halbfinale und Gastgeber Russland, qualifiziert sich zudem das beste zweitplatzierte Team aus den Halbfinalen in Rawicz und Diedenbergen. Rennstart in Hofheim/ Diedenbergen ist am kommenden Samstag um 18 Uhr. Am frühen Nachmittag findet ab 13 Uhr das Training statt. Das deutsche Team wird auf Vermittlung des MSC Diedenbergen vor dem Renntag vom Physiotherapeuten Ronald Ammon betreut. Infos zum Rennen und das komplette Line Up sind auf www.msc-Diedenbergen.de zu finden!

Kroner/ Dilger auf Rang zwei beim Race of Tetje
Vier deutsche Teams und drei polnische Teams waren am vergangenen Samstag beim “Race of Tetje“ in der Arena am Kellerholz in Teterow an den Start gegangen. Der Sieg ging am Ende des Renntages an das polnische Duo Adrian Gomolski & Robert Kosciecha. Als bestes deutsches Duo erreichte Tobias Kroner gemeinsam mit Max Dilger den zweiten Platz! „In unserem vierten Lauf haben wir den möglichen Sieg hergeschenkt.“, so Max Dilger, der in eben jenem Lauf mit Tobias Kroner den späteren Drittplatzierten Miroslaw Jablonski und Ronnie Jamrozy mit 5:1 unterlagen. Doch mit dem zweiten Rang konnte Dilger gut leben und war zudem von der Zusammenarbeit mit seinem Partner sehr angetan: „Mit Tobias Kroner habe ich sehr gut zusammengearbeitet. Wir haben uns während dem Rennen intensiv ausgetauscht und uns gegenseitig unterstützt. Ich bin mit dem Renntag zufrieden!“ Zufrieden zeigte sich auch Teamchef René Schäfer mit den Leistungen seiner Schützlinge: „Zum Gewinnen gehört meist auch etwas Glück dazu, dass hatten unsere polnischen Sportsfreunde, die nicht unverdient gewonnen haben. Tobias Kroner und Max Dilger haben ein gutes Rennen abgeliefert und auch Mathias Schultz, mit 13 Punkten aus seinen sechs Läufen, hat eine ansprechende Leistung gezeigt.“

Ergebnis “Race of Tetje“ – Teterow
1. Polen 1 – 24 Punkte (Adrian Gomolski 14, Robert Kosciecha 10), 2. Deutschland 1 – 22 Punkte (Tobias Kroner 12, Max Dilger 10), 3. Polen 3 – 21 Punkte (Miroslaw Jablonski 11, Ronnie Jamrozy 10), 4. Polen 2 – 17 Punkte (Mariusz Staszewski 14, Tomasz Piszcz 3), 5. Deutschland 2 – 17 Punkte (Mathias Schultz 13, Marcin Sekula 4), 6. Deutschland 3 – 14 Punkte (Roberto Haupt 3, Tobias Busch 11), 7. Deutschland 4 – 11 Punkte (Danny Maaßen 4, Kai Huckenbeck 7)

Plätze im Langbahn WM Challenge werden in Südfrankreich vergeben
Nachdem bei der ersten Qualifikationsrunde zum Langbahn-GP Challenge in Mühldorf Herbert Rudolph und Bernd Diener ihr Ticket für den Challenge im September gelöst haben, werden nun in Artigues de Lussac sechs weitere Plätze vergeben. Die drei deutschen Plätze werden Christian Hülshorst, Daniel Rath und Ronny Stüdemann einnehmen. Das deutsche Trio trifft in Artiguess de Lussac auf Konkurrenz aus acht Nationen der Welt und eine Top-Leistung wird benötigt, um unter den Top-6 des Tages zu landen. Zu den qualifizierten zwölf Fahrern aus den Qualifikationsrunden gesellen sich Fahrer aus dem Langbahn GP 2011 die es nicht geschafft haben, sich einen Platz unter den Top-7 zu sichern. In St. Collomb werden dann die letzten Qualifikationsplätze für den Langbahn GP 2012 vergeben.

 

16.05.2011

Alle deutschen Fahrer aus der U21 WM ausgeschieden
Die U21 Einzelweltmeisterschaft findet in diesem Jahr ohne deutsche Beteiligung statt! Beim zweiten Qualifikationsrennen für die Halbfinals zur U21 WM in Neustadt an der Donau haben Marcel Helfer, Danny Maaßen und Nils Hesse den Sprung in eines der zwei Halbfinals verpasst. Für Marcel Helfer begann der Renntag mit einem Laufsieg und drei Punkten eigentlich ideal, doch vier Punkte aus den folgenden vier Läufen waren einfach zu wenig um sich unter den ersten Sechs des Tages, die ihr Ticket direkt für die WM Halbfinals sicherten, zu platzieren. Im Stechen mit fünf Fahrern um den verbleibenden Reserveplatz in einem der beiden Halbfinals lag der Weilheimer klar auf Siegkurs als er auf den letzten Metern der Zielgerade vom Österreicher Lukas Simon abgefangen wurde. Erbost zeigte sich Teamchef René Schäfer, der als DMSB Delegierter vor Ort war, über den Verlauf des Stechens: „Da führt man souverän das Feld an und lässt sich in der letzten Runde überholen um nicht als Reserve zum Halbfinale reisen zu müssen! Mir fehlen ein Stück weit die Worte, denn bis zu den Halbfinals vergehen noch einige Wochen und es kann immer was passieren, so dass die Reservisten ins Feld aufrücken. So eine Chance sollte man nicht liegen lassen!“ Für Danny Maaßen, der in der Vorwoche in Güstrow mit einer starken Leistung ins Finale der U19 eingezogen war, lief der Renntag nicht ideal. Ein Sturz und ein Ausfall verhinderten eine höhere Punktausbeute und so musste sich Maaßen mit dem 13. Platz begnügen.

Ergebnis U21 WM Qualifikationsrunde 2 Neustadt/ Donau
1. Patrick Dudek (POL) 14+3, 2. Andrey Kudrjashov (RUS) 14+2, 3. Josh Grajczonek (AUS) 12, 4. Maciej Janowski (POL) 11, 5. Jevgenis Karavackis (LAT) 10, 6. Jan Holub (CZE) 9, Res: 7. Lukas Simon (AUT) 7+3, Ausgeschieden: 8. Marcel Helfer (DE) 7+2, 9. Mike Buman (USA) 7+1, 10. Niklas Porsing (DEN) 7+0, 11. Bryce Starks (USA) 7, 12. Michal Dudek (CZE) 4, 13. Danny Maaßen (DE) 4, 14. Xavier Muratet (FRA) 2, 15. Vladimir Borodulin (RUS) 2, 16. Nils Hesse (DE) 1, 17. Steven Mauer (DE) 1, 18. Valentin Grobauer (DE) 0

Freude über Medieninteresse in Teterow
Mit großer Freude nahm man im deutschen Team das Interesse der Medien am Ländervergleich mit Polen am kommenden Samstag in Teterow zur Kenntnis! „Laut Aussage des Clubs haben sich verschiedene Radiostationen und auch der NDR mit einem Kamerateam angesagt. Es freut mich sehr, dass ein Testmatch des Team Germany auf reges Interesse stößt. Hier hat auch der Club in Teterow eine klasse Arbeit abgeliefert“, so Teamchef René Schäfer. Schäfers Mannen treten am Samstagabend in Teterow im Best Pairs Wettbewerb gegen Fahrer aus Polen an und werden dort um den Hechtpokal des MC Bergring kämpfen. „Ich will ungern sehen, dass der Hechtpokal am Samstagabend das Stadion Richtung Polen verlässt. Wir treten mit vier Teams an und ich will auch, dass wir das Rennen gewinnen und wenn möglich sollten vielleicht auch mindestens zwei Teams auf dem Podest stehen“, so Schäfer, der den Test keinesfalls locker angehen will. Schäfer: „Wir treten gegen namhafte Fahrer aus Polen an, die kommen natürlich auch nach Teterow um dort zu gewinnen. Die Zuschauer können sich auf spannende Rennen freuen!“

Line Up – Best Pairs Meeting um den Hechtpokal

Team Germany
Tobias Kroner/Max Dilger
Tobias Busch/Roberto Haupt
Kai Huckenbeck/Danny Maaßen
Mathias Schultz/Marcin Sekula

Polen
Adrian Gomolski/ Patryk Dudek
Adrian Miedzinski/ Karol Zabik
Miroslav Jablonski/ Krzysztof Jablonski

Infos zur Veranstaltung in Teterow im Internet: www.bergring-teterow.de

 

14.05.2011

TV-Bericht der Speedway World Cup Qualifikation aus Landshut

www.rfltv.de/mediathek/Speedway_World_Cup_Quali_in_Landshut-4987.html

 

13.05.2011

Helfer, Maaßen und Hesse greifen in die U21 WM ein
Nachdem bei der ersten U21 WM Qualifikationsrunde in Herxheim Kai Huckenbeck, Marco Gaschka und Michell Hofmann nicht ins Halbfinale einziehen konnten, versuchen nun in Neustadt an der Donau Marcel Helfer, Danny Maaßen und Nils Hesse den Sprung in eines der drei Halbfinals zur U21 Einzelweltmeisterschaft zu schaffen! Danny Maaßen stellte in der Vorwoche seine gute Form unter Beweis, als er sich in Güstrow mit einem hervorragenden dritten Platz für das U19 EM Finale qualifizieren konnte und somit dürfte das Ziel für Danny Maaßen in Neustadt / Donau klar sein! Auch Marcel Helfer hat in der laufenden Saison gute Ergebnisse eingefahren und darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Einzug ins WM- Halbfinale machen! Der Weilheimer hat bereits einige Rennen absolviert und hinterließ bei allen Rennen einen guten Eindruck! Rennstart ist am kommenden Sonntag um 14 Uhr. Informationen zum Rennen in Neustadt im Internet: www.msc-neustadt.de

Maaßen und Huckenbeck begeistern Publikum in Güstrow
Mit einem dritten und vierten Rang beim ersten U19 EM Halbfinale in Güstrow haben Danny Maaßen als Drittplatzierter und Kai Huckenbeck als Vierter ihr Ticket zum Finale am 9.7. in Ljubljana (Slowenien) gelöst. Von 16 angetretenen Fahrern, schafften nur die ersten vier den Sprung ins Finale und um den vierten und letzten Qualifikationsplatz musste ein Stechen zwischen drei punktgleichen Fahrern entscheiden. Das Stechen gewann Kai Huckenbeck, der im Vorjahr beim U19 EM Halbfinale in Herxheim im Stechen ausgeschieden war. „Im Vergleich zum Vorjahr habe ich inzwischen einiges mehr an Erfahrung und die Güstrower Bahn zähle ich zu meinen Lieblingsbahnen“, erklärt Huckenbeck, der beim Rennen in Güstrow von Erik Pudel unterstützt wurde. „Erik war mir eine große Hilfe. Durch ihn konnte ich mich voll auf das Rennen konzentrieren. Auf diesem Wege will ich ihm und allen Leuten die mir in Güstrow geholfen haben nochmals danken“, so Huckenbeck. Ohne Umweg durchs Stechen schaffte Danny Maaßen den Sprung ins Halbfinale. Das Talent vom MSC Brokstedt gab lediglich zwei Punkte in seinen fünf Läufen ab und sicherte sich so einen hervorragenden dritten Platz!

Team Germany kommt nach Teterow
Auf Einladung des MC Bergring Teterow wird das Team Germany am 21. Mai mit insgesamt acht Fahrern am Hechtpokal in Teterow teilnehmen. Gefahren wird in einem Paarmodus, bei dem insgesamt sieben Paare in 21 Heats gegeneinander antreten. Das deutsche Team stellt dabei vier Paare, aus Polen kommen drei Paare in die Arena am Kellerholz. Nach dem Training um 14:30 Uhr wird um 16 Uhr der erste Rennlauf gestartet! „Mit dem MC Bergring sind wir bereits länger in Kontakt und freuen uns nun, dass der Club ein solches Event auf die Beine stellt“, erklärt René Schäfer.

Team Germany
Tobias Kroner/Max Dilger
Tobias Busch/Roberto Haupt
Kai Huckenbeck/Danny Maaßen
Mathias Schultz/Marcin Sekula

Polen
Adrian Gomolski/ Patryk Dudek
Adrian Miedzinski/ Karol Zabik
Miroslav Jablonski/ Krzysztof Jablonski

Infos zur Veranstaltung in Teterow im Internet: www.bergring-teterow.de

 

09.05.2011

Deutschland nach sechs Jahren wieder im World Cup
Unter dem Jubel der 3.500 Zuschauer in Landshut gewann Martin Smolinski den ersten Lauf des Tages und brachte somit das deutsche Team um Teamchef René Schäfer in Führung. Die Führung gab das deutsche Team nicht mehr her, auch wenn vor allem die Teams aus Finnland und der USA das deutsche Team permanent bedrängten und es bis zum 23. Lauf dauerte, ehe Frank Facher mit einem Laufsieg den Sack für das deutsche Team zu machte und die Quali perfekt machte. „In dem Moment sind ein paar ganz dicke Brocken von meinem Herzen gefallen“, so Teamchef René Schäfer, der mit dem Team Germany in den vergangenen Jahren immer nur ganz knapp an der Qualifikation für den World Cup gescheitert war. Nachdem das deutsche Team im ersten Durchgang mit zwölf von 15 möglichen Punkten ins Rennen gestartet war, folgte im zweiten Durchgang ein Einbruch, der den komfortablen Vorsprung aus dem ersten Durchgang gekostet hatte. Kapitän Martin Smolinski: „Wir wussten, dass wir einfach ein paar Prozent mehr rauskitzeln mussten um unsere Führung zu halten und zu verteidigen! Das haben wir ab Lauf elf wieder umgesetzt und konnten einen knappen Vorsprung halten.“ „Heute hatten wir auch endlich mal das nötige Quäntchen Glück das uns in den vergangenen Jahren gefehlt hat, als wir mit Ausfällen und Stürzen wichtige Punkte verloren haben. Dieses Mal lief alles für uns, auch wenn Tobias Kroner mit der Motorenleistung zu kämpfen hatte. Aber wir gewinnen als Team! Im Vorjahr hat Tobi uns in Stralsund die Silbermedaille bei der Paar EM erkämpft heute haben seine Kollegen ihn raus gehauen“, erklärte Teamchef René Schäfer. Absolut zufrieden mit seiner Leistung war Mathias Schultz, der in der laufenden Woche für Thomas Stange ins Team gerutscht war. „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut und es hat geklappt. Da muss ich als alter Mann ins Team kommen und dann klappt es“, scherzte Mathias Schultz nach dem Rennen! Das deutsche Team wird nun am 9. Juli beim Speedway World Cup in Vojens gegen Dänemark, Australien und Schweden antreten.

Ergebnis Qualifikation zum Speedway World Cup Landshut
1. Deutschland 47 Punkte

(Martin Smolinski 14, Frank Facher 11, Christian Hefenbrock 10, Mathias Schultz 7, Tobias Kroner 5)

 

2. USA 39 Punkte

(Ryan Fisher 14, Greg Hancock 12, Tyson Burmeister 8, Ricky Wells 5, Mike Buman 0)

 

3. Finnland 38 Punkte

(Kauko Nieminen 11, Joonas Kylmäkorpi 9, Tero Aarnio 9, Juha Hautamäki 8, Kalle Katajisto 1)

 

4. Ukraine 26 Punkte

(Kyryl Tsukanov 9, Oleksandr Loktaev 6, Yaroslav Poliuhovich 6, Andriy Kobrin 5, Stanislav Ogorodnik 0)

 

Mathias Schultz kehrt ins Nationalteam zurück -
Schweriner ersetzt Thomas Stange am 7.5. in Landshut

Das deutsche Nationalteam ändert kurzfristig seine Aufstellung für das Qualifikationsrennen zum Speedway World Cup am 7.5.2011 in Landshut. „Thomas Stange kam in der laufenden Woche auf mich zu und bat darum auf seinen Start zu verzichten, da er aufgrund seiner Berufsprüfungen im Mai keinen freien Kopf für das Rennen hat und sich nicht sicher ist, dass er 100% Leistung am Renntag bringen kann“, erklärt René Schäfer, der sich kurzfristig nach einem Ersatz für den Schwarzwälder umsehen musste. „Da Kevin Wölbert nicht zur Verfügung steht und sich auf seine Rennen in England konzentriert, was ich natürlich respektiere, fiel die Entscheidung auf Matze Schultz“, so Schäfer. Der Schweriner zeigte am vergangenen Wochenende beim Europameisterschaftsrennen in Stralsund eine starke Leistung. Schäfer merkt an: „Matze verfügt über internationale Erfahrung, auch wenn er es in den vergangenen Jahren etwas ruhiger hat angehen lassen. Des weiteren wurde Mathias Schultz 2003 in Landshut deutscher Meister und hat hier schon einige gute Leistungen gezeigt.“ Das deutsche Team trifft sich bereits am Freitagabend im Landshuter Stadion und wird dann einer Einladung des Landshuter Oberbürgermeisters Hans Rampf zur Landshuter Frühjahrsdult, einem großen Volksfest auf der Landshuter Grieserwiese folgen. Schäfer: „Wir freuen uns sehr über diese Einladung und werden dieser natürlich gerne folgen.“ Der Renntag am 7. Mai beginnt für das deutsche Team mit dem Training ab 11:30 Uhr, ehe um 19 Uhr der erste von 25 Rennläufen im Speedwaystadion Ellermühle gestartet wird. Während dem Training und dem Rennen wird das deutsche Team auf Vermittlung des AC Landshut von der Heilpraktikerin Mandy Heininger von der Naturheilpraxis Heininger (www.naturheilpraxis-heininger.de) betreut werden. Vor dem Rennstart findet um 17 Uhr eine Autogrammstunde mit den Fahrern im Stadion statt. Für alle daheim gebliebenen wird zudem ein Live Update auf www.speedway-germany.com angeboten. Ab 19 Uhr werden permanent Laufergebnisse und Infos rund um das Rennen online gestellt werden. Fanartikel des Team Germany werden ebenfalls am Renntag im Stadion angeboten. Mit Schals, T- Shirts und Caps des Team Germany kann jeder Fan somit Farbe für das Team Germany bekennen!

Kader für das U21 Team WM Halbfinale nominiert
Sechs Fahrer hat Teamchef René Schäfer für das U21 Team WM Halbfinale am 28. Mai in Hofheim- Diedenbergen nominiert. Fünf dieser sechs Fahrer werden für das deutsche Team gegen die Mannschaften aus Dänemark, Australien und Finnland antreten. Als Kapitän wurde Kai Huckenbeck nominiert. Ihm zur Seite stehen Marcel Helfer, Danny Maaßen, Michell Hofmann, Andre Mochner und Marco Gaschka. Da noch einige Wochen bis zum Rennen vergehen, wurden sechs Fahrer nominiert um die Form der Fahrer bis zum Renntag weiter zu beobachten und bei Verletzungen entsprechend reagieren zu können. Infos zum Rennen in Diedenbergen auf www.msc-Diedenbergen.de

Kader U21 Team WM Halbfinale Hofheim Diedenbergen 28.5.2011
Kai Huckenbeck
Marcel Helfer
Danny Maaßen
Michell Hofmann
Andre Mochner
Marco Gaschka

 

03.05.2011

Deutsches Team fiebert Team WM Rennen in Landshut entgegen
Am 07.05. zählt es für das Team Germany, wenn es um 19 Uhr zum Qualifikationsrennen um den Einzug in den Speedway World Cup kommt. Das deutsche Team tritt ab 19 Uhr gegen die Mannschaften aus Finnland, der Ukraine und das Team der USA an. „Wie in den Jahren zuvor erwartet uns ein schwerer Kampf gegen die Teams aus den anderen Nationen“, so René Schäfer, „die finnischen Fahrer haben in den internationalen Ligen bisher gute Leistungen gezeigt und die Amerikaner mit Greg Hancok an der Spitze sind sicherlich auch nicht zu unterschätzen.“ Das deutsche Team wird von Kapitän Martin Smolinski angeführt, der beim letzten Auftritt eines deutschen Teams im Speedway World Cup als einer der damals jungen Wilden das deutsche Team vertreten hatte. Mit an seiner Seite damals Christian Hefenbrock, Mathias Schultz und Thomas Stange, sowie René Schäfer, der damals selbst noch als Fahrer mit im Rennen war. „Damals haben wir uns als Außenseiter bei der Quali in Terenzano qualifiziert und waren damals letztmals in der Runde der besten Acht dabei“, erinnert sich Schäfer. Seit drei Jahren kümmert sich René Schäfer, der inzwischen hinter die Bande gewechselt hat um die Geschicke des deutschen Teams. Schäfer: „Wir versuchen seit drei Jahren die gesamte Vermarktung und das Auftreten des Team Germany nach vorne zu bringen. Auch in die Nachwuchsförderung und gezielte Vorbereitung der Fahrer investieren wir viel Zeit. Es wäre für uns enorm wichtig wenn wir endlich den Sprung unter die besten Acht der Welt schaffen würden um die ganze Arbeit entsprechend zu belohnen!“ Zur Vorbereitung auf das Rennen zum Speedway World Cup hatte Schäfer seine Mannen auch nach Landshut gebeten und dort mit dem Speedwaykader ein gesamtes Wochenende trainiert. „Bei unserem Trainingscamp haben wir bereits hervorragend mit dem AC Landshut zusammen gearbeitet. Der gesamte Club ist sehr motiviert und setzt alles daran uns die bestmöglichste Unterstützung zu bieten“, so Schäfer. 25 Rennläufe werden am 07.05. im Speedwaystadion Ellermühle ausgetragen und nur der Erstplatzierte am Ende des Renntags schafft den Sprung in den Speedway World Cup nach Vojens. Im dortigen Rennen warten dann die Teams aus Dänemark, Schweden und Australien auf das siegreiche Team aus Landshut.

LINE UP Qualifikation zum Speedway World Cup 2011

Deutschland
1 SMOLINSKI Martin (C)
2 HEFENBROCK, Christian
3 FACHER, Frank
4 STANGE, Thomas
5 KRONER, Tobias
Teammanger: SCHÄFER, Rene

Ukraine
1 KARPOV, Andriy
2 BORODAY, Oleksandr
3 TSUKANOV, Kyryl
4 LOKTAEV, Oleksandr
5 POLIUHOVICH, Yaroslav
Teammanager: LYATOSYNSKYY Sergey

Finnland
1 KYLMÄKORPI, Joonas (C)
2 AARNIO, Tero
3 HAUTAMÄKI, Juha
4 KATAJISTO, Kalle
5 NIEMINEN, Kauko
Teammanager:PALOMÄKI, Juri

USA
1 HANCOCK, Greg (C)
2 WELLS, Ricky
3 FISHER, Ryan
4 BURMEISTER, Tyson
5 STARKS, Bryce
Teammanager: CHILD, Richard

Zeitplan 07.05.2011

Öffnung des Stadions und der Kassen 10:30 Uhr
Training 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Fahrervorstellung 18:30
Start 1. Lauf 19:00

Deutscher Nachwuchs liefert Spitzenergebnis
Sandro Wassermann siegt in Morizes vor Daniel Spiller

„Das war ein Super Ergebnis von unseren Jungs“, schwärmte Teamchef René Schäfer nach seiner Rückkehr aus Morizes am Frankfurter Flughafen als er vom Rennen um die UEM Grasstrack Youth Trophy 125ccm zurückkehrte. Acht Teilnehmer stellte Deutschland und zu Rennende waren drei der acht deutschen Fahrer unter den Top-4 des Tages zu finden. Nach den Vorläufen hatte Daniel Spiller Punktemaximum eingefahren und Sandro Wassermann, der wie der Franzose Jordan Dubernard nur einen Punkt in den Vorläufen abgegeben hatte, ging mit 14 Punkten ebenfalls mit besten Chancen auf den Sieg in den Tagesendlauf. In eben jenem klappte der Start bei Daniel Spiller nicht und er musste sich von hinten nach vorne kämpfen. An der Spitze lag hingegen Sandro Wassermann, der ganz abgebrüht und routiniert seine Runden abspulte und so zum Sieg fuhr. Da Daniel Spiller hinter Jordan Dubernard auf 18 Punkte kam, gab es zwischen diesen beiden noch einen Entscheidungslauf um den zweiten Rang. Auch hier unterlag Spiller wieder am Start, doch gekonnt legte er sich den Franzosen Jordan Dubernard zurecht und täuschte einige Manöver an, bevor er an diesem vorbeizog. „Man hätte meinen können der Junge hätte schon 20 Jahre Rennerfahrung, das hat er ganz hervorragend gemacht. Auch Sandro Wassermann hat mich beeindruckt. Er ist im Endlauf ganz routiniert und sicher seine vier Runden ins Ziel gefahren und hat sich nicht verrückt machen lassen. Ein tolles Ergebnis“, bilanzierte Schäfer. Auch die weiteren deutschen Fahrer im Feld konnten gute Leistungen zeigen und wichtige Erfahrungen sammeln. Lukas Fienhage gelang mit einem Sieg im B- Finale des Tages noch der Sprung auf Rang vier der Gesamtwertung.

Ergebnis 125ccm Youth Grass Track European Morizes/FRA
Sandro Wassermann (DE) 19 Punkte, 2. Daniel Spiller (DE) 18, 3. Jordan Dubernard (FRA) 18, 4. Lukas Fienhage (DE) 17, 5. Michaela Krupickova (CZE) 15, 6. Michael Skurla (CZE) 14, 7. Nicolien van der Kant (NL) 13, 8. Darrel de Vries (NL) 13, 9. Zach Wajtknecht (GB) 12, 10. Maerons Hermes (FRA) 12, 11. Michael Wenninger (DE) 12, 12. Richard Geyer (DE) 12, 13. Romano Hummel (NL) 11, 14. Enzo Dubernard (FRA) 10, 15. Ethan Spiller (DE) 10, 16. Dave Mejerink (NL) 8, 17. Baptise Gomblon (FRA) 8, 18. Jarno de Vries (NL) 7, 19. Joris Georges (NL) 7, 20. Julien Cayre (FRA) 5, 21. Baptiste Bolzan (FRA) 4, 22. Gaetan Stella (FRA) 3, 23. Timo Baumert (DE) 3, 24. Fabian Wachs (DE) 2, 25. Collum Walker (GB) 0, 26. Jack Cornes (GB) 0

Schultz, Busch und Sekula im EM Halbfinale
Mit einer starken Leistung haben sich Mathias Schultz, Marcin Sekula und Tobais Busch ihr Ticket für eines der Speedway EM Halbfinals gelöst. Bei der Qualifikationsrunde in Stralsund hatte speziell Mathias Schultz mit zehn Punkten aus den ersten vier Läufen vor dem letzten Durchgang sogar noch Chancen auf einen Platz auf dem Siegerpodest, doch null Punkte aus dem letzten Durchgang machten diese zu Nichte. Marcin Sekula gelang zwar kein Laufsieg, doch mit neun Punkten war die Qualifikation sicher geschafft. Tobias Busch machte es mit einem Ausfall im letzten Durchgang noch mal spannend, doch acht Punkte aus den ersten vier Läufen genügten am Ende für das letzte direkte Ticket für das Halbfinale.

Ergebnis Speedway EM Qualifikation Runde 1 Stralsund
1. Maksims Bogdanovs (LAT) 15 Punkte, 2. Matej Kus (CZE) 13, 3. Ricky Kling (SWE) 12, 4. Lukas Dryml (CZE) 11, 5. Mathias Schultz (DE) 10, 6. Marcin Sekula (DE) 9, 7. Timo Lahti (FIN) 8, 8. Tobias Busch (DE) 8,
Reserve: 9. Nicolai Klindt (DK) 7, 10, Roberto Haupt (DE) 7
Ausgeschieden: 11. Mathias Bartz (DE) 6, 12. Jari Mäkinen (FIN) 5, 13. Marcel Helfer (DE) 4, 14. Tomas Suchaneck (CZE) 3, 15. David Bellego (FRA) 2, 16. Dennis Helfer (DE) 0, 17. Marco Gaschka (DE) 0

U19 EM in Güstrow am 07.05.
Huckenbeck, Maaßen und Hesse vertreten die deutschen Farben
Drei deutsche Fahrer treten am kommenden Samstag in Güstrow beim U19 EM Semifinale an um dort um die ersten Tickets für das Finale am 9.7. in Ljubljana zu kämpfen. Kai Huckenbeck fuhr im Vorjahr für den MC Güstrow in der Bundesliga und zeigte dort als Junior ansprechende Leistungen und darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Einzug ins Finale machen. Da sich die Teilnehmer am Finale in Ljubljana jedoch aus insgesamt vier Semifinals zusammensetzen, wird jeder einzelne Punkt in der Endabrechnung extrem wertvoll sein, denn ein Fehler kann schon das Weiterkommen gefährden.

Line Up U19 EM Semifinale 1 Güstrow
Kai Huckenbeck (DE), Ashley Morris (GB), Oskar Fajfer (POL), Piotr Pawlicki (POL), Michele Castagna (I), Szymon Wozniak (POL), David Bellego (FRA), Dario del Torre (I), Danny Maaßen (DE), Kacper Gomólski (POL), Roman Cejka (CZE), Nils Hesse (DE), Xavier Muratet (FRA), NN (BEL), Ranydy Oldenziel (NL), Matic Ivacic (SLO) RES: Andre Mochner (DE) Steven Mauer (DE)

 

125ccm EM Finale in Morizes – Schäfer begleitet deutsche Fahrer
Mit starken Leistungen in der 125ccm Klasse hatten im Vorjahr Deutschlands talentierteste Fahrer auf sich aufmerksam gemacht und so konnte in der 125ccm Klasse im Vorjahr Michael Härtel die FIM Youth Gold Trophy (die inoffizielle Weltmeisterschaft) gewinnen und bei der EM erreichte Härtel im Vorjahr die Bronzemedaille. Insgesamt hatten es im Vorjahr mit Michael Härtel, David Pfeffer und Andre Majewski drei deutsche Fahrer in den Endlauf der 125ccm EM geschafft. Ein Ergebnis das sich bei 30 angetretenen Fahrern absolut sehen lassen kann. In diesem Jahr schickt Deutschland erneut acht hoffnungsvolle Nachwuchstalente zum EM Finale, das in diesem Jahr auf der Langbahn GP-Strecke in Morizes ausgetragen wird. Begleitet werden die deutschen Talente von Teamchef René Schäfer, der bereits im Vorjahr den Nachwuchskader beim Finale in Loppersum betreut hatte. Teamchef Schäfer: „Ich hoffe natürlich, dass wir ähnlich erfolgreich abschneiden können wie im Vorjahr. Jedoch kann man speziell im Jugendbereich die internationale Konkurrenz nur schwer einschätzen, da man nur selten Fahrer aus anderen Ländern im direkten Vergleich mit unserem Nachwuchs sieht. Unsere jungen Fahrer, speziell die, die erstmals internationales Parkett betreten, können bei so einem Rennen jedoch auch sehr wichtige Erfahrungen sammeln um sich weiter zu entwickeln!“

D- Kader 125ccm EM Finale Morizes / FRA
Lukas Fienhage, Timo Baumert, Michael Wenninger, Sandro Wassermann, Ethan Spiller, Richard Geyer, Daniel Spiller, Fabian Wachs

Starke Gegner am 07.05. in Landshut für das deutsche Team
Dass die Qualifikation zum Speedway World Cup kein Zuckerschlecken wird, haben die letzten Jahre bewiesen als das deutsche Team jeweils als Zweiter ausgeschieden war. Auch in diesem Jahr erwartet das deutsche Team starke Gegner in Landshut, wenn man gegen die Teams aus Finnland, USA und der Ukraine antreten wird. „Die Finnen sind derzeit alle recht gut in Form und wir müssen alles geben um diese zu schlagen. Sollten die Amerikaner zudem mit ihrem Top-Fahrer Greg Hancok nach Landshut reisen, werden auch diese sicherlich stark auftreten, denn mit Ryan Fisher und Ricky Wells stünden Hancok zwei richtig gute Fahrer zur Seite die wichtige Punkte einfahren können. Bei den Ukrainern ist bekannt, dass diese bis zum letzten Meter kämpfen und mit einem Andrij Karpov haben sie auch einen ganz starken Fahrer in ihren Reihen“, so Teamchef Schäfer zu den derzeit nominierten Fahrern der Gegner des deutschen Teams am 07. Mai in Landshut.

Speedway Europameisterschaft am 30.04. in Stralsund
Im Vorjahr jubelte das Stralsunder Publikum mit den deutschen Fahrern, die Silber bei der Best Pairs Europameisterschaft errungen hatten. Am kommenden Samstag findet im Stralsunder Paul- Greifzu- Stadion mit der ersten Qualifikationsrunde zur Speedway Europameisterschaft 2011 erneut ein europäisches Prädikatsrennen statt. Vier deutsche Fahrer wurden fest ins Fahrerfeld gesetzt: Roberto Haupt, Marcel Helfer, Mathias Schultz und Tobias Busch werden am kommenden Wochenende alles daran setzen sich für eines der drei Halbfinals zu qualifizieren. Als Reservisten stehen Mathias Bartz und Kai Huckenbeck am Renntag bereit und können bei Bedarf auch noch ins Geschehen eingreifen.

Line Up Speedway EM Qualifikationsrunde Stralsund:
Theo Pijper (FRA), Timo Lahti (FIN), Marcel Helfer (DE), Tomas Suchanek (CZE), Ricky Kling (SWE), David Bellego (FRA), Mathias Schultz (DE), Lukas Dryml (CZE), Matej Kus (CZE), Maksims Bogdanovs (LAT), Pascal Swart (NL), Roberto Haupt (DE), Jari Mäkinen (FIN), Nicolai Klindt (DEN), Tobias Busch (DE), TBA (NOR)

Res: Mathias Bartz (DE), Kai Huckenbeck (DE)

Deutsches Team verliert Länderkampf knapp im Stechen
Der Länderkampf zu Ostern in Pocking hat eine lange Tradition und beim neuerlichen Comeback des MSC Pocking nach langwierigem Rechtsstreit mit einer Anwohnerin trat das deutsche Team vergangenen Sonntag gegen eine Europaauswahl im Rottalstadion in Pocking an. Vom Start weg entwickelte sich ein spannender Zweikampf der beiden Teams, bei dem sich kein Team auch nur annähernd absetzen konnte. „Das war richtig schön, dass unsere Jungs voll gefordert waren und ich konnte so einige Erkenntnisse gewinnen, vor allem auch im Hinblick auf die Mannschaftsauswahl zur World Cup Quali in Landshut“, so Teamchef René Schäfer, der abgesehen vom U21 & U19 Fahrer Kai Huckenbeck vier Fahrer aus dem A- Kader beim Länderkampf eingesetzt hatte. Nach 14 spannenden Rennläufen, in denen Martin Smolinski eine weiße Weste behalten hatte und ein 18 Punkte Maximum erzielt hatte, herrschte zwischen beiden Teams Punktegleichstand und ein Stechen musste um den Tagessieg entscheiden. Das Stechen gewann Przemyslaw Pawlicki dann vor Smolinski, der zwar permanent Pawlicki attackierte, aber keinen Weg am jungen Polen vorbei fand!

 

17.04.2011

Kader für Team WM in Landshut steht
Die Qualifikation zum Speedway World Cup ist das bedeutendste Rennen für das Team Germany in diesem Jahr. Nachdem man in den vergangenen Jahren konstant den zweiten Platz belegt hatte und damit jeweils knapp ausgeschieden war, wird das deutsche Team wieder alles daran setzen 2011 die Qualifikation für die Endrunde der letzten Acht zu schaffen. „Es wäre einfach mal schön wenn wir in einem Rennen nicht durch Stürze oder Ausfälle wichtige Punkte verlieren würden und einfach konstant punkten können und am Ende einen ungefährdeten Sieg einfahren könnten“, äußert Schäfer seine Idealvorstellung! Die größte Konkurrenz wird voraussichtlich von der finnischen Mannschaft ausgehen, die eine ausgeglichene Mannschaft stellen wird und deren Fahrer sich derzeit in einer guten Form befinden. Jedoch auch die Ukrainer und die Mannschaft der vereinigten Staaten werden um wichtige Punkte kämpfen. Angeführt wird das deutsche Team von Martin Smolinski, der auch in diesem Jahr als Kapitän die Startweste mit der Nummer 1 tragen wird. Ihm zur Seite stehen Christian Hefenbrock, Frank Facher, Thomas Stange und Tobias Kroner. Am Training teilnehmen werden Max Dilger und Richard Speiser, die am Renntag dann bei einer Verletzung entsprechend eingreifen können. Kevin Wölbert steht für das Rennen in Landshut auf eigenen Wunsch nicht zur Verfügung.

Kader Team Germany, SWC Qualifikationsrennen Landshut 07.05.2011
Martin Smolinski (C), Christian Hefenbrock, Frank Facher, Thomas Stange, Tobias Kroner

Res: Max Dilger, Richard Speiser

Auf Abruf: Tobias Busch, Marcin Sekula, Roberto Haupt

Internationales Trainingscamp der 250ccm Klasse im Sommer
Für die Fahrer der 250ccm Nachwuchsklasse lädt die DMSJ die Fahrer der 250ccm Klasse zu einem 5-tägigen Trainingscamp auf drei verschiedenen Bahnen ein. So wird am 27. & 28.07. in Nordhastedt trainiert. Am 29. & 30.07 wird in Dohren trainiert und zum Abschluss steht ein Trainingstag am 31.07. im WM Stadion von 1983 in Norden auf dem Plan. Zum Camp werden zudem Fahrer aus weiteren Nationen eingeladen. Als Instruktoren stehen an den Tagen René Schäfer, Sönke Petersen und Tobias Kroner bereit.

U21 WM Herxheim – Deutsche Fahrer lassen zu viele Punkte liegen
Wie auch im vergangenen Jahr, als bei der U19 EM alle deutschen Fahrer zu viele Punkte liegen ließen, war es auch in diesem Jahr erneut so, dass vor allem Kai Huckenbeck trotz guter Ausgangssituation zu viele wichtige Punkte liegen lies. Überzeugende Leistungen boten die Fahrer aus Großbritannien und Australien, sowie der Schwede Dennis Andersson, der bis zum letzten Durchgang wie der sichere Sieger aussah. Im letzten Durchgang gab Andersson seinen einzigen Punkt gegen Auty ab. Eben jener Auty schlug den Schweden dann im Stechen um den Tagessieg erneut und kreuzte somit als Sieger die Ziellinie. Zu den weiteren Qualifizierten gehörte der Australier Richard Sweetman als Dritter sowie sein Landsmann Justin Sedgemen als Vierter. Jerran Hart war als Fünfter sicher qualifiziert und den sechsten Rang sicherte sich dann der Brite Jerran Hart. Im Stechen qualifizierte sich der Slowene Nejc Malesic, der den Briten Briten Kyle Newman hinter sich lassen konnte.

Resultat U21 WM Rennen Herxheim
1. Josh Auty (GB) 14+3, 2. Dennis Andersson (SWE) 14+2, 3. Richard Sweetman (AUS) 13, 4. Justin Sedgemen (AUS) 11, 5. Jerran Hart (GB) 10, 6. Nejc Malesic (SLO) 9+3, Reserve: 7. Kyle Newman (GB) 9,
Ausgeschieden: 8. Joe Haines (GB) 8, 9. Kai Huckenbeck (DE) 7, 10. Andriy Kobrin (UKR) 7, 11. Volodymyr Teygel (UKR) 6, 12. Lasse Bjerre (DK) 5, 13. Michell Hofmann (DE) 3, 14. Marco Gaschka (DE) 3, 15. Matic Ivacic (SLO) 1, 16. Patrick Nagy (HUN) 0, 17. Andre Mochner (DE) DNR, 18. Friedrich Ruf (DE) DNR

Team Germany tritt in Pocking gegen eine Europaauswahl an
Als letzten Test vor dem wichtigen Rennen zur SWC Qualifikation bestreitet eine Auswahl der deutschen Nationalmannschaft ein Rennen gegen eine europäische Auswahl m Rottalstadion in Pocking. Das Team von René Schäfer wird im direkten Vergleich mit der Europaauswahl seine Form testen und so nochmals einen wichtigen Test bestreiten. Beim Match am Ostersonntag in Pocking werden 15 Läufe im aktuellen Bundesligasystem ausgetragen. Aufstellung Team Germany: Martin Smolinski, Thomas Stange, Max Dilger, Frank Facher, Richard Speiser. Aufstellung Team Europa: Norbert Magosi, Manuel Hauzinger, Fritz Wallner, Piotr Swist, Cyprian Szymko

 

12.04.2011

Start in die WM Saison auf der Speedwaybahn in Herxheim
Am 17.04. findet im Herxheimer Waldstadion das erste Weltmeisterschaftsrennen der Saison 2011 statt. Die U21 Weltmeisterschaft 2011 startet mit der ersten Qualifikationsrunde. Mit am Start drei deutsche Fahrer: Kai Huckenbeck, Marco Gaschka und Michell Hofmann. Nicht zu unterschätzen wird in Herxheim jedoch die internationale Konkurenz sein: Schweden schickt mit Dennis Anderson sein Top-Talent und Dänemark hat zudem Rene Bach nominiert, der im Vorjahr den achten Rang bei der U21 WM belegt hat. Mit Andrij Kobrin aus der Ukraine und Josh Auty aus Großbritannien steht weitere starke Konkurrenz im Fahrerfeld. Am vergangenen Sonntag trainierte Kai Huckenbeck gemeinsam mit Michell Hofmann nochmals auf der Herxheimer Bahn und konnte sich so auf das Rennen vorbereiten. Huckenbeck: „Ich hab mich beim Fahren ziemlich wohl gefühlt, die Bahn war in gutem Zustand, das Training war Top!“ Im Vorjahr war der Werlter in Herxheim beim U19 EM Semifinale im Stechen knapp an Andriy Kobrin gescheitert, doch in diesem Jahr soll es um einiges besser laufen: „Ich denke mal dass ich mich persönlich im Vergleich zum Vorjahr gesteigert habe und werde auf alle Fälle alles probieren um in diesem Jahr in Herxheim das Weiterkommen zu schaffen. Vor allem sollte ich es vermeiden durch Stürze Punkte zu verlieren!“ Start des Speedwayrennens in Herxheim wird am 17.04. um 14.00 Uhr sein. Infos sind im Internet unter www.speedway.de zu finden!

Vorbereitung geht zu Ende – Training beim Speedstart Berghaupten
Fast das gesamte Bahnsport Junior Team weilte auf Einladung von Teamchef René Schäfer in Berghaupten beim inzwischen schon fast traditionellen Speedstart. Bevor auf der Bahn trainiert wurde, absolvierten die Mitglieder des Bahnsport Junior Teams noch eine Leistungsdiagnostik im Top-Life Berghaupten, wo der Fitness Zustand der Fahrer beurteilt werden konnte. „Wir müssen uns erneut beim Top-Life bedanken, dass wir dort eine Leistungsdiagnostik durchführen können. Es ist sehr schön, dass wir erneut beim Top-Life zu Gast sein durften“, so René Schäfer. Bei den Trainings wurde Schäfer bei der Arbeit mit den Fahrern erneut von Sönke Petersen unterstützt, der zudem auch beim Training am Folgetag in Herxheim vor Ort war. Zu den Mitgliedern des Juniorteams gesellten sich auch einige Fahrer aus dem A- Kader und den U21- und U19 Kadern, die das Trainingsangebot des MSC Berghaupten annahmen.

Länderkampf an Ostern in Pocking – Die Tradition lebt
Der traditionelle Osterkampf in Pocking war vor dem Rechtsstreit, den der MSC Pocking überstehen musste, ein Zuschauermagnet und eine der Traditionsveranstaltungen im deutschen Speedwaykalender. Zu Ostern 2011 wird erneut ein Länderkampf ausgetragen, bei dem eine deutsche Auswahl gegen eine internationale Auswahl antreten wird. Das deutsche Team wird von Martin Smolinski angeführt, dem Thomas Stange, Max Dilger, Richard Speiser und Frank Facher zur Seite stehen werden. Beim gegnerischen Team sind bislang vier der fünf Fahrer bekannt, mit denen sich das deutsche Team auseinandersetzen muss. Manuel Hauzinger und Fritz Wallner aus Österreich werden von den Polen Piotr Swist und Marcel Szymko unterstützt. Der fünfte Fahrer kann noch nicht endgültig bestätigt werden. Informationen zur Veranstaltung in Pocking sind im Internet unter www.msc-pocking.de zu finden.

 

29.03.2011
Grandioses Saisonfinale der Eisspeedway WM in Inzell
Bis zum letzten Platz ausverkauft war die Max- Aicher Eishalle in Inzell, die nach zweijähriger Bauzeit erstmals nach dem Umbau die Pforten für ein Eisspeedwayrennen öffnete. Zurück zu alter Dominanz fand Nikolai Krasnikov, der die Grand Prix Rennen am Samstag und Sonntag gewinnen konnte und sich so den Weltmeistertitel 2011 sicherte. Es ist der siebte Einzelweltmeistertitel in Folge für den Ausnahmekönner aus Russland. Spannung kam auf im Kampf um den Vizeweltmeistertitel, den sich Igor Kononov mit einem Punkt Vorsprung vor Landsmann Danil Ivanov in der Gesamtwertung sichern konnte. Auf den Folgeplätzen zeigte sich eine erdrückende russische Dominanz, denn alle acht Fahrer aus Russland die an der Weltmeisterschaft 2011 teilnahmen, landeten auf den ersten acht Rängen im Gesamtklassement und so kämpften die Westeuropäischen Fahrer um die Ränge ab Platz neun! Die Plätze neun und zehn sicherten sich Franz Zorn und Harald Simon aus Österreich. Speziell Franz Zorn konnte sich bei den Finalrennen in Assen und Inzell deutlich steigern und sich so den neunten Rang in der Weltmeisterschaft erkämpfen. Bester Deutscher war Günther Bauer in der Eisspeedway WM 2011. Abgesehen von einem schwachen GP in Russland konnte Bauer konstant gut punkten und mit zwei zehnten Plätzen beim Saisonfinale in Inzell sicherte sich der Schlechinger den zwölften Rang in der Weltmeisterschaft 2011. Stefan Pletschacher erzielte 20 Wertungspunkte und belegte Rang 16 im Gesamtklassement. Bedingt durch das Reglement musste der Ruhpoldinger oftmals als Reservist ins Renngeschehen einsteigen und konnte so nicht bei allen GP's voll eingreifen.

Ergebnis Eisspeedway WM 2011
1. Nikolai Krasnikov (RUS) 176 Punkte, 2. Igor Kononov (RUS) 153, 3. Danil Ivanov (RUS) 152, 4. Dimitri Khomitsevich 145, 5. Vitaly Khomitsevich (RUS) 108, 6. Dimitri Bulankin (RUS) 97, 7. Sergei Kharachintsev (RUS) 89, 8. Ivan Ivanov ((RUS) 85, 9. Franz Zorn (AUT) 73, 10. Harald Simon (AUT) 72, 11. Stefan Svensson (SWE) 68, 12. Günther Bauer (DE) 64, 13. Antonin Klatovsky (CZE) 54, 14. Grzegorz Knapp (POL) 35, 15. Peter Koij (SWE) 26, 16. Stefan Pletschacher (DE) 20, 17. Mats Järf (FIN) 9, 18. Johnny Tuinstra (NL) 7, 19. Max Niedermaier (DE) 7, 20. Jan Kklatovsky (CZE) 5, 21. Rene Stellingwerf (NL) 3

Tests und ein Länderkampf bevor es am im Mai ernst wird
Nach zwei absolvierten Trainingswochenenden Anfang März startete das Team Germany die Saisonvorbereitung 2011. Für den April sind weitere Tests und auch ein Testmatch in Pocking geplant. „Mit den ersten Tests sind wir absolut zufrieden gewesen und im April sind weitere Aktivitäten und auch erste Rennen geplant“, erklärt Teamchef Schäfer. Am 09. April werden Fahrer des Team Germany erneut in Berghaupten am Speedstart teilnehmen und weitere Tests absolvieren. Zudem ist für den 10. April beabsichtigt in Herxheim zu trainieren. Schäfer: „Das wird das letzte Trainingswochenende bevor die Saison richtig an Fahrt aufnimmt. In Herxheim hoffe ich, dass die Fahrer die am 17.04. beim U21 WM Rennen starten werden das Trainingsangebot nutzen und sich so auf das Rennen am 17.04. vorbereiten um dann im Rennen hoffentlich einen kleinen Vorteil gegenüber den Gegnern zu haben.“ Am Ostersonntag wird das Team Germany dann vor dem wichtigen Rennen am 07. Mai in Landshut, wo es um den Einzug in den Speedway World Cup geht, ein Testmatch gegen eine Weltauswahl bestreiten. „Wir werden mit fünf Mann aus dem A- Kader in Pocking antreten und wollen zum einen den Zuschauern in Pocking guten Sport bieten, zum anderen will ich einige Jungs aus dem A-Kader vor dem Rennen in Landshut noch mal im Renneinsatz sehen, bevor ich mich endgültig auf ein Team für die SWC-Quali in Landshut festlegen werde“, so René Schäfer.

Termine Team Germany April 2011

09.04.2011 – Training beim Speedstart in Berghaupten
10.04.2011 – Training Speedwaybahn Herxheim

17.04.2011 – U21 WM Qualifikationsrunde 1 – Herxheim

24.04.2011 – Länderkampf Pocking – Deutschland vs. Weltauswahl
 


25.03.2011
Saisonfinale der Spike Ritter
In Inzell kommt es am kommenden Wochenende zum Showdown der Eisspeedway Weltmeisterschaft 2011! Mit im Feld auch drei Deutsche! Während die Außentemperaturen inzwischen wieder wenig winterlich geworden sind, geht es im Inzeller Eisstadion, das nach zwei Jahren Bauzeit komplett überdacht wurde, um die letzten Punkte zur WM Wertung 2011. Dass der WM Titel nach Russland gehen wird, stand bereits seit einigen Rennen fest, doch inzwischen hat sich der Titelkampf nochmals zugespitzt. Nikolai Krasnikov, der die ersten beiden GP's gewinnen konnte, hat in den folgenden Grand Prix keine Siege einfahren können und so sind die Verfolger Daniil Ivanov (8 Punkte Rückstand) sowie Dimitri Khomitsevich und Igor Kononov (je 13 Punkte Rückstand) dem Titelverteidiger gefährlich nah gekommen. Es kann also ein dramatisches Finalwochenende erwartet werden. Aus deutscher Sicht liegen Günther Bauer und Stefan Pletschacher auf den Rängen 12 und 16 und wollen natürlich zum Abschluss der WM Saison 2011 noch mal eine gute Leistung zeigen und im Klassement mindestens die jetzige Position halten bzw. sich evtl. noch etwas verbessern. Als Gastfahrer wird Max Niedermaier ins Rennen eingreifen und sich zum Saisonabschluss nochmals präsentieren wollen. Die Rennen in Inzell beginnen am späten Samstagnachmittag um 17 Uhr und am Sonntag wird um 14 Uhr der letzte WM- Grand Prix gestartet werden. Infos zu den Rennen auf www.dmv-lg-suedbayern.de

 

15.03.2011

Unzählige Trainingsrunden in Landshut absolviert
Nachdem bereits in der Vorwoche erfolgreich in Cloppenburg getestet wurde, bat Teamchef René Schäfer seine Mannen in Landshut zu einem weiteren Training. Bei idealen Bedingungen hatten sich Fahrer aus allen Kadern in Landshut eingetroffen um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Besonderes Augenmerk lag auf der Vorbereitung des A- Kaders, der am 7. Mai in Landshut gegen die Mannschaften aus Finnland, USA und der Ukraine um den Einzug in den Speedway World Cup kämpfen wird. Nach einem freien Training am Samstag wurde am Samstagnachmittag das Fahren von vorgegebenen Linien trainiert und nach den Trainingseinheiten auf der Bahn versammelte sich das gesamte Team im Fitnessstudio O' Sinitri in Landshut. Unter Anleitung von Teamchef René Schäfer absolvierte das Team noch ein abschließendes Trainingsprogramm. Zum Abschluss des Tages hatte der AC Landshut die lokale Presse zu einer Pressekonferenz ins O'Sinitri geladen, wo René Schäfer mit seinen Mannen den anwesenden Pressevertretern Rede und Antwort stand. Die zu erwartenden Gegner am 7. Mai kündigte Schäfer als sehr ausgeglichen an und es sei ein sehr harter Kampf zu erwarten bei dem jeder der Fahrer, die am 7. Mai ans Band rollen, Top- Leistung bringen müsse. Die Frage nach dem deutschen Team am 7. Mai lies Schäfer noch komplett offen: „Die Jungs konnten sich bei den vergangenen Trainings zeigen und werden nun bei ihren Ligaclubs erste Rennen absolvieren und erst dann wird man sehen wie die Fahrer in Form sind und welches Team am 7. Mai in Landshut an den Start gehen wird.“ Martin Smolinski erläuterte die Wichtigkeit der Qualifikation zum World Cup. Smolinski: „Der Speedway World Cup wird in zahlreichen Ländern live im TV ausgestrahlt und somit könnten wir uns hier entsprechend darstellen und präsentieren!“ Von Tobias Kroner erhielt Teamchef Schäfer noch ein entsprechendes Lob für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren: „Ich glaube kaum, dass am 7. Mai eine der gegnerischen Nationen so auftreten wird wie wir  als deutsches Team. Hier wird eine hervorragende Arbeit geleistet!“ Mit weiteren Trainingseinheiten auf der Bahn am Sonntag, bei dem dann auch nachmittags Starts trainiert wurden, fand das zweite Trainingscamp seine Fortsetzung.

Günther Bauer zweimal im C- Finale bei Eisspeedway WM in Assen
Mit zwei elften Plätzen konnte Günther Bauer insgesamt 16 WM- Zähler bei den Eisspedway Grand Prix Finals 5 & 6 einfahren. Beim Finalrennen am Samstag erzielte Bauer sechs Punkte in den Vorläufen und konnte im C- Finale den Österreicher Franz Zorn auf den letzten Platz verweisen und sich den elften Platz in der Tageswertung sichern. Beim Rennen am Sonntag kam dann auch Stefan Pletschacher zum Einsatz, der am Vortag noch als Reservist ohne Einsatz geblieben war. Pletschacher konnte bei seinen Einsätzen keine Punkte erzielen und beendete auch das D- Finale als Letzter. Mit sieben Punkten aus fünf Vorläufen schaffte Günther Bauer ungefährdet den Sprung ins C- Finale. Dort siegte Ex- Weltmeister Dimitri Bulankin aus Russland vor Harald Simon und Günther Bauer, der den Schweden Stefan Svensson in Schach halten konnte. In der Zwischenwertung nach sechs von acht Finalrennen sind die ersten acht Plätze fest in russischer Hand. Der mehrfache Weltmeister Nikolai Krasnikov führt vor dem letzten Finalwochenende in Inzell vor seinen Landsleuten Danil Ivanov und Dimitri Khomitsevich. Günther Bauer liegt derzeit als bester Deutscher auf dem zwölften Rang. Vom zehnten Platz, den derzeit Harald Simon aus Österreich belegt trennen den deutschen Meister derzeit jedoch nur vier Punkte und eben jene wird Bauer beim letzten Finalwochenende sicherlich aufholen wollen! Das Finale des Eisspeedway GP's findet am letzten März Wochenende im inzwischen überdachten Eisstadion Inzell statt. Informationen zum Saisonfinale der Eisspeedway Weltmeisterschaft sind im Internet unter folgender Adresse zu finden: www.dmv-lg-suedbayern.de

 

10.03.2011

Vorbereitung auf das Rennen des Jahres in Landshut
Nach einem positiven Trainings- und Saisonauftakt des Team Germany am vergangenen Wochenende wird das Team Germany nun ein zweites Trainingslager im Speedwaystadion Landshut / Ellermühle durchführen. Teamchef René Schäfer hofft natürlich, dass sich möglichst viele Fahrer aus dem A-Kader der deutschen Speedwaynationalmannschaft in Landshut zum Training einfinden werden um sich auf das Rennen zur Mannschaftsweltmeisterschaft bestmöglich vorbereiten zu können. Teamchef Schäfer: "Wir haben endlich die Chance auf der Bahn zu trainieren auf der wir um den Einzug in den SWC kämpfen werden. In den Vorjahren hatten wir hierzu leider nicht die Chance." Doch nicht nur die Fahrer aus dem A- Kader sollen das Trainingsangebot des Team Germany und des AC Landshut nutzen: "Die Fahrer aus allen Kadern sind zu diesem Training eingeladen um sich gemeinsam auf die Saison vorzubereiten. Ich will, wie auch schon in Cloppenburg, die Gelegenheit nutzen um mit den Fahrern aus dem DMSB Bahnsport Junior Team intensiv zu arbeiten. Hier wird mir auch erneut Sönke Petersen zur Seite stehen und seine Erfahrungen an die Jungs weitergeben.

Trainiert wird am kommenden Wochenende am Samstag und Sonntag im Speedwaystadion Ellermühle in Landshut. Zudem werden die anwesenden Fahrer am Samstagabend im Fitnessstudio O'Sinitri in Landshut (Siemensstr. 14, 84030 Landshut, www.osinitri.de) zu Gast sein wo um 18:30 Uhr auch eine Pressekonferenz mit Autogrammstunde der anwesenden Fahrer angesetzt ist. Letzte Infos sind auf der Seite des ACL unter www.acl.landshut.org zu finden.

Eisspeedway Assen – drittes von vier Finalwochenenden steht bevor
Nachdem die ersten Finalrennen in Russland absolviert wurden und sich Russland wie erwartet in Berlin die Mannschaftsweltmeisterschaft gewinnen konnte, geht es für die qualifizierten Deutschen Günther Bauer und Stefan Pletschacher zum vorletzten Mal in dieser Saison um WM- Punkte. Günther Bauer liegt nach vier gefahrenen WM Rennen derzeit auf Rang zehn. Für Stefan Pletschacher gilt es sich beim Finalwochenende in Assen in der Gesamtwertung ein weiteres Stück zu verbessern um beim Saisonfinale in Inzell nicht erneut auf die ungeliebte Reserveposition abzurutschen!

 

09.03.2011

Saisonauftakt in Cloppenburg ein toller Erfolg
"Das war ein perfekter Auftakt", schwärmte Teamchef René Schäfer direkt nach dem ersten Trainingscamp des Team Germany in Cloppenburg. Aus der ganzen Republik waren Fahrer nach Cloppenburg angereist um erste Runden auf dem Motorrad zu absolvieren. "So früh war ich vor einer Saison noch nie auf dem Motorrad gesessen", berichtete Richard Speiser, der aus dem Allgäu nach Cloppenburg gekommen war und das Trainingsangebot des Team Germany und des MSC Cloppenburg nutzte. Speiser: "Ich war von der Anlage in Cloppenburg sofort positiv überrascht. Das ist schon sehr gut was der Club hier auf die Beine gestellt hat". Wie alle anwesenden Fahrer drehte Speiser etliche Runden auf dem anspruchsvollen Oval in Cloppenburg: "Die Bahn war recht glatt, doch das war für das Training optimal, da die Bahn für das Training technisch recht anspruchsvoll war." Abends nach dem Training auf der Bahn stand für das Team noch ein Fitnessprogramm im Reha- und Sportmedizinischen Zentrum in Cloppenburg auf dem Plan, bei dem die anwesenden Fahrer die letzten Kräfte des Tages mobilisierten. Im Rahmen der Pressekonferenz am ersten Trainingstag dankte Teamchef René Schäfer dem MSC Cloppenburg für die Organisation des Trainings und für die hervorragende Zusammenarbeit: "Der Club ist sehr professionell aufgestellt und uns als Team hat es während dem Training an nichts gefehlt. Alles war bestens organisiert und ich hoffe, dass wir in den kommenden Jahren regelmäßig zum Training nach Cloppenburg kommen dürfen. Ich wünsche dem MSC für sein zweites Speedwayrennen am 3. September bereits heute gutes Gelingen und ein volles Haus.“ Die Saisonvorbereitung des Team Germany wird am kommenden Wochenende bei einem zweiten Trainingslager in Landshut fortgesetzt.

 

28.02.2011

Deutschland nur auf dem letzten Platz – Titel geht nach Russland
Während die russischen Fahrer wie so häufig bei der Mannschaftsweltmeisterschaft im Eisspeedway den Titel feiern konnten, gab es im deutschen Team lange Gesichter. Das junge Trio, das von Teamchef Jürgen Liebmann ins Rennen geschickt wurde, konnte zwar erwartungsgemäß nicht in den Titelkampf eingreifen, doch dass man am Ende den letzten Rang belegen würde, war nicht geplant. Am ersten Tag schloss das deutsche Team den Renntag auf Rang sechs ab und mit nur einem Punkt Rückstand auf die fünfplatzierten Niederländer war man vor dem zweiten Renntag noch guter Dinge in den Kampf um Platz fünf einzugreifen. Am Ende machte ein Punkt den Unterschied aus, der zwischen den fünft platzierten Finnen und dem deutschen Team lag. Für das deutsche Team konnte nur Stefan Pletschacher die erwartete Leistung abrufen, obwohl Pletschacher nach seinem Sturz bei der deutschen Meisterschaft am Knie lädiert war und sich zudem noch eine Verletzung an der Hand bei einem Sturz im dritten Durchgang am Samstag Abend zuzog. "An mir hat es mit Sicherheit nicht gelegen das wir Letzter geworden sind. Ich bin mit meiner Leistung soweit zufrieden", so Pletschacher nach dem Rennen. 15 der 24 Punkte des deutschen Teams konnte Pletschacher erringen und abgesehen von seinem dritten Lauf, als er nach einem Sturz im Re-Run unter Schmerzen starten musste, konnte er in jedem Lauf punkten. Vor allem am Sonntag steigerte der Ruhpoldinger seine Leistung im Vergleich zum Samstagabend nochmals und errang aus seinen ersten fünf Läufen neun Punkte. Beim Showdown gegen die Niederländer im letzten Lauf des Tages, als ein Sieg im direkten Duell benötigt wurde, konnte auch Max Niedermaier seine ersten Punkte am zweiten Renntag einfahren. Er gewann den Lauf, doch Pletschacher musste auf Rang drei liegend, was zum Sieg im direkten Duell gegen die Niederländer gereicht hätte, zu Boden und somit war Deutschland in der Endabrechnung auf dem siebten Rang. "Letzter wollten wir keinesfalls werden. Ich hatte schon etwas mehr erwartet", so Teamchef Jürgen Liebmann.

Ergebnis Team WM Berlin
1. Russland 58 Punkte (Nikolai Krasnikov 22 Punkte, Daniil Ivanov 22, Dimitri Khomitsevich 14), 2. Österreich 49 (Franz Zorn 31, Harald Simon 18, Martin Leitner 0), 3. Tschechien 37 (Antonin Klatovsky 24, Jan Klatovsky 8, Andrej Divis 5) 4. Schweden 32 (Stefan Svensson 28, Per Anders Lindström 2, Peter Koij 2), 5. Finnland 25 (Mats Järf 18, Kai Lehtinen 7, Henri Malinen 0), 6. Niederlande 25 (Rene Stellingwerf 12, Sven Holstein 9, Johny Tuinstra 4), 7. Deutschland 24 (Stefan Pletschacher 15, Max Niedermaier 9, Christoph Kirchner 0)

 

23.02.2011

Team WM Berlin: Liebmann vertraut seinen Jungs
Der Favorit ist mit dem russischen Team schnell ausgemacht beim Finale zur Eisspeedway- Mannschaftsweltmeisterschaft in Berlin Willmersdorf! Doch hinter dem russischen Trio, das als Top- Favorit ins Rennen gehen wird, tummelt sich ein breites Feld um die weiteren Plätze bzw. den Kampf um die Silber- und Bronzemedaille. Dem jungen deutschen Team, das im Vorjahr beim Finale in Krasnogorsk, vor den Toren Moskaus, den sechsten Rang belegte, werden im Vorfeld des Rennens zwar nur Außenseiterchancen eingeräumt, doch das junge deutsche Team wird hoch motiviert ins Rennen gehen und vor heimischer Kulisse alles geben, ist sich Teamchef Jürgen Liebmann sicher: „Einen guten Mittelfeldrang traue ich den Jungs auf jeden Fall zu. Es wird viel von der Tagesform unseres Teams abhängen. Die nominierten Fahrer sind in der Saison bisher alle recht gut drauf und wenn sie auch in Berlin ihre Leistung bringen, dann ist sicherlich was möglich.“ Von einer Medaille will Liebmann jetzt nicht unbedingt träumen, zumal das deutsche Team ohne Günther Bauer antreten wird, der seit dem vergangenen Jahr, nach Differenzen mit Teamchef Liebmann, nicht mehr für das deutsche Team starten möchte. „Von den Punkten her hätte uns ein Günther Bauer sicherlich geholfen. Den jungen Fahrern gehört jedoch sicherlich die Zukunft und sie können bei der Mannschaftsweltmeisterschaft wichtige Erfahrungen sammeln und sich so auch für die Zukunft weiterentwickeln. Das Team wird mit Sicherheit hoch motiviert ins Rennen gehen und das Beste geben um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wenn alles ideal läuft und das Glück dazukommt, können wir vielleicht auch auf einen Medaillenrang spekulieren, aber zum Ziel möchte ich das nicht erklären. Wir werden uns selbst keinen Druck machen und am Sonntagnachmittag werden die Punkte addiert und dann werden wir sehen was raus gekommen ist“, erklärt Jürgen Liebmann. Bereits am Donnerstagabend wird der Teamchef bei der deutschen Meisterschaft in Berlin Willmersdorf vor Ort sein um die Jungs noch mal zu beobachten. „Ich will die Jungs bei der DM noch mal fahren sehen. Es ist eine gute Sache, dass unsere Fahrer die deutsche Meisterschaft auch als Vorbereitung für das WM Rennen nutzen können. Das könnte für uns neben dem Publikum das in Berlin sicher auf unserer Seite sein wird, zusätzlicher Bonus sein“, erklärt Liebmann, der unabhängig vom DM Ergebnis an seinem Team festhalten will, „wenn keiner der Jungs sich verletzt oder einen totalen Leistungseinbruch erfährt, wird am Team voraussichtlich nichts mehr gerüttelt und wir gehen mit dem Trio ins Rennen! Infos zum Rennen in Berlin: www.eisspeedway-berlin.de

 

18.02.2011

Fahrer für Speedwayprädikate nominiert
Der DMSB hat die Fahrer für die einzelnen WM- und EM Prädikate in den diversen Wettbewerben für die Saison 2011 nominiert. „Wir haben in diesem Jahr Fahrern die einen Startplatz zur Weltmeisterschaft erhalten haben, keinen Startplatz in der Senioren EM gegeben, da wir inzwischen einige gute Fahrer haben die aus dem Juniorenbereich herausgewachsen sind. Eben diese Fahrer sollen auch die Chance erhalten sich im internationalen Geschäft zu bewähren und wichtige Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Teamchef Schäfer.

Speedway Weltmeisterschaft – Qualifikation zum Speedway GP 2012

Qualirunde 2, Abensberg (DE), 13.06.2011
# 1 Tobias Busch, #4 Tobias Kroner, #16 Martin Smolinski

Res: #17 Frank Facher, #18 Richard Speiser

Qualirunde 4, Divisov (CZ), 18.06.2011
# 7 Kevin Wölbert

Qualirunde 5, Terenzano (IT), 18.06.2011
#4 Christian Hefenbrock

Generalreserve: Frank Facher, Marcin Sekula, Roberto Haupt, Richard Speiser

GP Challenge, Vetlanda (SWE) 20.8.2011

Speedway Einzel Europameisterschaft 2011

Qualirunde 1, Stralsund (DE), 30.04.2011
# Marcel Helfer, #7 Mathias Schultz, #12 Roberto Haupt

Res: #17 Ronny Weis, #18 Mathias Bartz

Qualirunde 2, Chervonograd (UKR), 04.06.2011
#11 Marcin Sekula

Semifinale 1, Mureck (AUT), 18.06.2011
#8 Max Dilger, #11 Thomas Stange

Generalreserve: Frank Facher, Ronny Weis, Mathias Bartz

Finale: Lviv (Ukraine) 24.09.2011

Speedway U21 Weltmeisterschaft 2011

Qualirunde 1, Herxheim ((DE), 17.04.2011
#2 Marco Gaschka, #10 Michel Hofmann, #15 Kai Huckenbeck

Res: #17 Andre Mochner, #18 Lukas Ziegler

Qualirunde 2, Neustadt/ Donau (DE), 15.05.2011
#2 Marcel Helfer, #9 Danny Maaßen, #15 Nils Hesse

Res: #17 Steven Mauer, #18 Hannes Roeschke

Generalreserve: Andre Mochner, Steven Mauer, Hannes Roeschke, Lukas Ziegler, (Niklas Thien)

Finals: Coventry (GB) 23.07.2011, Holsted (DK) 28.09.2011, Pardubice (CZE) 01.10.2011, Gniezno (POL) 09.10.2011

Speedway U19 Einzel Europameisterschaft

Semifinale 1, Güstrow (DE), 07.05.2011
#1 Kai Huckenbeck, #9 Danny Maaßen, #12 Nils Hesse

Res: #17 Andre Mochner, #18 Steven Mauer

Semifinale 2, Tarnow (POL), 18.06.2011
#3 Michel Hofmann

Semifinale 3, Rivne (UKR), 23.06.2011
# 6 Marco Gaschka

Generalreserve: Andre Mochner, Steven Mauer, Hannes Roeschke, Lukas Ziegler

Finale: Ljubljana (SLO), 09.07.2011

 

18.02.2011

Russland Fahrer dominieren die Eisspeedway WM
Nach der Halbzeit in der Eisspeedway Weltmeisterschaft 2011 bleibt festzuhalten dass die russischen Fahrer das Maß der Dinge im Eisspeedway sind. Acht russische Fahrer haben sich für die Weltmeisterschaft 2011 qualifiziert und fast erwartungsgemäß führen die russischen Fahrer die Wertung an. Nikolai Krasnikov ist weiterhin auf dem Weg seinen Rekord in der Weltmeisterschaft auszubauen und hat die Führung in der Gesamtwertung übernommen. Im Verfolgerfeld der russischen Fahrer liegt Günther Bauer derzeit mit 30 Punkten auf einem guten zehnten Rang. Bei drei Grand Prix Rennen erreichte der amtierende deutsche Meister einmal das B- Finale und damit die Top Acht und landete zweimal im C- Finale und konnte somit wichtige Punkte erringen. Beim dritten Grand Prix in Togliatti hatte der Schlechinger einen rabenschwarzen Tag und ein letzter Platz kostete Bauer wichtige Punkte. Stefan Pletschacher musste aufgrund des Reglements bei einem Grand Prix als Reservist zusehen und konnte bei den restlichen drei GP's insgesamt 13 Punkte erringen. Die Grand Prix in Russland begannen für Pletschacher in Krasnogorsk vor den Toren Moskaus mittelmäßig: „Beim zweiten GP ist an einem Motorrad der Stoßdämpfer gebrochen und ich musste dann beim ersten Tag des GP Wochenendes als Reservist zusehen.“ In Togliatti wurde das Rennen am zweiten Tag dann ohne die Tagesfinals auszutragen nach 20 Läufen abgebrochen. „Es war kein Eis mehr da. Zum Teil kamen Sand und Beton zum Vorschein. Das war schon extrem“, erläutert Pletschacher nach seiner Rückkehr aus Russland. Die GP Serie wird nun mit dem GP Wochenende in Assen am 12. und 13. März fortgesetzt. In Inzell werden am 26. und 27. März die letzten beiden GP's der Saison 2010/2011 ausgetragen und der neue Weltmeister gekürt.

Stand Eisspeedway Weltmeisterschaft nach 4 von 8 Grand Prix Rennen
1. Nikolai Krasnikov (RUS) 88 Punkte, 2. Dimitri Khomisevich (RUS) 77, 3. Danil Ivanov (RUS) 75, 4. Igor Kononov (RUS) 74, 5. Vitaly Khomisevich (RUS) 55, 6. Dimitri Bulankin (RUS) 50, 7. Sergey Karachtinsev (RUS) 47, 8. Ivan Ivanov (RUS) 46, 9. Stefan Svensson (SWE) 39, 10. Günther Bauer (DE) 30, 11. Antonin Klatovski (CZE) 30, 12. Franz Zorn (A) 28, 13. Harald Simon (A) 28, 14. Peter Koji (SWE) 19, 15. Grzegorz Knapp (POL) 14, 16. Stefan Pletschacher (DE) 13, 17. Johnny Tuinstra (NL) 7, 18. Mats Järf (FIN) 4

Team WM in Berlin – Deutsche Team nominiert
In Berlin Willmersorf wird am 26. und 27. Februar der neue Mannschaftsweltmeister im Eisspeedway ermittelt werden. Für das deutsche Team werden Stefan Platschacher, Max Niedermaier und Christoph Kirchner in den Wettkampf gehen. Beim Rennen in Berlin wird das deutsche Trio gegen die Teams aus Russland, Schweden, Österreich, Finnland, Tschechien und den Niederlanden antreten. Im Vorjahr errang das deutsche Team in Russland den sechsten Platz und konnte so die Teilnahme an der WM im Folgejahr erreichen. Das vorrangige Ziel für das deutsche Team ist es natürlich wieder das Ticket für die Team WM 2012 zu lösen. Zudem will das deutsche Trio alles daran setzen die Platzierung aus dem Vorjahr zu verbessern. Infos zur Veranstaltung sind im Internet unter www.eisspeedway-berlin.de zu finden

Speedwaykader startet Vorbereitung in Cloppenburg und Landshut
Mit zwei Trainingscamps an den ersten beiden Wochenenden in März startet die Saisonvorbereitung der Speedwaykader in die Saison 2011. Am ersten Märzwochenende wird Teamchef René Schäfer seine Mannen zum ersten Training nach Cloppenburg bitten und eine Woche später ist ein Training im Speedwaystadion Ellermühle in Landshut geplant. „Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr in Deutschland trainieren können und somit für unsere Saisonvorbereitung nicht hunderte Kilometer durch Europa reisen müssen“, zeigt sich Schäfer über die Trainingsmöglichkeiten erfreut. „Der Club in Cloppenburg, der im Vorjahr mit einer tollen Veranstaltung seine technisch anspruchsvolle Bahn eingeweiht hat, ist sehr motiviert das Stadion mit Leben zu füllen und wir arbeiten hier im Vorfeld bereits sehr gut zusammen“, berichtet Schäfer. In Cloppenburg wurde in den vergangenen Jahren eine technisch sehr anspruchsvolle Bahn gebaut und der MSC der lange Jahre auf einer Grasbahn Rennen ausgerichtet hatte, hat nachdem Verlust des Geländes seiner Grasbahn ein tolles Speedwaystadion gebaut. Teamchef Schäfer zum Trainingscamp: „Mit dem frühen Termin können die Jungs erstmals in diesem Jahr wieder auf dem Motorrad sitzen und sich bestens auf die neue Saison vorbereiten und zahlreiche Trainingsrunden drehen um nachdem Winter wieder in Tritt zu kommen.“ In der Folgewoche (12. & 13. März) wird das Team Germany in Landshut auf der Strecke trainieren, auf der das Team Germany am 07.05. um den Einzug in den Speedway World Cup kämpfen wird.

 

28.01.2011

Zwei deutsche Cracks im Eis- GP

Zwei absolute Highlights auf deutschem Boden
Nach einigen offenen Eisspeedwayrennen fanden an den vergangenen Wochenenden die Qualifikationsrennen zum Eisspeedway Grand Prix 2011 statt. Neben Günter Bauer konnte erfreulicherweise mit Stefan Pletschacher ein zweiter deutscher Fahrer den Einzug in den Eisspeedway-Grand Prix 2011 schaffen. Der Ruhpoldinger bot bei der Qualifikation in St. Johann eine überzeugende Leistung und qualifizierte sich als Tagesfünfter für den Grand Prix. Eine Woche später schaffte Günther Bauer als Vierter der Qualifikationsrunde in Saalfelden den Grand Prix-Einzug. Bei der Qualifikationsrunde in Sanok verpasste Florian Fürst erst im Stechen den Einzug in den Grand Prix, als er dem Tschechen Antonin Klatovsky unterlag. Max Niedermayer verpasste aufgrund dreier Ausfälle die Qualifikation in St, Johann und Christoph Kirchner schied als Zehnter bei der Qualirunde in Saalfelden aus. Der Eisspeedway Grand Prix startet mit den ersten vier Grand Prix in Russland. Am 05. und 06.02. geht es in Krasnogorsk um die ersten WM Punkte und eine Woche später treten die Cracks vor dem Team WM Pause in Togliatti an. Das vorletzte Grand Prix Wochenende findet am 12. und 13. März in Assen statt. Am letzten März Wochenende wird dann in Inzell der neue Weltmeister gekürt werden. Am 26. und 27.03. feiert das Eisstadion Inzell nach einjähriger Umbaupause sein Comeback als Austragungsort von Eisspeedwayrennen. Am letzten Februarwochenende findet in der deutschen Hauptstadt Berlin das Finale zur Mannschaftsweltmeisterschaft statt. Im Vorjahr fand das Finale in Russland Krasnogorsk statt und das deutsche Team belegte den sechsten Rang. Vor heimischer Kulisse will das deutsche Team, das 2011 erneut von Jürgen Liebmann betreut wird, diese Platzierung sicherlich verbessern. Das Horst- Dohm Eisstadion im Stadtteil Wilmersdorf wird auch 2011 sicherlich wieder zahlreiche Eisspeedwayfans aus ganz Europa anziehen und es kann mit einer prächtigen Stimmung gerechnet werden. Informationen zu den beiden WM Finals auf deutschem Boden sind auf folgenden Internetseiten zu finden: www.eisspeedway-berlin.de & www.dmv-lg-suedbayern.de

 

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