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NEWS
2011
21.09.2011
Langbahn WM entschieden
Eine spektakuläre Saison auf der
Langbahn ist beendet und hinter
dem alten und neuen Weltmeister
Joonas Kylmäkorpi haben sich
Richard Speiser und Stephan Katt
die Silber- und Bronzemedaille
gesichert. Beim Saisonfinale in
Morizes gewann der Franzose
Stephane Tresarrieu seinen heim
Grand Prix vor Theo Pijper und
Stephan Katt, der als Dritter
des Tages das beste deutsche
Ergebnis einfuhr und zudem als
einziger Deutscher im
Tagesfinale stand. Richard
Speiser und Herbert Rudolph
schieden nach den
Halbfinalläufen aus. Matthias
Kröger, Martin Smolinski und
Jörg Tebbe verpassten diese
sogar. Im Gesamtklassement haben
sich drei deutsche
Langbahnfahrer unter den
Top-Sieben der Welt platziert,
die automatisch für den Langbahn
Grand Prix 2012 gesetzt sind.
Richard Speiser beendete als
bester Deutscher sowie als
Vizeweltmeister die Saison 2012
vor Stephan Katt, der Bronze
gewann. Martin Smolinski
rutschte nach einem verkorksten
letzten Grand Prix Rennen noch
vom vierten auf den sechsten
Platz ab. Auf den Plätzen acht
bis elf finden sich mit Matthias
Kröger (Platz 8), Herbert
Rudolph (Platz 9) und Jörg Tebbe
(Platz 11) drei weitere deutsche
Fahrer, die jedoch erst im Grand
Prix Challenge am kommenden
Wochenende in St. Colomb ihr
Ticket für den Langbahn GP 2012
lösen müssen.
Ergebnis Langbahn WM 2011
1. Joonas Kylmäkorpi (FIN) 127
Punkte, 2. Richard Speiser (DE)
103, 3. Stephan Katt (DE) 101,
4. Theo Pijper (NED) 96, 5.
Mathieu Tresarrieu (FRA) 90, 6.
Martin Smolinski (DE) 83, 7.
Stephane Tresarrieu (FRA) 75, 8.
Matthias Kröger (DE) 73, 9.
Herbert Rudolph (DE) 70, 10.
Dirk Fabriek (NED) 59, 11. Jörg
Tebbe (DE) 58, 12. Glenn
Phillips (GB) 53, 13. Josef
Franc (CZE) 51, 14. Richard Hall
(GB) 50, 15. Andrew Appleton
(GB) 48, 16. Jerome Lespinasse (FRA)
39, 17. Aki Pekka Mustonen (FIN)
37
Deutsches Team enttäuscht bei
Paar EM Finale
Dass man die favorisierten Polen
beim Finale zur Speedway Paar EM
auf heimischer Strecke kaum
schlagen konnte, war dem
deutschen Team im Vorfeld klar.
Doch dass man am Ende nur den
letzten Platz belegte war eine
Enttäuschung. „Das war heute
nicht mein Tag“, bilanzierte
Tobias Kroner, der zudem auch
ein wenig froh sein dürfte, wenn
die Saison 2011 ein Ende findet.
„Ich bin froh, wenn das Jahr für
mich zu Ende ist. Es lief vieles
nicht wie gewünscht!“ Kroner
startete in den ersten beiden
Läufen mit Max Dilger und nach
einem 2:4 zum Auftakt gegen das
tschechische Team unterlag man
auch den überraschend starken
Ungarn mit 1:5. Im Lauf gegen
Ungarn fiel Max Dilger zudem mit
technischem Defekt aus. In den
folgenden Läufen setzte Sönke
Petersen, der gemeinsam mit
Manuel Wüst das Team vor Ort
betreute, Mathias Schultz statt
Kroner ein. Im Duell mit den
Dänen gewann Dilger den Start,
doch außen zog dann der Däne
Jensen an ihm vorbei. Beim Duell
mit den Letten erreichte Dilger
den einzigen deutschen Laufsieg.
Da Schultz aber keinen Weg an
den Letten vorbei fand, endete
auch dieses Duell unentschieden.
In den abschließenden
Durchgängen setzte es gegen die
späteren Sieger Polen sowie das
Team aus Russland jeweils eine
1:5 Schlappe, wobei Dilger im
Duell gegen Polen mit
Zündungsproblemen bereits am
Start stehen geblieben war und
im letzten Lauf gegen Russland
von Tobias Kroner ersetzt wurde.
Max Dilger steht am kommenden
Wochenende als einziger
Deutscher im Finale zur Speedway
Europameisterschaft in Rovno/
Ukraine.
Ergebnis Paar EM Finale Pila/Polen
1. Polen 26 Punkte (Jaroslaw
Hampel 9, Przemylsaw Pawlicki
16, Piotr Pawlicki 1), 2. Ungarn
20+3 (Norbert Magosi 12+3,
Joszef Tabaka 8), 3. Russland
20+2 (Renat Gafurov 11, Victor
Golubovskiy 9+2), 4. Lettland 18
(Kasts Podzuks 6, Andzejs
Lebedevs 12), 5. Dänemark 17
(Steen Jensen 9, Kenneth Hansen
8), 6. Tschechien 14 (Vaclav
Milik 0,Filip Sitera 1, Ales
Dryml 13), 7. Deutschland (Max
Dilger 7, Tobias Kroner 1,
Mathias Schultz 3)
08.09.2011
Ist Kylmäkorpi noch zu stoppen?
– Finale der Langbahn WM steht
bevor
Noch zwei Rennen stehen beim
Finale der Langbahn Einzel
Weltmeisterschaft 2011 aus und
der derzeit führende
Titelverteidiger Joonas
Kylmäkorpi (Finnland) geht als
Favorit in die beiden letzten
Runden des Langbahn GP's. Mit 80
Punkten aus vier GP Rennen führt
Kylmäkorpi derzeit vor dem
Börwanger Richard Speiser, der
mit 75 Punkten nur fünf Punkte
Rückstand auf den starken Finnen
hat. Speiser ist somit vor den
finalen GP’s der Saison 2011 in
Vechta und Morizes (Frankreich)
noch auf Schlagdistanz zu
Kylmäkorpi. 20 bzw. 21 Punkte
Rückstand auf den führenden
Finnen haben derzeit Sephan Katt
und Martin Smolinski, die sich
auf den Rängen drei und vier in
der Gesamtwertung befinden. Katt
wurde am vergangenen Wochenende
vor Smolinski deutscher
Langbahnmeister und das Duo
befindet sich in bestechender
Form. Realistische Titelchancen
bestehen für das Duo jedoch nur,
wenn Kylmäkorpi und Speiser
entsprechend einbrechen. „In
Vechta will ich konstant in
jedem Lauf punkten und nach dem
Rennen sehen wir, wo wir in der
Gesamtwertung stehen und werden
unsere Ziele für das
Saisonfinale in Morizes
entsprechend formulieren“,
erklärt Martin Smolinski in
einer Pressemitteilung. Für die
verbleibenden drei deutschen
Fahrer im Langbahn GP Matthias
Kröger, Herbert Rudolph und Jörg
Tebbe wird es in den letzten
beiden Rennen vorrangig darum
gehen einen Platz unter den
besten Sieben der Gesamtwertung
zu erreichen und das damit
verbundene Ticket für den
Langbahn GP 2012 zu lösen. Der
vorletzte GP am kommenden
Samstag in Vechta, ist der
einzige WM-Lauf der in
Deutschland ausgetragen wird.
Infos zum Rennen unter
www.ac-vechta.de
Tobias Kroner statt Christian
Hefenbrock beim Paar EM Finale
Nachdem Max Dilger und Christian
Hefenbrock in Berghaupten den
Einzug ins Finale zur
diesjährigen Paar
Europameisterschaft erreicht
hatten, hatte Teamchef René
Schäfer beabsichtigt Dilger und
Hefenbrock auch im Finale in
Pila (Polen) ins Rennen zu
schicken. Aufgrund einer
Verletzung muss Schäfer nun sein
Team umbauen und hat den
Dohrener Tobias Kroner neben Max
Dilger für das Finale nominiert.
„Zuerst möchte ich auf diesem
Wege beste Genesungswünsche an
Chrischi Hefenbrock übermitteln.
Nachdem für das Finale in Pila
Kevin Wölbert und Martin
Smolinski aufgrund von
Ligaverpflichtungen bzw. der
Langbahnweltmeisterschaft nicht
zur Verfügung standen fiel die
Wahl logischerweise auf Tobias
Kroner“, erklärt Schäfer. Im
Vorjahr hatte Tobias Kroner mit
einer starken Leistung beim
Finale zur Paar EM gemeinsam mit
Roberto Haupt und Martin
Smolinski das deutsche Team zur
Silbermedaille geführt. „Wenn
Max und Tobias gut drauf sind,
dann könnte es in Pila erneut
mit einer Medaille klappen.
Jedoch hat das Halbfinale auch
gezeigt, dass die anderen
Nationen nicht zu unterschätzen
sind“, so Schäfer. Am 17.
September trifft Deutschland im
Finale auf die gastgebenden
Polen, die wohl mit den
Gebrüdern Pawlicki an den Start
gehen werden, Ungarn,
Tschechien, Lettland, Russland
und Dänemark.
01.09.2011
Nach Speedwaykrimi schafft
deutsches Team den Finaleinzug
Dramatischer hätte es nicht sein
können! Beim Halbfinale zur
Speedway Paar EM in Berghaupten
schafften das deutsche Duo Max
Dilger und Christian Hefenbrock
erst im Stechen den Einzug in
das Finale nach Pila! Nach einem
3:3 im Auftaktheat gegen
Lettland, folgten Siege gegen
England, Dänemark und Italien.
Gegen die Tschechen wollte das
deutsche Team dann den Einzug
ins Tagesfinale um den Sieg und
die damit verbundene direkte
Qualifikation klar machen. Doch
nach einem Ausfall von Max
Dilger konnte sich Christian
Hefenbrock nicht vor die
Tschechen setzen und so musste
das deutsche Team sich im
erneuten Duell mit den Briten
messen, um den Einzug ins Finale
zur Paar EM zu schaffen. Vom
Start weg führte Christian
Hefenbrock und mit Max Dilger
auf dem dritten Platz schien
alles nach Plan zu laufen, doch
ein Motorschaden am Bike von Max
Dilger lies das Duell mit den
Engländern 3:3 enden. Daher
musste in einem
Entscheidungslauf der Sieger im
Duell um den dritten Rang
ermittelt werden. Teamchef René
Schäfer schickte erneut
Christian Hefenbrock ins Rennen.
Der Liebenthaler verlor zwar den
Start gegen den Engländer
Newman, doch in der zweiten
Runde zog “Hefe“ aussen an
Newman vorbei und brachte unter
dem Jubel der Zuschauer den Sieg
ins Ziel! Deutschland trifft nun
im Finale am 17.9. in Pila auf
Gastgeber Polen sowie die Teams
aus Dänemark, Tschechien,
Ungarn, Lettland und Russland.
Martin Smolinski gewinnt die
Grasbahn Europameisterschaft
Auf der technisch
anspruchsvollen Bahn in Skegness
konnte aus deutscher Sicht
lediglich Martin Smolinski bis
ins A-Finale vorstoßen.
Mitfavorit Stephan Katt war nach
den ersten drei Läufen ebenfalls
auf gutem Wege um sich für das
B- Finale zu qualifizieren, ehe
eine umstrittene
Sturzdisqualifikation den
Neuwittenbecker um den Einzug
ins B-Finale brachte. Über das
B-Finale hätte Katt sich noch
für das entscheidende A-Finale
qualifizieren können. Martin
Smolinski hingegen schaffte mit
zwei Laufsiegen und zwei zweiten
Plätzen die sichere
Qualifikation fürs A-Finale und
konnte sich dort in der ersten
Runde an die Spitze des Feldes
setzen und die Führung bis ins
Ziel halten! Für den Olchinger
ist es nach zwei
Weltmeistertiteln mit der
deutschen Nationalmannschaft auf
der Langbahn, der erste
Einzeltitel.
24.08.2011
Dilger und Hefenbrock sollen
Deutschland ins Finale fahren
Im Vorjahr gewann das deutsche
Team beim Finale zur Best Pairs
Europameisterschaft, das in
Stralsund ausgetragen wurde, die
Silbermedaille. Um diese zu
verteidigen, soll am kommenden
Samstag der Einzug ins Finale
perfekt gemacht werden. In
Berghaupten findet das
Halbfinale zur Paar
Europameisterschaft statt und
Teamchef René Schäfer hat sich
mit Christian Hefenbrock und Max
Dilger auf zwei Fahrer
festgelegt, die den Einzug ins
Finale schaffen sollen. „Max ist
das ganze Jahr bereits in
bestechender Form. Für Christian
sprach, dass er in Berghaupten
bereits gute Leistungen gezeigt
hat und ihm die Piste liegen
sollte“, erklärt Schäfer seine
Nominierung. Den dritten Fahrer
des Renntages wird René Schäfer
erst kurzfristig nominieren.
„Der Finaleinzug ist die
Vorraussetzung, um unseren
zweiten Platz aus dem Vorjahr
überhaupt verteidigen zu können.
Wir werden eine optimale
Leistung unserer Fahrer
benötigen, um diesen zu
schaffen“, so Schäfer, der mit
seiner Auswahl in Berghaupten
auf die Teams aus Dänemark,
Tschechien, Großbritannien,
Italien und Lettland treffen
wird, „Wenn alles glatt läuft
sollten wir den Finaleinzug
schaffen können!“ Das Finale zur
Speedway Paar
Europameisterschaft findet am
17.9. in Pila (Polen) statt.
Infos zum Rennen sind unter
www.msc-berghaupten.de
zu finden.
Grasbahn EM Finale in
Großbritannien
Vier deutsche Fahrer haben das
Ticket zum Grasbahn EM Finale in
Skegness gelöst und werden dort
am kommenden Sonntag um den
Titel kämpfen. „So wie die
Fahrer derzeit alle in Form
sind, wird das eine ganz
interessante Sache“, äußerte
sich Martin Smolinski vor dem
Rennen. Smolinski gewann wie
Stephan Katt sein
Qualifikationsrennen zum EM
Finale am vergangenen Freitag
und geht als einer von vielen
Titelfavoriten ins Rennen. Neben
Katt und Smolinski darf sich
auch Richard Speiser berechtigte
Hoffnungen auf den EM Titel
machen, während Christian
“Hülse“ Hülshorst mit
Außenseiterchancen ins Rennen
gehen wird. Nicht zu
unterschätzen ist die
internationale Konkurrenz in
diesem Finale, die von
Titelverteidiger Andrew Appleton
angeführt wird. Neben Appleton
zählen Theo Pijper und Jannick
de Jong zum engeren
Favoritenkreis. Zum erweiterten
Favoritenkreis gehören die
Tschechen Josef Franc und Ales
Dryml, sowie die Briten David
Howe, Glenn Philips und Richard
Hall. Auch mit dem Franzosen
Stephane Tresarrieu ist auf
einer Grasbahn immer zu rechnen.
21.08.2011
Nie war ein WM-Titel überlegener
Knapp 4000 Zuschauer haben bei
der Langbahn-Team-WM im
niedersächsischen Scheeßel ein
überaus dominierendes deutsches
Team gesehen, dass sich zum
fünften Mal in Folge den
WM-Titel holte. „Nie war ein
WM-Titel überlegener als hier in
Scheeßel. Ich bin absolut
glücklich“, sagte Team-Manager
Josef Hukelmann nach dem Finale
der beiden punkthöchsten Teams.
Besser, als es Stephan Katt (Neuwittenbek),
Richard Speiser (Börwang) und
Martin Smolinski (Olching) im
alles entscheidenden Lauf
machten, ging es nicht mehr. Vom
Start weg war das deutsche
Finaltrio vorne weg – und ließ
noch nicht einmal die Spur eines
Zweifels am fünften WM-Gold in
Folge. „Ein geiles Team, es hat
alles gepasst, wir sind einfach
nur happy“, lobte Kapitän
Stephan Katt seine Mannen, zu
denen auch Jörg Tebbe (Dohren)
gehörte. Das deutsche Quartett
rotierte in den Vorläufen,
sodass alle Fahrer zum Einsatz
kamen. Deutschland begann mit
11:4 Punkten im Auftaktrennen
gegen die Niederlande. Dieselbe
Punkteausbeute erreichte das
schwarz-rot-goldene Teamauch
gegen Frankreich, das wie die
Niederländer und Tschechen im
Vorfeld zu den Mitfavoriten
gehörte. Eine erste
Zwölf-Punkte-Fahrt holte sich
Deutschland danach gegen die
durch den verletzten und
fehlenden Weltmeister Joonas
Kylmäkorpi stark geschwächten
finnische Mannschaft. Einem
Maximum gegen Großbritannien
folgte ein 10:5 gegen
Tschechien. 56 Punkte standen
nach den Vorläufen zu Buche. Die
Niederlande schafften mit 38
Punkten ebenfalls den
Finaleinzug. Nervös war
Team-Manager Josef Hukelmann
trotz aller Überlegenheit: „Wir
hatten in den Vorjahren immer
wieder im Endlauf einen
technischen Defekt oder auch
eine Disqualifikation. Wer weiß
in einem A-Finale schon, was
kommt?“ Während in der
Vergangenheit schon technische
Defekte oder Disqualifikationen
für Aufregung sorgten, lief 2011
alles wie geplant. Katt schoss
auf dem 1000 Meter Oval von
außen an die Spitze. Speiser
setzte sich neben ihn und
Smolinski schottete von Platz
drei aus ab. Das niederländische
Team um Jannick de Jong, Jeffrey
Woortmann und Mark Stiekema
hatte zu keinem Zeitpunkt eine
Chance, die deutsche Spitze zu
durchbrechen. „Wir sind das
gesamte Rennen über sehr
taktisch gefahren und haben als
Team gearbeitet. Es war
wunderschön. Zur Team-WM kann
ich nur sagen: I love it!“ sagte
ein glücklicher Martin Smolinski.
„Alles hat super funktioniert,
wir haben alles durchgezogen wie
vorher abgesprochen und ich
glaube, das war heute Paar- und
Teamfahren, ja fast schon
legendär.“ Auch
Nationalmannschaftsneuling Jörg
Tebbe war am Ende zufrieden:
„Der WM-Titel ist mein bislang
größter Erfolg. Auch wenn ich
gerne ein paar Punkte mehr zum
Sieg beigetragen hätte, freue
ich mich sehr darüber“
Ergebnis:
1. Deutschland
(Stephan Katt, Richard Speiser,
Jörg Tebbe, Martin Smolinski)
56 Punkte plus 12 im A-Finale
2. Niederlande
(Jannick de Jong, Sjoerd
Rozenberg, Mark Stiekema,
Jeffrey Woortman)
38 Punkte plus 3 im A-Finale
3. Großbritannien
(Paul Cooper, Andrew Appleton,
Glen Phillips, Mitch Godden)
36 Punkte plus 8 im B-Finale
4. Tschechien
(Josef Franc, Ales Dryml,
Richard Wolff, Pavel Ondrasik)
35 Punkte plus 7 im B-Finale
5. Frankreich
(Stephane Tresarrieu, Mathieu
Tresarrieu, Jeorme Lespinase,
Theo di Palma) 34 Punkte plus 8
im C-Finale
6. Finnland
(Akki-Pekka Mustonen, Rene
Lehtinen, Simo Pulli)
26 Punkte plus 7 im C-Finale
14.08.2011
Der Countdown in Sachen Mission
Gold läuft
Nur noch wenige Tage, dann ist
es soweit: Am kommenden Sonntag
kämpft das deutsche Nationalteam
im niedersächsischen Scheeßel um
Gold bei der Langbahn
Team-Weltmeisterschaft.
Team-Manager Josef Hukelmann
freut sich auf das Unternehmen
Titelverteidigung auf dem
1000-Meter-Oval, der MSC
Eichenring Scheeßel auf
spannende Wettkämpfe und viele
Zuschauer anlässlich seines
60-jährigen Bestehens. „So kurz
vor dem Wettbewerb ist die
Anspannung immer groß“,
beschreibt Team-Manager Josef
Hukelmann seine derzeitige
Gemütslage: „Wie in den
Vorjahren haben wir auch in
diesem Jahr viel Respekt vor den
Gegnern, vor allem vor dem
starken finnischen Team um
Weltmeister Joonas Kylmäkorpi
und GP-Pilot Aki Pekka Mustonen.
Aber auch die Tschechen mit
WM-Fahrer Josef Franc und dem
Langbahn-Newcomer Alex Dryml
sind neben den Mitfavoriten
Niederlande und Frankreich nicht
zu unterschätzten. Wir nehmen
die Sache sehr, sehr ernst. Alle
Nationanen haben nachgelegt und
sind stärker geworden.“ Vier Mal
ging die Team-Weltmeisterschaft
bislang über die Bühne. Vier Mal
gelang dem deutschen Team
bislang die „Mission Gold“.
Hukelmann freut bei der fünften
Auflage des noch jungen
Wettbewerbes des
Motorsportweltverbandes FIM vor
allem eine Tatsache: „Zum ersten
Mal sind wir nach vier 500 bis
600 Meter-Bahnen auf einem
richtigen Langbahn-Oval mit 1000
Metern unterwegs.“ Richard
Speiser (Börwang), Jörg Tebbe (Dohren)
und Martin Smolinski (Olching)
werden das Team um Kapitän
Stephan Katt (Neuwittenbek)
bilden. Mit allen vier Fahrern
hat Hukelmann noch in der
vergangenen Woche Gespräche
geführt, sie auf den
Team-Wettbewerb eingeschworen:
„Ganz wichtig ist mir, dass wir
als wirkliche Mannschaft
auftreten, dass jeder für jeden
kämpft und jeder für jeden da
ist. Es spielt keine Rolle, wer
am Ende die Punkte schreibt.
Entscheidend ist, dass wir sie
auf dem deutschen Konto
verbuchen.“ Stephan Katt (31)
wird bei seiner vierten
Team-Weltmeisterschaft erstmals
die Kapitänsrolle übernehmen.
Hukelmann: „Er ist derjenige mit
der größten Erfahrung und er war
2011 verdammt schnell, auch wenn
er mit einigen Ausfällen Pech
hatte.“ Viel hält Hukelmann auch
von Richard Speiser (24),
Zweiter der aktuellen
Langbahn-Einzel-WM: „Er hat sich
unheimlich gut entwickelt und
hält auch dem mentalen Druck
stand. Richard ist ein cleverer
Bursche, sehr überlegt und weiß
genau, was er tut.“ Erstmals mit
im Team-WM-Boot ist Jörg Tebbe.
Der 32-Jährige fährt seine
bislang beste WM-Saison,
verbuchte zwei dritte
Grand-Prix-Plätze in der
aktuellen WM und gilt als
Spezialist für lange Bahnen.
„Ich traue ihm gerade in
Scheeßel sehr viel zu und
glaube, dass er seine Leistung
bringen wird“, sagt Hukelmann.
Leistung hat auch Martin
Smolinski bereits gezeigt. 2010
war er erstmals im deutschen
Nationalmannschaftsteam,
qualifizierte sich im selben
Jahr für die Langbahn-WM und
gewann in diesem Jahr mit
Marienbad und Marmande als
einziger Fahrer zwei Grand Prix.
Hukelmann: „Smolinski ist
sauschnell unterwegs. Er fährt
mit viel Ehrgeiz und einem
großen Kämpferherz.“ Gemeinsam
mit Speiser gehört Smolinski zur
„jungen Garde“, die Hukelmanns
Ansicht nach in die
Verantwortung genommen werden
sollen. Dennoch gilt: „Es werden
wie in den vergangenen Jahren
auch in jedem Fall alle vier
Fahrer zum Einsatz kommen.“.
Außen vor als Fahrer blieb 2011
der vierfache Team-Weltmeister
Matten Kröger. Hukelmann:
„Team-Betreuer Joachim Ohmer und
ich sind fest davon überzeugt,
dass wir das derzeit sportlich
beste Quartett nominiert haben.
Leicht haben wir uns die
Entscheidung nicht gemacht. Umso
mehr freut es mich für Kröger,
dass er Weltmeister werden kann,
ohne direkt dabei zu sein.“ Die
Erklärung liegt auf der Hand:
Der Kapitän des deutschen
Nationalteams 2010 ist
Motorentuner und Freund von
Stephan Katt - und in jedem Fall
mitverantwortlich für Sieg oder
Niederlage. Katt wird wie
Speiser und Smolinski am
Freitagabend noch die
Qualifikationsrunde zur
Grasbahn-Europameisterschaft
bestreiten - und möglichst
unverletzt und mit gelöstem
EM-Ticket am Samstag in Scheeßel
eintreffen. Mit der Team-WM am
Sonntag (13 Uhr) feiert der MSC
Eichenring Scheeßel sein
60-jähriges Bestehen. Und wenn
alles nach Plan läuft auch den
fünften Titel des
erfolgsverwöhnten Teams Germany.
12.08.2011
Deutsches U19 Team erreicht in
Eskilstuna den dritten Rang
Vom ersten Lauf an machten die
Gastgeber aus Schweden und
Dänemark klar, dass der Sieg und
die damit verbundene direkte
Qualifikation für das Finale nur
über diese beiden Länder
entschieden werden würde. Das
deutsche Quartett kämpfte somit
vor allem gegen die britische
Auswahl um den dritten Rang.
Bereits nach dem ersten
Durchgang hatte die deutsche
Auswahl den dritten Rang erobert
und konnte diesen bis zum Ende
des Rennens verteidigen.
Stärkster deutscher Fahrer war
in diesem Rennen Kai Huckenbeck,
der gute Starts hatte und auch
im Rennen mit den dänischen und
schwedischen Fahrern mithalten
konnte. Huckenbeck gelang in
Lauf 9 auch der einzige deutsche
Laufsieg. Im zweiten Halbfinale
setzte sich die russiche Auswahl
durch, sodass im Finale
Gastgeber Slowenien auf
Russland, Dänemark und Schweden
trifft.
Ergebnis U19 Team EM
Halbfinale Eskilstuna
1. Dänemark 48 Punkte (Mikkel B.
Jensen 12, Mikkel Michelsen 12,
Kenni Nissen 9, Nikolaj B.
Jacobsen 9, Kasper Lykke Nielsen
6), 2. Schweden 41 Punkte
(Mathias Thörnblom 11, Jacob
Thorsell 10, Oliver Berntzon 10,
Joel Larsson 6, Victor Palovaara
4)
Ausgeschieden: 3. Deutschland 18
Punkte, (Kai Huckenbeck 12,
Danny Maaßen 4, Andre Mochner 2,
Michell Hofmann 0) 4.
Großbritannien 13 (Brendan
Johnson 5, Ashley Morris 3, Tom
Perry 3, Joe Jacobs 2, Ritchie
Franklin N)
Speedway EM: Aus für Busch und
Sekula
Trotz eines starken
Schlussspurts hat Tobias Busch
den Einzug ins EM Finale am
vergangenen Samstag verpasst.
Busch vom MC Nordstern Stralsund
hatte nach drei Heats lediglich
drei Punkte auf dem Konto,
konnte jedoch mit fünf Punkten
in den letzten beiden Läufen
noch auf den siebten Platz
vorrücken. Am Ende fehlte Busch
ein Punkt auf Rang sechs, den
letzten Qualifikationsplatz. Auf
dem zehnten Rang beendete Marcin
Sekula das Rennen.
Christian Macha: Mentaltraining
ist nicht zu unterschätzen
Beim Speedway World Cup wurde
das Team Germany erstmals von
einem Mentaltrainer bei einem
Rennen begleitet. Christian
Macha betreute die Fahrer des
Team Germany vor dem Rennen in
Vojens und berichtet in einem
kurzen Interview von seinen
Eindrücken.
Christian Macha, erzählen Sie
ein wenig zu Ihrem beruflichen
Werdegang und ihrem Beruf!
Ich habe bereits mit 16 Jahren
angefangen, mit Menschen zu
arbeiten. Nach einer Ausbildung
zum Pädagogen in Bethel und
einem Jahr in Amerika,
absolvierte ich eine Ausbildung
zum Stimmtherapeuten. Später
kamen dann noch Ausbildungen zum
individualpsychologischen
Berater, Supervisor und
Mentaltrainer hinzu. Im Laufe
der Jahre ist mir immer klarer
geworden, dass die
Erwachsenenbildung, das Coachen
und das Training genau mein Ding
ist.
Die letzte Ausbildung zum
Mentaltrainer brachte dann den
Durchbruch. Ich veränderte mein
Denken und auf einmal lief mein
Leben wesentlich runder,
erheblich erfolgreicher. Das
ganze Leben fängt halt im Kopf
an. So auch Sport und meine
Tätigkeit bei
Sportmentaltraining.net.
Mentaltraining hat übrigens
ausschließlich etwas mit so
genannten neuromentalen
Prozessen im Gehirn zu tun und
nichts mit Religion, Esoterik
oder Gehirnwäsche, sogar weniger
mit Psychologie als man
landläufig glaubt.
Sportmentaltraining bringt die
Sportlerinnen und Sportler auf
mehreren Ebenen zu ihren
Höchstleistungen. Es geht um
Konzentration, Kämpfergeist,
Durchhaltevermögen, Disziplin,
Einstellungen, Werte,
Glaubenssätze uvm.
Wie kam es zur Kooperation
mit dem Team Germany?
Das Team Germany, ein ziemlich
geniales und sehr freundliches,
engagiertes und motiviertes
Team, lernte ich über meine
Zusammenarbeit mit Sönke
Petersen kennen.
Wie waren die Eindrücke in
Vojens vom deutschen Team?
Zunächst einmal war die
Atmosphäre in Vojens gigantisch.
Zudem noch im Fahrerlager
präsent sein zu dürfen und sich
das Verhalten der eigenen Jungs
und der Konkurrenz ansehen zu
dürfen war fantastisch. Im
Gespräch mit Réne Schäfer, dem
Teammanager vom Team Germany,
stellte sich heraus, dass die
Fahrer vier Punkte mehr
eingefahren haben als bei der
letzten World Cup-Teilnahme.
Alle Fahrer waren während des
Sportmentaltrainings absolut
offen und interessiert. Das
absolut faszinierendste war der
Vergleich zweier Fahrer, die in
Vojens sehr wenige bis keine
Punkte eingefahren haben, beim
Störtebeker-Cup in Norden
allerdings punktemäßig abräumten
und den ersten Platz erreichten.
Wie haben die Fahrer
mitgearbeitet, wo lagen in etwa
die Punkte an denen bei den
Jungs angesetzt wurde?
Es ging in Vojens um die
Grundsteinlegung für unsere
zukünftige Kooperation, die wir
vertiefen werden. Mein
persönliches Ziel ist es, die
Jungs in den nächsten Jahren als
Team aufs Siegertreppchen zu
bringen.
Haben die Jungs einen
stärkeren Eindruck auf Sie
gemacht?
Ich habe leider keine
Vergleichsmöglichkeiten. Aber,
wie bereits erwähnt, hat Réne
Schäfer bereits eine Veränderung
sehen können.
Ist eine weitere Kooperation
mit dem Team Germany geplant?
Es IST etwas geplant. Der genaue
Ablauf ist jedoch noch
inoffiziell. Mit ein paar
Fahrern stehe ich im
regelmäßigen Kontakt in Form von
Coachings und Emails. Mir
gefällt zudem der enge Kontakt
zu Sönke und Réne, die für mich
immer interessante und wichtige
technische und personelle
Updates haben.
Wo und wie glauben Sie die
Fahrer mental stärker zu machen?
Zunächst einmal: ich kann den
Jungs lediglich mentale
Techniken aufzeigen und ihnen
das mentale Training erklären.
Die Regelmäßigkeit und Disziplin
des regelmäßigen Trainings liegt
dann in den Händen und Köpfen
der Fahrer. Wer mentales
Training nicht möchte, kann
nicht dazu gezwungen werden.
Denn: es ist ein hartes Training
und weder in der Anstrengung,
noch in seiner Wirksamkeit ist
es zu unterschätzen. Ich freue
mich in jedem Fall über die
bereits bestehende,
ausschließlich positive
Kooperation und auf das nächste
internationale Event. Ich werde
übrigens demnächst den
Motorradführerschein machen,
weil mich die Bikes in Vojens so
faszinierten. Ihr habt mich echt
begeistert!
Christian Macha
Jahrgang 1972, Mentaltrainer,
psychologischer Berater,
Supervisor, Therapeut, Pädagoge,
tätig als Sportmentaltrainer,
Dozent für Mentale Kompetenz und
europaweit als Experte für
Denk-, Handlungs- und
Kommunikationsoptimierung (vom
Manager bis zur Hausfrau)
Erfolgreiches DMSJ
Trainingslager
Ein intensives Trainingscamp,
das vom DMSJ Vorstand für
Motorrad René Schäfer
organisiert wurde, haben
zahlreiche Fahrer der 250ccm
Klasse auf den Bahnen in
Nordhastedt und Dohren
absolviert. Zum Abschluss des
mehrtägigen Trainingscamps
starteten die Teilnehmer in
Norden im Rahmenprogramm eines
internationalen Rennens. „Wir
hatten über alle Tage absolutes
Glück mit dem Wetter und konnten
so ungehindert ein tolles
Trainingsprogramm absolvieren.
Alle Teilnehmer sind enorm
motiviert zu Werke gegangen und
haben die Trainingsinhalte sehr
gut angenommen und umgesetzt“,
berichtet René Schäfer. Schäfer
wurde an allen Tagen von Sönke
Petersen und Manfred Scheffczyk
unterstützt. In Dohren ergänzte
Nationalmannschaftsfahrer Tobias
Kroner das Trainerteam. „Ich bin
sehr froh, dass mir Sönke
Petersen und Manfred Scheffczyk
zur Seite standen und mich bei
den Trainings unterstützt haben.
So konnten wir gezielter mit den
Fahrern arbeiten. Ich danke den
beiden und auch Tobias Kroner
für die Unterstützung“, äußerte
sich Schäfer. Aus dem Ausland
hatten sich der britische 250ccm
Pilot Robert Lambert und das
russische Talent Arslan Fayzulin
zu den deutschen Fahrern
hinzugesellt und waren vom
ersten Tag an voll in die
homogene Gruppe integriert. „Arslan
Fayzulin ist wohl eines der
größten Nachwuchstalente das es
im Speedway momentan gibt. Mit
zwölf Jahren wird Fayzulin
derzeit von einem
Vollzeitmechaniker und einem
persönlichen Trainer gefördert
und trainiert bis zu vier Mal in
der Woche in Russland. Zudem
bestreitet er jedes Wochenende
mindestens ein Rennen. Das ist
eine enorme Nachwuchsförderung
die in Russland betrieben wird“,
schwärmt Schäfer. Beim
Abschlussrennen hätte sich
Fayzulin dann auch fast
durchgesetzt, doch mit einer
Disqualifikation im letzten Lauf
verlor er wichtige Punkte und so
siegte der Brite Robert Lambert
vor dem jungen Russen und Onno
Rykena, der als bester Deutscher
Dritter wurde. Für 2012 ist eine
Neuauflage des Camps geplant und
zudem ist beabsichtigt mit
einigen Fahrern der 250ccm zu
einem Trainingslager nach
England zu reisen.
Wer folgt Dilger ins EM Finale –
EM Halbfinale in Opole
Für das Speedway EM Finale, das
am 24.09. in in Lviv (Lemberg/
Ukraine) ausgetragen wird, sind
beim dritten und letzten
Halbfinale noch sechs
Startplätze zu vergeben. Nachdem
sich aus deutscher Sicht Max
Dilger im Juni für das Finale
qualifiziert hatte, haben nun
Tobias Busch und Marcin Sekula
noch die Chance sich für das
Finale zu qualifizieren.
Line-up EM Halbfinale Opole
1. Nicolas Covatti (ITA), 2.
Andriej Karpow (UKR), 3.
Sebastian Ułamek (POL), 4. Matej
Zagar (SLO), 5. Robin Aspegren
(SWE), 6. Ales Kraljic (SLO), 7.
Roland Benko (HUN), 8. Michał
Mitko (POL), 9. Kenni Larsen
(DEN), 10. Ales Dryml (CZE), 11.
Marcin Sekula (DE), 12. Mathieu
Tressarieu (FRA), 13. Tomasz
Gapiński (POL), 14. Tobias Busch
(DE), 15. Rafał Fleger (POL),
16. Aleksandr Łoktajew (UKR) R1.
Władimir Dubinin (RUS)
U19 Quartett tritt in Schweden
an
Fast exakt das gleiche Team, das
beim U21 Team WM Halbfinale in
Diedenbergen am Start war,
bestreitet nun am kommenden
Samstag das Halbfinale zur U19
Team Europameisterschaft in
Eskilstuna. Da bei der Team EM
im Vergleich zur Team WM der
fünfte Fahrer des Teams
Reservist ist, hat man in Reihen
des Team Germany aus
Kostengründen auf einen fünften
Mann verzichtet und vertraut dem
nominierten Quartett um Kapitän
Kai Huckenbeck. Nachdem 2008 das
deutsche Team bei der Premiere
des Wettbewerbs die
Silbermedaille gewann, konnte in
den folgenden Jahren der
Finaleinzug nicht mehr
realisiert werden. Es kann
jedoch davon ausgegangen werden,
dass es ein spannendes Rennen
wird, da die Gegner aus
Dänemark, Schweden und England
ebenfalls hervorragende
Nachwuchsteams stellen. „Wir
wollen unser Team weiter
aufbauen und die Jungs fördern.
Nachdem die Jungs bereits in
Diedenbergen gemeinsam gefahren
sind und trotz der Niederlage
wichtige Erfahrungen sammeln
konnten, sollen sie in
Eskilstuna weitere
internationale Erfahrungen
sammeln“, erklärt Teamchef René
Schäfer, der aus privaten
Gründen die Reise nach
Eskilstuna nicht antreten kann.
Sönke Petersen wird das Team als
Teambetreuer nach Eskilstuna
begleiten und vor Ort betreuen.
D-Kader U19 Team EM
Halbfinale Eskilstuna
Kai Huckenbeck, Danny Maaßen,
Michell Hofmann, Andre Mochner
27.07.2011
Titel Nummer fünf ist das Ziel
Vier Mal ging die Langbahn Team
Weltmeisterschaft bislang über
die Bühne. Vier Mal hieß der
Weltmeister Deutschland. Die
Nominierung für die WM 2011 ist
erfolgt. Stephan Katt, Richard
Speiser, Jörg Tebbe und Martin
Smolinski werden am 21. August
im niedersächsischen Scheeßel
die schwarz-rot-goldenen Farben
vertreten. Leicht hat es sich
Team-Manager Josef Hukelmann mit
der Nominierung nicht gemacht:
„Im Gegensatz zu den anderen
Nationen haben wir sechs bis
sieben Fahrer, die
leistungstechnisch eng
beieinander liegen und allesamt
potentielle Kandidaten für die
Nationalmannschaft sind.“ Eine
Entscheidung musste in Absprache
mit Team-Betreuer Joachim Ohmer
dennoch her: „Orientiert haben
wir uns vor allem an der
Einzel-Weltmeisterschaft, aber
auch daran, wer unserer Meinung
nach auf der schnellen
1000-Meter-Bahn in Scheeßel am
besten zurecht kommt.“ Mit
Stephan Katt (Neuwittenbek),
Richard Speiser (Börwang), Jörg
Tebbe (Dohren) und Martin
Smolinski meint Hukelmann, das
derzeit beste Quartett gefunden
zu haben. Katt wird als Kapitän
das Team führen. Hukelmann setzt
auf den dreifachen
Team-Weltmeister und amtierenden
Deutschen Meister: „Er kennt die
Spielregeln und fährt eine
starke Saison.“ Auf dem
Eichenring in Scheeßel, der
Stätte der diesjährigen Team-WM,
hat der 31-Jährige seinen
bislang einzigen Deutschen
Meistertitel errungen. Für ihn
ist das Ziel klar definiert:
„Wir wollen Weltmeister werden
und ich glaube, dass wir das
auch erreichen können.“ Zum
dritten Mal im Team-WM-Boot ist
auch Richard Speiser aus Börwang
im Allgäu. Der 24-Jährige ist
als derzeitiger WM-Zweiter
Bestplatziertester deutscher
Fahrer in der Einzelwertung und
auf Tuchfühlung mit Weltmeister
und WM-Leader Joonas Kylmäkorpi.
Komplettiert wird das Team
Germany von Martin Smolinski
(26), der schon 2010 zum
„Gold-Quartett“ gehörte und in
diesem Jahr bereits zwei Grand
Prix für sich entscheiden konnte
- und von WM-Team-Neuling Jörg
Tebbe (32). Hukelmann: „Tebbe
hat in dieser Saison gute Rennen
gezeigt. Er stand uns auch schon
in den Vorjahren als
Reservefahrer und fünfter Mann
zur Seite und hat es verdient,
nun auch einmal zum Einsatz zu
kommen.“ Hukelmann glaubt, dass
der Weg zum Titelgewinn alles
andere als ein Spaziergang
werden wird. Die Konkurrenz aus
Finnland, England, den
Niederlanden, Frankreich und
Tschechien ist stark. Hinzu
kommt, dass über Gold und Silber
im A-Finale und damit in einem
einzigen Lauf entschieden wird.
Hukelmann: „Das Finale der
beiden punktbesten Teams zu
erreichen sehe ich als Pflicht.
Für die Goldmedaille braucht es
aber auch immer ein bisschen
Glück.“ Informationen zur
Veranstaltung gibt es unter
www.msc-eichenring.de.
Internationales Trainingscamp
für Fahrer der 250ccm Klasse
Mit internationaler Beteiligung
findet in der laufenden Woche
ein Trainingslager für Fahrer
der 250ccm Klasse in Nordhastedt
und Dohren statt. In Norden
steigt am kommenden Sonntag dann
das Abschlussrennen des
mehrtägigen Trainingscamps.
Geleitet wird das Trainingslager
vom Teamchef der
Speedwaynationalmannschaften
René Schäfer, der an allen Tagen
zudem von Sönke Petersen
unterstützt wird. „In
Nordhastedt haben sich zu dem
angemeldeten Teilnehmern bereits
auch Fahrer aus Dänemark und den
Niederlanden eingefunden, so
dass wir ein bunt gemischtes
Fahrerfeld zum trainieren
begrüßen durften“, bilanziert
Schäfer, nachdem gestern bereits
zum freien Training geladen
wurde. Heute startet der erste
offizielle Tag des Trainings in
Nordhastedt, wo auch morgen noch
trainiert wird. Am Freitag und
Samstag werden die Fahrer in
Dohren zum Training erwartet, wo
Tobias Kroner als Instruktor vor
Ort sein wird und das
Trainerteam Schäfer / Petersen
unterstützen wird. Zum Abschluss
des Camps wird im Rahmenprogramm
des Rennens um den Störteböcker
Superpokal, eine mannshohe
Trophäe, ein Abschlussrennen
ausgetragen. Start im Motodrom
Halbemond in Norden ist am
kommenden Sonntag um 14:30 Uhr.
Infos:
www.mc-norden.de
Langbahn GP Groniningen abgesagt
Der fünfte Langbahn GP der
Saison 2011 musste aufgrund
schlechter Witterung und
einbrechender Dunkelheit
abgebrochen werden. Nach starken
Regenfällen in der Nacht zum
Sonntag musste der GP abgesagt
werden und wird voraussichtlich
nicht wiederholt.
22.07.2011
U19 ist in Schweden gefordert –
deutsches Quartett nominiert
Die deutsche U19 Speedway
Nationalmannschaft ist am 5.
August in Schweden gefordert.
Beim Halbfinale zu U19 Team EM
in Eskilstuna (Schweden) tritt
das deutsche Team gegen
Gastgeber Schweden, Dänemark und
Großbritannien an. Für das
Rennen in Eskilstuna, wurden Kai
Huckenbeck, Danny Maaßen,
Michell Hofmann und Andre
Mochner nominiert. „Aus
Kostengründen haben wir darauf
verzichtet, einen fünften Mann
als Reserve nach Schweden zu
schicken“, erklärt Teamchef René
Schäfer. Als Teambetreuer wird
vor Ort Sönke Petersen
fungieren. Petersen betreute
bereits im Vorjahr die U19
Nationalmannschaft beim Team- EM
Rennen in Norden. Der Sieger des
Rennens in Eskilstuna und vom
zweiten Halbfinale in der
Ukraine qualifiziert sich direkt
für das Finale in Lendava, wo
Gastgeber Slowenien auf die
qualifizierten Teams treffen
wird. Zudem qualifiziert sich
noch der punktbeste
Zweitplatzierte aus beiden
Halbfinalrennen für das Finale.
D- Kader Speedway U19 Team EM
Halbfinale Eskilstuna (SWE)
Kai Huckenbeck (C), Danny Maaßen,
Michell Hofmann, Andre Mochner
Die fünfte Runde der Langbahn WM
steht bevor
Bevor in der
Langbahnweltmeisterschaft eine
größere Pause bis zum
Deutschland Grand Prix in Vechta
am 10. September bevorsteht,
findet am kommenden Wochenende
in Groningen der fünfte Grand
Prix der Saison 2011 statt. Für
die deutschen Teilnehmer gilt es
auf der über 1.000m langen
Sandbahn, auf der erstmals ein
Grand Prix ausgefahren wird,
sich für das Saisonfinale im
September entsprechend zu
positionieren. Richard Speiser,
Stephan Katt und Martin
Smolinski können mit einem guten
Ergebnis Punkte auf den
derzeitigen WM Spitzenreiter und
Titelverteidiger Joonas
Kylmäkorpi gut machen. Ein
schlechtes Ergebnis für das Trio
kann jedoch auch bereits das Aus
im Kampf um den Weltmeistertitel
bedeuten. Für Matthias Kröger,
Jörg Tebbe und Herbert Rudolph
wird es vor allem darum gehen,
den Anschluss an den siebten
Rang zu halten um sich mit einer
Platzierung unter den besten
Sieben der WM 2011 direkt für
den Langbahn GP 2012 zu
qualifizieren.
15.07.2011
Deutsche Sandbahnfahrer jagen
den Titelverteidiger
Innerhalb von vier Tagen waren
zwei Langbahn Grand Prix Rennen
zu bestreiten und die deutschen
Fahrer sitzen dem Finnen Joonas
Kylmäkorpi weiterhin im Nacken!
Beim dritten Grand Prix der
Saison in Forssa (Finnland)
bereiteten sinnflutartige
Regenfälle enorme Probleme, so
dass die Veranstaltung nach drei
Durchgängen abgebrochen werden
musste. Das Rennen wurde
entsprechend gewertet. Der Finne
Joonas Kylmäkorpi hatte bei
seinem Heim-GP bis dahin 14 von
15 möglichen Punkten erfahren
und wurde als Sieger vor dem
Briten Andrew Appleton und Jörg
Tebbe gewertet. Tebbe stand
somit nach dem dritten Platz
beim GP in Norwegen zum zweiten
Mal in Folge auf dem
Siegerpodest. Während Richard
Speiser und Matthias Kröger mit
jeweils zehn Punkten im
zweistelligen Bereich lagen
hatten Herbert Rudolph, Stephan
Katt und Martin Smolinski keine
Chance mehr ihr geringes
Punktekonto zum Zeitpunkt des
Abbruches weiter aufzufüllen und
beendeten das Rennen auf den
hinteren Plätzen. Nach langer
Anreise stand am Vorabend des
französischen Nationalfeiertags
der erste Grand Prix der Saison
in Frankreich auf dem Kalender.
Nach zwei eher ernüchternden
Grand Prix Rennen in
Skandinavien, meldete sich
Martin Smolinski in Marmande
eindrucksvoll zurück und gewann
den Grand Prix auf der
anspruchsvollen Strecke. Die
zweithöchste Punktzahl des Tages
erfuhr Richard Speiser, der 24
Punkte erzielte, jedoch mit dem
vierten Rang im Finale den
Sprung aufs Siegerpodest
verpasste. Der Allgäuer ist nun
mit insgesamt 75 Punkten
stärkster Verfolger von Joonas
Kylmäkorpi, der 22 Punkte in
Marmande erzielte. Während
Stephan Katt und Matthias Kröger
den Einzug ins Finale
verpassten, konnten Jörg Tebbe
und Herbert Rudolph nur wenige
Punkte einfahren und fielen in
der Gesamtwertung zurück. Im
Falle von Jörg Tebbe war die
geringe Ausbeute auf zwei
Ausfälle zurückzuführen. In der
Gesamtwertung der Langbahn-WM
führt nach vier von sieben GP’s
Joonas Kylmäkorpi mit 80 Punkten
vor Richard Speiser, der 75
Punkte auf dem Konto hat. Etwas
abgeschlagen, aber noch nicht
außer Reichweite, liegen Stephan
Katt auf Rang drei (60 Punkte)
und Martin Smolinski auf Rang
vier (59 Punkte). Für Matthias
Kröger, Jörg Tebbe und Herbert
Rudolph wird es in den
verbleibenden Grand Prix Rennen
vor allem darum gehen den
siebten Platz, der einen
Startplatz im GP 2012 sichert,
zu erreichen und zu halten.
Gesamtwertung nach vier
gefahrenen GP’s
1. Joonas Kylmäkorpi (FIN) 80
Punkte, 2. Richard Speiser (DE)
75, 3. Stephan Katt (DE) 60, 4.
Martin Smolinski (DE) 59, 5.
Theo Pijper (NED) 58, 6. Mathieu
Tresarrieu (FRA) 56, 7. Matthias
Kröger (DE) 51, 8. Jörg Tebbe
(DE) 47, 9. Herbert Rudolph (DE)
44, 10. Andrew Appleton (GB) 42,
11 Richard Hall (GB) 34,
12.Glenn Phillips (GB) 33, 13.
Dirk Fabriek (NED) 33, 14. Josef
Franc (CZE) 30, 15. Stephane
Tresarrieu (FRA) 28, 16. Jerome
Lespinasse (FRA) 25, 17. Aki
Pekka Mustonen (FIN) 22,
U19 EM Finale – Huckenbeck
verpasst nach gutem Start
Spitzenplatz
Mit fünf Punkten aus zwei Läufen
startete Kai Huckenbeck gut ins
U19 EM Finale in Ljubljana.
Allerdings machten zwei dritte
Plätze, von denen einer gar
erschoben werden musste, und ein
Ausfall die Hoffnungen auf eine
vordere Platzierung für den
Werlter zu Nichte. In der
Endabrechnung kam Huckenbeck auf
sieben Punkte und wurde Neunter.
Danny Maaßen vom MSC Brokstedt
konnte nur drei Punkte erfahren
und beendete den Renntag als 15.
U19 Europameister wurde der Pole
Piotr Pawlicki vor Michael
Jepsen Jensen (Dänemark) und
Vitaly Belusov (Russland).
Ergebnis U19 EM Finale
Ljubljana
1. Piotr Pawlicki (POL) 14, 2.
Michael J. Jensen (DEN) 12+3, 3.
Vitaly Belousov (RUS) 12+2, 4.
Szymon Wozniak (POL) 12+1, 5.
Tobiasz Musielak (POL) 9, 6.
Batosz Zmarzlik (POL) 9, 7.
Mikkel B. Jensen (DEN) 8, 8.
Jonas B. Andersen (DEN) 8, 9.
Kai Huckenbeck (DE) 7, 10. Dino
Kovacic (CRO) 6, 11. Vaclav
Milik (CZE) 6, 12. Mikolaj
Curylo (POL) 5, 13. Andzejs
Lebedevs (LAT) 4, 14. Artur
Czaja (POL) 3, 15. Danny Maaßen
(DE) 3, 16. Matic Ivacic (SLO) 1
250 ccm – Tscheche Kremar
verteidigt Titel – Hofmann
bester Deutscher
Geglückte Titelverteidigung für
den Tschechen Eduard Kremar bei
der 250 ccm Youth Gold Trophy am
vergangenen Wochenende in
Norrköping (Schweden). Gespannt
war man vor allem auf das Duell
zwischen dem Tschechen Kremar
und dem Deutschen Valtentin
Grobauer. Grobauer erzielte zwei
Laufsiege, musste aber aufgrund
von Disqualifikationen und
Stürzen dreimal null Punkte
hinnehmen und konnte nicht in
den Titelkampf eingreifen.
Bester Deutscher war Maik
Hofmann, der mit zehn Punkten
als Siebter das Rennen beendete.
Ergebnis 250 ccm FIM Gold
Trophy – Norrköping (SWE)
1. Eduard Kremar (CZE) 14+3, 2.
Victor Palovaara (FIN) 14+2, 3.
Ondrej Smetana (CZE) 12+3, 4.
Bradly Wolson-Dean (NZ) 12+S, 5.
Fredrik Engmann (SWE) 11, 6.
Jonas Engdahl (SWE) 10, 7. Maik
Hofmann (DE) 10, 8. Brady Mugway
(NZ) 8, 9. Steven Mauer (DE) 8,
10. Andre Majewski (DE) 7, 11.
Adrian Bergqvist (SWE) 7, 12.
Valentin Grobauer (DE) 6, 13.
Michele Paco Castagna (ITA) 6,
14. Josh Bates (GB) 5, 15. Dario
del Torre (ITA) 5, 16. Michal
Skurla (CZE) 4, 17. Tanner Kane
(USA) 3, 18. Jeremy Cipinsky
(DE) 1
12.07.2011
Deutschland verkauft sich
hervorragend beim World Cup
Sechs Jahre nach der letzten
Teilnahme am Speedway World Cup
war Deutschland am vergangenen
Samstag wieder im Konzert der
Großen vertreten und trotz der
geringen Ausbeute von neun
Zählern verkaufte sich das
deutsche Team besser als beim
letzten Auftritt im SWC vor
sechs Jahren! „Wir wussten ja
was uns erwartet und dass es
hier keinen einzigen leichten
Lauf gibt“, waren die Worte von
Max Dilger, der vier Punkte
erkämpfte und somit der
erfolgreichste Punktesammler im
deutschen Team war. „Uns war von
vornherein klar, dass wir noch
nicht mit den großen Nationen
Dänemark, Schweden und
Australien mithalten können und
ich gehe davon aus, dass sich
diese drei Nationen mit
Sicherheit auch im Finale
wiedersehen werden“, erklärt
Teamchef René Schäfer. Aufgrund
der harten Gegnerschaft sind die
neun Punkte des deutschen Teams
umso höher anzurechnen. Das
deutsche Team fiel lediglich was
die erfahrenen Punkte betrifft,
im Duell mit den großen Nationen
zurück und konnte auf der
Strecke zeitweise mit den
Gegnern mithalten und um die
Punkte kämpfen, auch wenn nicht
jeder Zweikampf mit Punkten
belohnt wurde. „Vor der Saison
war es unser Ziel endlich wieder
beim World Cup dabei zu sein.
Dieses Ziel haben wir in
Landshut erreicht. Das Rennen in
Vojens war dann für uns die Kür.
Wir konnten uns neben der
Strecke gut verkaufen und haben
mit unserem Auftreten als Team
einen guten Eindruck
hinterlassen. 2012 wollen wir
unbedingt wieder im World Cup
dabei sein!“, so René Schäfers
Fazit nach dem Rennen. „Für die
Zukunft ist unser Ziel ganz klar
uns als Mannschaft so weiter zu
entwickeln, dass wir beim
nächsten Mal im World Cup
zweistellig Punkten können.“ Als
Sieger des Rennens qualifizierte
sich Dänemark direkt ins Finale
des Speedway World Cup am
kommenden Samstag in Gorzow.
Schweden und Ausralien haben im
Race- Off am kommenden
Donnerstag noch die Chance ins
Finale einzuziehen.
Ergebnis Speedway World Cup
Event 1 – Vojens/ Dänemark
1. Dänemark 50 Punkte
(Nicki Pedersen 10 Punkte,
Bjarne Pedersen 12, Kenneth
Bjerre 11, Nils Kristian Iversen
5, Mads Korneliussen 12)
2. Schweden 48 Punkte
(Andreas Jonsson 11, Fredrik
Lingren 10, Antonio Lindbäck 12,
Joonas Davidsson 8, Thomas H.
Jonasson 7)
3. Australien 47 Punkte
(Jason Crump 11, Darcy Ward 13,
Troy Batchelor 4, Rory Schlein
5, Chris Holder 14)
4. Deutschland 9 Punkte
(Kevin Wölbert 2, Max Dilger 4,
Tobias Busch 1, Mathias Schultz
2, Tobias Kroner 0)
Voices der deutschen Fahrer:
Kevin Wölbert:
„Ich würde nicht sagen, dass die
anderen Nationen so viel stärker
sind. Uns fehlt einfach auch
noch die Erfahrung unter anderem
das Moped dann optimal auf die
Bahn abzustimmen. Hat einfach
nicht gepasst heute. Das
Teamwork hat heute gut gepasst
und war besser als alle anderen
Male zuvor. Um den Anschluss an
die anderen Nationen zu finden
müssen wir einfach mehr Rennen
fahren.“
Max Dilger:
„Ich bin ohne Erwartungen hier
her gefahren, denn wir wussten
was uns bevorsteht. Wir wussten,
dass es hier keinen leichten
Lauf gibt. Zufrieden bin ich vor
allem mit meinen Starts, denn
die waren bis auf einen alle
gut. Ob man mit vier Punkten
zufrieden sein kann, kann man
nun streiten, aber ich denke in
dem Feld auf alle Fälle schon.“
Tobias Busch:
„Wir müssen nun auf dem Rennen
aufbauen. Das war eine sehr
schöne Erfahrung und wir müssen
schauen, dass wir mehr Rennen
kriegen. Ich habe mich nach dem
Rennen mit einigen Dänen oder
Australiern unterhalten. Sie
sagen, dass wir nicht schlecht
sind, aber uns fehlt halt
einfach die Erfahrung. Wir
Deutschen haben jetzt bislang
etwa 25 Rennen gefahren, unsere
heutigen Gegner schon 60 oder
mehr. Zu meiner heutigen
Leistung wäre mit besseren
Starts etwas mehr drin gewesen,
ich habe aber nie den Anschluss
zum Feld verloren. Ich hoffe,
dass wir in Zukunft auch den
Kontakt zu unserem Mentaltrainer
Christian Macha halten und
weiter mit ihm zusammenarbeiten
werden. Sein Training vor dem
Rennen mit uns war sehr gut!“
Mathias Schultz:
„Das war heute eine harte
Nummer. Als ich vor sechs Jahren
beim ersten Mal beim World Cup
dabei war, waren wir noch jünger
und sind um einiges wilder
gefahren.“
Tobias Kroner:
„Ich denke wir haben uns als
Team gut verkauft. Einige haben
ein paar Punkte gefahren. Ich
selbst war mit mir nicht
zufrieden. Müssen wir nun mal
analysieren woran es bei mir
lag. Um mit den anderen
mitzuhalten fehlen uns in allen
Bereichen noch ein paar Dinge,
sei es am Start, in der Einfahrt
in die Kurve oder beim Fahren
aus der Kurve, hier haben wir
schon einige Meter verschenkt.
Der World Cup an sich ist schon
geil, wobei es einem schwer
fällt das zu genießen, wenn die
eigene Leistung nicht stimmt.“
07.07.2011
Deutschland fordert beim World
Cup die Speedwaymächte
Sechs Jahre lang scheiterte das
deutsche Team in der
Qualifikation für den Speedway
World Cup und speziell in den
Jahren seit dem Amtsantritt von
Ex- Fahrer René Schäfer wurde
die Qualifikation denkbar knapp
verpasst! „Nachdem wir meist
denkbar knapp an der
Qualifikation gescheitert sind,
waren wir nach der Qualifikation
in Landshut mehr als froh
endlich wieder im World Cup zu
sein! Wir wollen Vojens auch ein
Stück weit als Lohn für die
Arbeit der vergangenen Jahre
genießen und sind froh, dass wir
endlich mal dabei sein dürfen
und uns einem großen Publikum
präsentieren dürfen“, erklärt
Teamchef René Schäfer. Beim
Rennen gegen die Großmächte
Dänemark, Australien und
Schweden dürfte das deutsche
Team zwar wenig zu bestellen
haben, doch kampflos will man
die Punkte nicht her schenken.
Kapitän Tobias Kroner: „Wir
gehen das Rennen ganz locker an.
Wir werden um jeden Punkt hart
kämpfen müssen und müssen extrem
gut als Team arbeiten und unsere
Erfahrungen austauschen, doch
ich freue mich auf das Rennen.“
Auch die Tatsache, dass das Team
aufgrund von Absagen und
Verletzungen mehrfach umgebaut
wurde ändert für den Kapitän
nichts an der Ausgangslage:
„Tobias Busch und Max Dilger,
die zuletzt ins Team kamen, sind
derzeit beide gut drauf und
fahren gute Ergebnisse ein.
Zudem kommen sie regelmäßig in
der polnischen Liga zum Einsatz.
Ich denke sie werden auch alles
geben um in die Punkte zu
fahren.“ Das deutsche Team, das
in Vojens auf Martin Smolinski
(Start bei der Langbahn WM),
Christian Hefenbrock
(Verletzung) und Frank Facher
(Rücktritt) verzichten muss,
wird am Training in Vojens mit
sechs Mann teilnehmen. Neben den
nominierten Fahrern wird Roberto
Haupt aus der erfolgreichen EM
Mannschaft vom Vorjahr als
Stand- By Fahrer nach Vojens
reisen und sich dort für einen
möglichen Einsatz bereit halten.
Ebenfalls begleitet wird das von
HELL Energy unterstützte Team
vom Mentaltrainer Christian
Macha aus Oldenburg (www.sportmentaltraining.net)
D- Kader in Vojens:
Kevin Wölbert, Max Dilger,
Tobias Busch, Mathias Schultz,
Tobias Kroner (C), Stand By:
Roberto Haupt
Langbahn WM Runde 3 in Finnland
Teil zwei der Skandinavientour
unserer Langbahncracks steht am
Wochenende beim dritten Langbahn
GP in Finnland bevor, ehe der
Langbahntross bereits am
kommenden Mittwoch zum vierten
GP der Saison in Marmande
Südfrankreich erwartet wird.
Stephan Katt auf Rang zwei und
Richard Speiser auf Rang drei
sind derzeit dem Spitzenreiter
Joonas Kylmäkorpi auf den Versen
und könnten mit einem guten
Ergebnis in Forssa die Führung
in der Gesamtwertung übernehmen.
Auf den Rängen vier bis neun
tummeln sich dann Jörg Tebbe,
Herbert Rudolph, Martin
Smolinski und Matthias Kröger
die mit einem guten Resultat in
Finnland aber auch noch den
Kontakt zur Spitze herstellen
können. Nach den Rennen in
Finnland und dem anstehenden GP
in Groningen am 23.7. dürften
sich die Favoriten auf den WM
Titel 2011
herauskristallisieren.
Kein Deutscher schaffte den
Sprung in den GP- Challenge
Wie bereits im Vorjahr findet
auch der GP- Challenge 2011 wohl
ohne deutsche Beteiligung statt.
Martin Smolinski verpasste nach
etwas unglücklich verlaufener
Anreise in Daugavpils (Lettland)
den Sprung in den Challenge wie
auch Max Dilger in Gorican,
wobei sich Dilger mit sechs
Punkten im wohl härtesten Feld
achtbar schlug. In Lonigo kam
Kevin Wölbert immerhin ins
Stechen um den Reserveplatz, bei
dem sich der Heidhofer
allerdings dem Schweden David
Ruud geschlagen geben musste!
Für Wölbert besteht immerhin
noch die Hoffnung dass er als
Nachrücker im Falle einer Absage
oder Verletzung eines besser
platzierten Fahrers noch als
Reservist ins Feld kommen kann!
Prädikatsrennen der 250er
Klassen! Majewski holt erste
Medaille
Am 2.7. fand das erste FIM
250ccm Grasstrack Gold Trophy
Finale statt und auf der
Langbahn in Tayak (Frankreich)
wurden die ersten Medaillen
vergeben. Zwei deutsche
Vertreter waren in Tayak am
Start und Andre Majewski konnte
mit dem Gewinn der
Bronzemedaille einen großartigen
Erfolg feiern! Auch David
Pfeffer zeigte mit sechs Punkten
aus drei Vorläufen eine
ansprechende Leistung und konnte
mit einem zweiten Platz im B-
Finale den achten Gesamtrang
perfekt machen! Am kommenden
Sonntag findet in Norrköpping
(Schweden) dann die FIM 250ccm
Gold Trophy auf der Speedwaybahn
statt und hier stellt
Deutschland mit insgesamt sechs
Startern die meisten Teilnehmer.
Im vergangenen Jahr standen
Valentin Grobauer und Michell
Hofmann als Zweiter und Dritter
hinter dem Tschechen Eduard
Krcmar auf dem Podium und auch
in diesem Jahr sollten sich die
deutschen Drifter gut platzieren
können. Die Betreuung der
Junioren vor Ort wird Meik
Lüders übernehmen, da René
Schäfer und Sönke Petersen am
Vortag in Vojens beim Speedway
World Cup vor Ort sein werden!
D- Kader FIM 250ccm Youth
Gold Trophy
Valentin Grobauer, Maik Hofmann,
Jeremy Cipinski, Andre Majewski,
Steven Mauer, Tim Scheunemann
Betreuer Meik Lüders
27.06.2011
Team Germany muss Aufstellung
für World Cup in Vojens ändern
Schlechte Neuigkeiten zwingen
das Team Germany die
Mannschaftsaufstellung für den
Speedway World Cup am 9.7. in
Vojens zu ändern.
Verletzungsbedingt musste
Christian Hefenbrock seinen
Start beim Speedway World Cup
absagen. Nach einem Sturz an
Pfingsten musste sich der
Liebenthaler verletzt abmelden
und steht dem deutschen Team
somit nicht zur Verfügung.
Hefenbrock: „Bei dem Sturz habe
ich mir das Sprunggelenk im Fuß
gebrochen und zudem ist auch die
Schulter gebrochen, wodurch noch
ein Nerv eingeklemmt wurde. Die
Ärzte wollten mich zuerst
operieren, was drei Monate
Zwangspause bedeutet hätte,
jedoch wird die Verletzung nun
ohne OP behandelt und ich könnte
somit mit vier Wochen Rennpause
davonkommen“, erklärt Hefenbrock.
Dass “Hefe“ nun für das Rennen
in Vojens absagen muss, ärgert
den ehemaligen deutschen Meister
enorm: „Die Verletzung kommt
natürlich zu einem absolut
blöden Zeitpunkt. Jetzt wo wir
es in den SWC geschafft haben
und die Saison für mich gut lief
nun diese Verletzung!“ Die
zweite Absage für den Speedway
World Cup erreichte Teamchef
René Schäfer am vergangenen
Wochenende: Frank Facher zieht
sich aus persönlichen Gründen
mit sofortiger Wirkung vom Sport
zurück und steht dem deutschen
Team ebenfalls nicht zur
Verfügung. Die beiden freien
Plätze am 9.7. in Vojens werden
von Max Dilger und Tobias Busch
eingenommen, die bereits als
Reservefahrer auf Abruf standen.
Teamchef René Schäfer: „Max und
Tobias werden ins Team rücken
und ich bin überzeugt davon,
dass beide am Renntag die
bestmögliche Leistung abrufen
werden!“ Als Reservisten wurden
Roberto Haupt und Marcin Sekula
neu nominiert.
Team Germany - Speedway World
Cup Vojens
Kevin Wölbert, Max Dilger,
Tobias Busch, Mathias Schultz,
Tobias Kroner (C),
Auf Abruf: Roberto Haupt, Marcin
Sekula
Katt und Speiser bleiben an
Weltmeister Kylmäkorpi dran
Der Weltmeister meldete sich
beim zweiten von sieben
GP-Rennen in Forus eindrucksvoll
zurück und erfuhr 29 von 30
möglichen Punkten. Den einzigen
Laufpunkt gab der
Titelverteidiger ausgerechnet im
Finale an den Niederländer Theo
Pijper ab! Wie auch bereits beim
ersten GP in Marienbad zeigten
Richard Speiser, Jörg Tebbe und
Stephan Katt hervorragende
Leistungen. Jörg Tebbe war im
Gesamtergebnis als Dritter im
Finale der beste Deutsche, wobei
Stephan Katt im Endlauf mit
technischem Defekt ausgefallen
war. Martin Smolinski, der den
ersten GP in Marienbad noch
gewonnen hatte, erlebte einen
Tag zum Vergessen und konnte
nach zwei technischen Defekten
insgesamt nur sieben Punkte
einfahren und fiel in der
Gesamtwertung auf den siebten
Platz zurück. In der
Gesamtwertung hat Kylmäkorpi nun
die Führung übernommen und reist
mit 44 Punkten im Gepäck als
WM-Spitzenreiter zu seinem
Heim-GP in Finnland am 9.7.
Nächste Verfolger des Finnen
sind Stephan Katt mit 42 Punkten
auf Rang zwei der Gesamtwertung
und Richard Speiser als Dritter
der Gesamtwertung mit 41
Punkten!
WM- Stand nach 2 von 7 Grand
Prix
1. Joonas Kylmäkorpi (FIN) 44
Punkte, 2. Stephan Katt (DE) 42,
3. Richard Speiser (DE) 41, 4.
Jörg Tebbe (DE) 34, 5. Theo
Pijper (NED) 33, 6. Herbert
Rudolph (DE) 33, 7. Martin
Smolinski (DE) 29, 8. Mathieu
Tresarrieu (FRA) 28, 9. Matthias
Kröger (DE) 26, 10. Andrew
Appleton (GB) 21, 11. Dirk
Fabriek (NED) 21, 12. Richard
Hall (GB) 19, 13. Jerome
Lespinasse (FRA) 17, 14. Josef
Franc (CZE) 16, 15. Glenn
Phillips (GB) 15, 16. Aki Pekka
Mustonen (FIN) 15, 17. Stephane
Tresarrieu (FRA) 8
EM-Aus für Matze Schultz –
WM-Aus für Marcel Helfer
Beim Speedway EM Halbfinale in
Pilzen hat Mathias Schultz den
Sprung ins Finale verpasst. Der
ehemalige deutsche Meister
erzielte vier Punkte in seinen
Läufen und schied somit aus.
Marcel Helfer kam am vergangenen
Wochenende nach
verletzungsbedingter Absage
einiger Fahrer als Reservist
beim Halbfinale zur U21
Weltmeisterschaft zum Einsatz.
In seinem einzigen Lauf blieb
der Bayer ohne Punkte.
24.06.2011
Team Germany powered by HELL
ENERGY
Kurz vor dem Speedway World Cup
am 9.7.2011 hat das Team Germany
einen neuen Sponsor gewonnen.
HELL ENERGY wird das Team
Germany bis zum Saisonende
unterstützen! „Wir sind sehr
froh, dass diese Kooperation in
trockenen Tüchern ist“, erklärt
Teamchef René Schäfer und freut
sich zugleich auf die
Zusammenarbeit mit HELL. „HELL
ENERGY ist ein moderner Energy
Drink und da wir in Vojens
höllische Power benötigen
werden, kommt uns HELL hier
gerade recht!“ Zustande kam die
Zusammenarbeit dank der Firma
Anrhein in Rohrbach, die in
Zusammenarbeit mit dem
Generalimporteur, der Firma KW
Products GbR in Karlsruhe, den
Vertrieb des Energy Drinks in
Deutschland steuert. „Unser
Pressesprecher Manuel Wüst
pflegt geschäftliche Beziehungen
zur Firma Anrhein und konnte
diese vom Speedwaysport
begeistern. In Landshut sind wir
dann einfach mit der Werbung für
HELL in Vorleistung gegangen,
was speziell bei der Firma KW
Products GbR und in der
Firmenzentrale von HELL in
Ungarn für Aufsehen gesorgt
hatte.“ Die Firmenbosse zeigten
sich begeistert vom Auftreten
des Team Germany und man konnte
so eine erste Zusammenarbeit
vereinbaren. „Wir werden bei den
noch ausstehenden Rennen der
Saison 2011 für HELL ENERGY auf
den Nationalkombis werben und
auch im Fahrerlager werden wir
im Rahmen unserer Möglichkeiten
die Werbetrommel für HELL
rühren“, so Teamchef Schäfer.
Vom Team Germany wird natürlich
angestrebt, dass die Kooperation
mit HELL ENERGY auch über die
Saison 2011 hin fortgesetzt
wird. Schäfer: „Wir würden uns
natürlich sehr freuen, wenn wir
mit HELL ENERGY lange und
erfolgreich zusammenarbeiten
können!“
Langbahn GP macht in
Skandinavien Station
Sechs deutsche Fahrer stehen
nach dem ersten Langbahn GP der
Saison auf den ersten sechs
Plätzen und reisen somit auch
als Favoriten nach Skandinavien
zum ersten von zwei GP’s in
Skandinavien. Am kommenden
Samstagnachmittag macht die
Langbahn Weltmeisterschaft
Station in Forus/Norwegen. Als
WM-Spitzenreiter reist Stephan
Katt mit hauchdünnem Vorsprung
vor Martin Smolinski und Richard
Speiser nach Skandinavien. Nach
dem Finalrennen in Norwegen wird
am 9.7. der dritte Grand Prix in
Forssa (Finnland) ausgetragen.
Erfolgreiches Wochenende für
Deutschlands Drifter
Bei den drei abschließenden
Rennen für die drei Halbfinale
zum Speedway GP Challenge, dem
entscheidenden Rennen um den
Einzug in den Speedway GP 2012,
waren drei deutsche Drifter in
Dänemark, Tschechien und Italien
am Start. Während Marcin Sekula
in Esbjerg (Dänemark) und Frank
Facher in Terenzano (Italien)
die Qualifikation verpassten,
konnte Kevin Wölbert mit neun
Punkten und einem achten Platz
beim Rennen in Divisov
(Tschechien) den Einzug in eines
der drei Halbfinale perfekt
machen. Mit Kevin Wölbert stehen
nun insgesamt vier deutsche
Drifter in den drei Halbfinalen.
Für das Halbfinale in Lonigo
wurden Kevin Wölbert & Tobias
Kroner gelost. In Gorican wird
Max Dilger starten und für das
Halbfinale in Daugavpils wurde
Martin Smolinski gelost. Die
Rennen aus denen sich die
jeweils ersten Fünf für den GP
Challenge in Vetlanda
qualifizieren, werden am 2.7.
gefahren. Max Dilger konnte nach
seinem Einzug in eines der
Halbfinale am vergangenen
Wochenende einen weiteren Erfolg
verbuchen. Beim ersten
Halbfinale zur Speedway
Europameisterschaft in Mureck
(Österreich) schaffte der
Schwarzwälder mit einem
hervorragenden dritten Platz den
Einzug ins EM Finale am 24.9. in
Lviv (Lemberg/Ukraine) souverän.
Ausgeschieden ist hingegen
Thomas Stange, der nach drei
Stürzen nur einen Punkt erzielen
konnte. Bei den weiteren
Halbfinalen in Pilsen
(Tschechien) und Opole (Polen)
haben Tobias Busch, Mathias
Schultz und Marcin Sekula noch
die Chance sich für das Finale
zu qualifizieren. Beim U19 EM
Halbfinale in der Ukraine
verpasste Marco Gaschka den
Sprung ins Finale und schied
leider aus! Michael Wenninger
bei 125ccm FIM Goldtrophy bester
Deutscher! Richard Geyer, Sandro
Wassermann und Michael Wenninger
hatten die lange Anreise nach
St. Macaire auf sich genommen,
um am vergangenen Wochenende bei
der FIM 125ccm Gold Trophy für
Deutschland an den Start zu
gehen. Sandro Wassermann
startete mit einem Laufsieg ins
Rennen, musste jedoch nach einem
Sturz in seinem zweiten Lauf das
Rennen aufgeben. Michael
Wenninger schaffte mit einem
Laufsieg in seinem dritten Lauf
noch knapp den Einzug ins
Tagesfinale, das er als vierter
beendete. Richard Geyer erfuhr
insgesamt vier Punkte und wurde
zwölfter.
16.06.2011
TV-Beitrag auf TV Aktuell von
der Speedway WM Qualifikation in
Abensberg
14.06.2011
Deutscher Triumph beim Langbahn
WM Auftakt in Marienbad
Bereits vor dem Tagesendlauf
konnten die Veranstalter beim
ersten Finallauf zur
Langbahnweltmeisterschaft in
Marienbad die deutsche
Nationalhymne bereit legen, denn
alle sechs gestarteten deutschen
Fahrer hatten sich für den
Finallauf qualifiziert. Mit
konstant guten Fahrten hatten
sich die deutschen Piloten für
den Tagesendlauf qualifiziert,
wenngleich Martin Smolinski und
Stephan Katt aufgrund eines
Ausfalls und einer
Disqualifikation wichtige Punkte
verloren hatten. Trotz der
Disqualifikation ging Katt als
Führender mit 20 Vorlaufpunkten
ins Finale, gefolgt von Martin
Smolinski, Richard Speiser,
Herbert Rudolph, Jörg Tebbe und
Matthias Kröger, die nach den
Vorläufen und dem Semifinale
allesamt 17 Punkte auf dem Konto
hatten. Den Start des Finales
gewannen dann Richard Speiser
und Stephan Katt, die als erste
aus der ersten Kurve kamen. Doch
von innen zog dann Martin
Smolinski an Katt und Speiser
heran und in der Zielkurve zog
Smolinski, der nach zwei
Gastauftritten seinen ersten
GP-Einsatz als permanenter
GP-Fahrer hatte, an den beiden
vorbei und konnte seinen
Vorsprung ausbauen und halten!
Sieg somit für Martin Smolinski
vor Richard Speiser und Stephan
Katt. In der Gesamtwertung führt
nun, aufgrund der besseren
Gesamtpunktzahl, Stephan Katt
mit 23 Punkten vor Martin
Smolinski (22) und Richard
Speiser (21). Das zweite
Finalrennen der Langbahn
Weltmeisterschaft findet bereits
am 25.06. in Forus (Norwegen)
statt.
Ergebnis Langbahn WM Finale 1
Marienbad
1. Martin Smolinski (DE) 22
Punkte, 2. Richard Speiser (DE)
21, 3. Stephan Katt 23, 4.
Herbert Rudolph (DE) 19, 5.
Matthias Kröger (DE) 17, 6. Jörg
Tebbe (DE) 17, 7. Mathieu
Tresarrieu (FRA) 15, 8. Joonas
Kylmäkorpi (FIN) 15, 9. Theo
Pijper (NED) 13, 10. Josef Franc
(CZE) 12, 11. Jerome Lespinasse
(FRA) 11, 12. Andrew Appleton
(GB) 11, 13. Dirk Fabriek (NED)
7, 14. Richard Wolff (CZE) 6,
15. Stephane Tresarrieu (FRA) 5,
16. Aki Pekka Mustonen (FIN) 4,
17. Richard Hall (GB) 2, 18.
Glenn Phillips (GB) 2
Deutsches Trio zieht ins
Halbfinale ein
Spektakulären Speedwaysport
bekamen die zahlreichen
Zuschauer beim ersten
Qualifikationsrennen zum
Speedway Grand Prix 2012 in
Abensberg geboten. Während
Martin Smolinski seine
Qualifikation sicher verbuchen
konnte und mit 13 Punkten als
Zweiter das Rennen beendete,
überraschte Max Dilger mit
seiner Qualifikation die
Zuschauer. Tobias Kroner musste
sich erst über das Stechen für
die nächste Runde qualifizieren.
Max Dilger, eigentlich zweiter
Reservist des Tages, rutschte
auf den ersten Reserveplatz,
nachdem Richard Speiser für den
verletzten Christian Hefenbrock
ins Feld gekommen war. Gleich im
ersten Lauf des Tages kam der
Schwarzwälder dann zum Einsatz
und erzielte einen wichtigen
Laufsieg. Nachdem sich Richard
Speiser bei der Rennleitung
abgemeldet hatte, kam Dilger,
der nochmals ins Feld kam, auf
insgesamt fünf Renneinsätze und
erzielte neun Punkte was zum
sicheren Einzug in die nächste
Runde genügte. Tobias Kroner
startete mäßig ins Rennen, wurde
dann jedoch zum Ende des Tages
hin stärker und schaffte noch
knapp über das Stechen um Rang
Acht, das er als Zweiter
beendete, den letzten
Qualifikationsplatz für eines
der drei Halbfinale am 2.7.
Ergebnis GP Qualifikation
Abensberg
1. Joonas Kylmäkorpi (FIN) 14,
2. Martin Smolinski (DE) 13, 3.
Dave Watt (AUS) 12+3, 4. Darcy
Ward (AUS) 12+2, 5. Peter
Kildemand (DEN) 10, 6. Max
Dilger (DE) 9, 7. Victor
Golubovsky (RUS) 8, 8. Kenneth
Hansen (DEN) 7+3, 9. Tobias
Kroner (DE) 7+2, Reserve: 10.
Lisandro Husman (ARG) 7+1,
Ausgeschieden: 11. Matic Voldrih
(SLO) 6, 12. Kyril Tsukanov (UKR)
6, 13. Cristian Carrica (ITA) 4,
14. Tomas Jedrzejak (POL) 3, 15.
Richard Speiser (DE) 1, 16.
Julio Romano (ARG) 0, 17.
Oleksandr Borodai (UKR) 0
Wölbert und Facher im WM-
Einsatz
sowie Stange, Dilger & Hofmann
im EM Einsatz
Die Saison ist im vollen Gange
und am Wochenende stehen erneut
wichtige Entscheidungen an.
Kevin Wölbert und Frank Facher
starten in Divisov und Terenzano
am kommenden Samstagnachmittag
in die GP-Quali und werden dort
alles daran setzen, um den
Sprung in die nächste Runde zu
schaffen. Am Pfingstmontag
schafften Martin Smolinski, Max
Dilger und Tobias Kroner den
Einzug in die Semis und wenn
Deutschland weitere Drifter ins
Halbfinale bringen würde, könnte
Deutschland nach dem Einzug in
den Speedway World Cup ein
weiteres Ausrufezeichen setzen!
In Österreich starten Max Dilger
und Thomas Stange beim
Halbfinale zur Speedway EM. Die
beiden Schwarzwälder müssen sich
unter den ersten Fünf
platzieren, um den Einzug ins
Finale nach Lviv (Ukraine) zu
schaffen. In Tarnow (Polen)
kämpft Michell Hofmann um den
Einzug ins U19 EM Finale. Kai
Huckenbeck und Danny Maaßen
haben den Einzug bereits beim
Halbfinale in Güstrow geschafft.
10.06.2011
Langbahn GP startet in Marienbad
Wo im Vorjahr die Langbahn
Weltmeisterschaft endete,
startet nun die neue
Weltmeisterschaftssaison! Mit im
Feld sind sechs deutsche Fahrer,
die sich alle in ansprechender
Form befinden. Ein Formcheck der
deutschen Sandbahnpiloten vor
dem Start in die WM Saison in
Marienbad:
Stephan Katt: Der
Neuwittenbecker geht als einer
der WM-Favoriten in die WM 2011.
Der amtierende deutsche Meister
schied im Vorjahr nach einer
Verletzung aus dem Titelrennen
aus und belegte immerhin noch
den fünften Rang. Bei den bisher
ausgetragenen Langbahnrennen war
Katt stark unterwegs und
untermauerte seine Form mit dem
Gewinn von gleich zwei
prestigeträchtigen Trophäen: Dem
Silberhelm in Herxheim und dem
Goldhelm in Plattling!
Richard Speiser: Der WM-Dritte
aus dem Vorjahr hat eine
Erkrankung überstanden, die ihn
dazu zwang in den vergangenen
Wochen zwei Rennen abzusagen.
Mit einem siebten Platz beim
Vatertagsrennen in Herxheim und
Rang sechs beim Grasbahnrennen
in Bielefeld meldete sich
Speiser zurück!
Matthias Kröger: Fast bei jedem
Rennstart in der Saison 2011
stand Kröger auf dem Podest und
unterstrich somit seine
hervorragende Form. Im Vorjahr
musste Kröger sich zwar über den
GP-Challenge neu für die
Langbahnweltmeisterschaft
qualifizieren, doch mit
Unterstützung von Freund Stephan
Katt und einem sechsten Rang
beim Challenge in Forssa gelang
die sicher!
Jörg Tebbe: Der Dohrener
befindet sich derzeit in einer
starken Form und untermauerte
diese mit Siegen bei den
Grasbahnrennen in Lüdinghausen
und Bielefeld. Im Vorjahr
erzielte Jörg Tebbe mit Rang
vier und 20 Punkten in Marienbad
ein gutes Ergebnis, was ihm den
siebten Rang in der
Weltmeisterschaft 2011
einbrachte!
Martin Smolinski: Der Rookie in
der Weltmeisterschaftssaison
befand sich ebenfalls in einer
sehr guten Form und konnte bei
der offenen tschechischen
Meisterschaft in Marienbad den
Titel gewinnen. Ein Sturz in
Plattling beeinträchtigt den
Olchinger derzeit. Jedoch sollte
auch mit dem
Speedwayspezialisten in
Marienbad zu rechnen sein!
Herbert Rudolph: Im Vorjahr
stand “Peppi“, wie er von seinen
Fans genannt wird, auf dem
Siegerpodest in Marienbad, als
er den tschechischen Grand Prix
auf dem dritten Platz beendete.
Rudolph musste sich trotz des
guten Ergebnisses in Marienbad
über den GP-Challenge erneut
qualifizieren. Doch mit Rang
zwei hinter Martin Smolinski
beim Challenge in Forssa, gelang
dies eindrucksvoll.
Deutsches Trio mit Chancen auf
die nächste Runde
Am Pfingstmontag starten mit
Christian Hefenbrock, Tobias
Kroner und Martin Smolinski drei
deutsche Speedwayfahrer in die
erste Qualifikationsrunde zum
Speedway Grand Prix 2012. In
Abensberg vor wohl erneut vollem
Haus, dürfen sich alle drei
Fahrer berechtigte Hoffnungen
auf einen Qualifikationsplatz
für die nächste Runde machen.
„Man darf niemanden
unterschätzen, aber normal
sollte es schon klappen eine
Runde weiter zu kommen“, so
Martin Smolinski, der als
Clubfahrer des MSC Abensberg ans
Band rollen wird. Auch Teamchef
René Schäfer gibt eine klare
Richtung vor: „Alle drei haben
gute Chancen weiter zu kommen
und nach unserem Erfolg im World
Cup wäre es ebenfalls gut, wenn
eine gute Anzahl deutscher
Fahrer in die nächste Runde
kommen. Frank Facher und Kevin
Wölbert sind ja noch in Italien
und Tschechien am Start. Wenn
nichts schief geht und keiner
unserer Jungs stürzt oder mit
Defekten zu kämpfen hat, sollte
es für alle drei machbar sein
ins Halbfinale einzuziehen!“
Rennstart in Abensberg ist am
Pfingstmontag um 14 Uhr. Im
Vorfeld findet um 13:30 Uhr die
Präsentation der Teilnehmer im
Stadion statt. Informationen zum
Rennen in Abensberg:
www.msc-abensberg.de
Deutsche Teilnehmer-
Qualifikationsrunde zum Speedway
GP – Abensberg
Christian Hefenbrock (DE),
Tobias Kroner (DE) Martin
Smolinski (DE) Res: Richard
Speiser (DE), Max Dilger (DE)
Youth Gold Trophy in Schweden –
Sechs Fahrer vertreten die
deutschen Farben
Äußerst erfolgreich nahmen im
Vorjahr die deutschen Drifter an
der 250ccm Speedway Youth Gold
Trophy teil, denn hinter dem
Tschechen Eduard Krcmar belegten
Valentin Grobauer und Michell
Hofmann den zweiten und dritten
Rang! Maik Hofmann und Andre
Mochner als Fünfter bzw.
Sechster hatten das
hervorragende deutsche Ergebnis
abgerundet. In diesem Jahr
stellt Deutschland erneut sechs
Teilnehmer zur 250ccm Youth Gold
Trophy, deren Finale in
Norköpping (Schweden) am 10.7.
ausgetragen wird. „Michell
Hofmann ist zwar in diesem Jahr
nicht mehr dabei, jedoch stellen
wir erneut eine gute Auswahl die
sicherlich nicht chancenlos ins
Rennen gehen wird“, erklärt
Teamchef René Schäfer.
D-Kader FIM 250ccm Speedway
Youth Gold Trophy - Norrköpping
(Schweden)
Valentin Grobauer, Maik Hofmann,
Andre Mochner, Andre Majewski,
Steven Mauer, Tim Scheunemann;
Generalreserve: Maximilian Gradl,
Stefan Stiersdorfer, Jeremy
Cipinski
07.06.2011
Deutsches Team für Speedway
World Cup nominiert
Erwartungsgemäß erfolgte die
Nominierung des deutschen Kaders
für den Speedway World Cup in
Dänemark am 9. Juli. Das Team,
das in Landshut die
Qualifikation zum World Cup
geschafft hatte, wird lediglich
auf einer Position verändert:
Kevin Wölbert wird anstelle von
Martin Smolinski in Dänemark die
deutschen Farben vertreten.
„Martin Smolinski muss
zeitgleich bei einem Langbahn GP
in Norwegen an den Start gehen
und es ist ihm so leider nicht
möglich in Vojens zu starten“,
erklärt René Schäfer. Dass Kevin
Wölbert für Smolinski ins Team
rückt war bereits kurz nach dem
Rennen in Landshut abgesprochen.
Schäfer: „Dass Kevin bei der
Qualifikation in Landshut auf
eigenen Wunsch hin nicht am
Start war, wurde ja ausführlich
diskutiert. Im Nachgang nach
Landshut war dann nach einigen
Gesprächen klar, dass Kevin ins
Team rückt. Er gehört zu den
stärksten Speedwayfahrern die
wir in Deutschland haben und er
war die erste Wahl, als es darum
ging einen Ersatz für Martin
Smolinski zu finden.“ Abgesehen
von Kevin Wölbert bleibt das
Team im Vergleich zum
Qualifikationsrennen in Landshut
unverändert. Christian
Hefenbrock, Frank Facher,
Mathias Schultz und Tobias
Kroner, als Captain in
Vertretung für Martin Smolinski
werden für das deutsche Team ans
Startband gehen. „Die Jungs
haben die Qualifikation
geschafft und haben es somit
auch verdient beim World Cup an
den Start zu gehen“, so Schäfer
kurz und knapp. Auf Abruf stehen
zudem Max Dilger und Tobias
Busch. Zu den Zielen in Vojens
äußert sich Schäfer ebenfalls
bereits heute: „Wir werden jeden
einzelnen Punkt in Vojens hart
erkämpfen müssen! Bei unserem
letzten Auftritt im Speedway
World Cup haben wir fünf Punkte
erzielt und ich hoffe, dass wir
dieses Ergebnis mindestens
verdoppeln können! Im Ganzen
gesehen gilt es für uns, dass
wir uns professionell verkaufen
und in allen Bereichen einen
guten Eindruck hinterlassen.“
Kader Speedway World Cup
Event 1 – Vojens (DK) – 9.7.2011
Kevin Wölbert, Christian
Hefenbrock, Frank Facher,
Mathias Schultz, Tobias Kroner
(C); Standby: Max Dilger, Tobias
Busch
Speedway WM Qualifikationsrennen
am Pfingstwochenende
Am Pfingstwochenende starten die
Qualifikationsrunden zum
Speedway GP 2012. Am kommenden
Samstag wird Kevin Wölbert in
Divisiov (CZE) versuchen den
Sprung in die nächste Runde zu
schaffen. In Abensberg werden am
Pfingstmontag traditionell
tausende Speedway Fans das Oval
säumen und den deutschen
Startern Martin Smolinski,
Christian Hefenbrock und Tobias
Kroner die Daumen drücken. Infos
zum Rennen in Abensberg unter
www.msc-abensberg.de
01.06.2011
Deutsches Team beim U21 Team WM
Semi ohne Chance
„Dass wir mit unserem jungen
Team nicht um den Sieg
mitkämpfen werden, dürfte wohl
jedem im Vorfeld des Rennens
klar gewesen sein! Dass wir im
Laufe des Abends dann viel
Lehrgeld bezahlt haben, kam dann
noch hinzu. Die Jungs haben
jedoch vieles für die Zukunft
mitnehmen können und wichtige
Erfahrungen gesammelt“, so
Teamchef René Schäfer nach dem
vierten Platz und neun Punkten
für das deutsche Team beim
Halbfinale zur U21 Team WM in
Hofheim-Diedenbergen. Den Takt
in den 25 Rennläufen in der
Diedenbergener Speedway-Arena
gaben die Teams aus Australien
und Dänemark vor. Das
australische Team, das aus fünf
Vollprofis bestand, kam mit den
Löchern auf der Strecke am
Besten zurecht und setzte sich
am Ende verdient vor dem
dänischen Team durch. Rang drei
ging an das finnische Team. „Die
hätten wir eigentlich packen
müssen, aber hat halt nicht
geklappt“, erklärte Kapitän Kai
Huckenbeck. Die Finnen hatten
nach einem fürchterlichen Crash
einen ihrer Fahrer verloren,
doch konnten mit der taktischen
Reserve den fehlenden Fahrer
permanent ersetzen. Nachdem das
deutsche Team in den ersten drei
Durchgängen punktemäßig an den
Finnen dran war, brachte
Teamchef René Schäfer seinen
Kapitän als taktische Reserve
für Friedrich Ruf ins Rennen.
Doch ein Sturz von Huckenbeck
machte diesen Schachzug
zunichte. „Mit etwas Glück
hätten wir vielleicht den einen
oder anderen Punkt mehr geholt,
aber das hätte wohl auch nicht
viel gebracht. Wir müssen den
jungen Kader nun für die
kommenden Jahre weiter fördern
und die Jungs weiter
voranbringen“, lautete Schäfer’s
abschließendes Fazit.
Ergebnis U21 Team WM
Halbfinale Diedenbergen:
1. Australien 63 Punkte (Darcy
Ward 15 Punkte, Josh Grajczoneck
14, Sam Masters 13, Justin
Sedgeman 11, Richard Sweetman
10) 2. Dänemark 58 (Michel
Jepsen Jensen 13, Mikkel B.
Jensen 12, Lasse Bjerre 12,
Michael Palm Toft 11, Jonas B.
Andersen 10) Ausgeschieden: 3.
Finnland 19 Punkte (Timo Lahti
7, Jari Mäkinen 6, Kalle
Katajisto 3, Mika Loppi 3, Niko
Siltaniemi 0) 4. Deutschland 9
(Danny Maaßen 4, Kai Huckenbeck
3, Michell Hofmann 1, Andre
Mochner 1, Friedrich Ruf 0)
Daniel Rath im GP-Challenge
Mit Daniel Rath ist einem
deutschen Fahrer der Sprung in
den Grand Prix-Challenge der
Langbahn Weltmeisterschaft
geglückt. Rath lieferte in
Artigues ein hervorragendes
Rennen und erreichte nach dem
Stechen um den Tagessieg einen
guten zweiten Rang. Robert
Baumann, Ronny Stüdemann und
Klaus-Peter Gerdemann schieden
aus.
Speedway GP Qualifikation,
Startplätze werden getauscht
Die Startplätze für die erste
Qualifikationsrunde wurden in
den vergangenen Wochen unter den
Fahrern getauscht. Teamchef
Schäfer: „Christian Hefenbrock
wird in Abensberg den Platz von
Tobias Busch einnehmen. Frank
Facher startet stattdessen bei
der Qualifikation in Terenzano!“
Nötig geworden war dieser
Tausch, nachdem Tobias Busch
einen Startplatz bei der
EM-Qualifikation in Stralsund
erhalten hatte und im Gegenzug
auf seinen Platz bei der
GP-Qualifikation in Abensberg
verzichtet hatte. Wer den
Reserveplatz von Frank Facher in
Abensberg einnehmen wird, ist
noch offen. Da auch Marcin
Sekula bereits beim
Europameisterschaftsrennen in
Stralsund am Start war, nimmt
Ronny Weiss dessen Platz beim
EM-Qualifikationsrennen in
Chervonograd (UKR) ein.
24.05.2011
Deutsches Team trifft auf harte
Konkurrenz
U21 TEAM WM Halbfinale in
Hofheim- Diedenbergen
Ein hartes Rennen steht dem
jungen Team von Teamchef René
Schäfer beim Halbfinale zur U21
Mannschaftsweltmeisterschaft
bevor. Die Teams aus Australien
und Dänemark gehen in der
Speedway-Arena Hofheim/
Diedenbergen als Favoriten ins
Rennen!Mit einem jungen
deutschen Team tritt René
Schäfer am kommenden
Samstagabend an. Angeführt wird
das Team von Kai Huckenbeck, den
René Schäfer als Kapitän
nominiert hat. Veränderungen
gibt es auf Position zwei im
deutschen Team. Friedrich Ruf
ersetzt Marcel Helfer. Schäfer:
„Nach den Ereignissen in
Neustadt/ Donau wurde diese
Änderung im Team vorgenommen.
Ich will mit dem Team nicht
Gefahr laufen, dass ein Fahrer
am Ende des Rennens vielleicht
nicht mehr die volle Leistung
bringt, nur weil das Finale zur
U21 Team Weltmeisterschaft in
Russland stattfindet.“ Danny
Maaßen, Michell Hofmann und
Andre Mochner komplettieren das
deutsche Team. „Marco Gaschka
hat sich für die
Mannschaftsrennen der U21 und
der U19 abgemeldet, nachdem ich
sechs Fahrer im Vorfeld
nominiert hatte, von denen nur
fünf am Renntag starten können.
Wenn er sich der Konkurrenz um
einen Platz im Team nicht
stellen möchte und von
vorneherein verzichtet, soll es
so sein.“, erklärt Teamchef René
Schäfer. Deutschland tritt somit
mit einem jungen Team an, dass
im August in gleicher
Aufstellung ebenfalls am U19
Team
Europameisterschaftshalbfinale
in Schweden antreten könnte.
„Wir geben den jungen Fahrern
die Chance sich in Diedenbergen
zu beweisen und wichtige
Erfahrungen für die Zukunft zu
sammeln. Leider haben wir
derzeit nicht die Masse an U21
Fahrern in Deutschland. Doch
alle Nominierten sind jung und
haben noch einige Jahre im U21
Bereich, in denen sie zeigen
können was sie drauf haben.“,
erklärt Schäfer. Für das Finale
in Balakovo (Russland)
qualifiziert sich der
Tagessieger aus dem Halbfinale
in Diedenbergen, sowie aus dem
fast zeitgleich stattfindenden
Halbfinale in Rawicz (Polen),
bei dem Polen gegen Schweden,
Tschechien und die Ukraine
antritt. Neben den beiden
Siegern der Halbfinale und
Gastgeber Russland, qualifiziert
sich zudem das beste
zweitplatzierte Team aus den
Halbfinalen in Rawicz und
Diedenbergen. Rennstart in
Hofheim/ Diedenbergen ist am
kommenden Samstag um 18 Uhr. Am
frühen Nachmittag findet ab 13
Uhr das Training statt. Das
deutsche Team wird auf
Vermittlung des MSC Diedenbergen
vor dem Renntag vom
Physiotherapeuten Ronald Ammon
betreut. Infos zum Rennen und
das komplette Line Up sind auf
www.msc-Diedenbergen.de zu
finden!
Kroner/ Dilger auf Rang zwei
beim Race of Tetje
Vier deutsche Teams und drei
polnische Teams waren am
vergangenen Samstag beim “Race
of Tetje“ in der Arena am
Kellerholz in Teterow an den
Start gegangen. Der Sieg ging am
Ende des Renntages an das
polnische Duo Adrian Gomolski &
Robert Kosciecha. Als bestes
deutsches Duo erreichte Tobias
Kroner gemeinsam mit Max Dilger
den zweiten Platz! „In unserem
vierten Lauf haben wir den
möglichen Sieg hergeschenkt.“,
so Max Dilger, der in eben jenem
Lauf mit Tobias Kroner den
späteren Drittplatzierten
Miroslaw Jablonski und Ronnie
Jamrozy mit 5:1 unterlagen. Doch
mit dem zweiten Rang konnte
Dilger gut leben und war zudem
von der Zusammenarbeit mit
seinem Partner sehr angetan:
„Mit Tobias Kroner habe ich sehr
gut zusammengearbeitet. Wir
haben uns während dem Rennen
intensiv ausgetauscht und uns
gegenseitig unterstützt. Ich bin
mit dem Renntag zufrieden!“
Zufrieden zeigte sich auch
Teamchef René Schäfer mit den
Leistungen seiner Schützlinge:
„Zum Gewinnen gehört meist auch
etwas Glück dazu, dass hatten
unsere polnischen Sportsfreunde,
die nicht unverdient gewonnen
haben. Tobias Kroner und Max
Dilger haben ein gutes Rennen
abgeliefert und auch Mathias
Schultz, mit 13 Punkten aus
seinen sechs Läufen, hat eine
ansprechende Leistung gezeigt.“
Ergebnis “Race of Tetje“ –
Teterow
1. Polen 1 – 24 Punkte (Adrian
Gomolski 14, Robert Kosciecha
10), 2. Deutschland 1 – 22
Punkte (Tobias Kroner 12, Max
Dilger 10), 3. Polen 3 – 21
Punkte (Miroslaw Jablonski 11,
Ronnie Jamrozy 10), 4. Polen 2 –
17 Punkte (Mariusz Staszewski
14, Tomasz Piszcz 3), 5.
Deutschland 2 – 17 Punkte
(Mathias Schultz 13, Marcin
Sekula 4), 6. Deutschland 3 – 14
Punkte (Roberto Haupt 3, Tobias
Busch 11), 7. Deutschland 4 – 11
Punkte (Danny Maaßen 4, Kai
Huckenbeck 7)
Plätze im Langbahn WM Challenge
werden in Südfrankreich vergeben
Nachdem bei der ersten
Qualifikationsrunde zum
Langbahn-GP Challenge in
Mühldorf Herbert Rudolph und
Bernd Diener ihr Ticket für den
Challenge im September gelöst
haben, werden nun in Artigues de
Lussac sechs weitere Plätze
vergeben. Die drei deutschen
Plätze werden Christian
Hülshorst, Daniel Rath und Ronny
Stüdemann einnehmen. Das
deutsche Trio trifft in
Artiguess de Lussac auf
Konkurrenz aus acht Nationen der
Welt und eine Top-Leistung wird
benötigt, um unter den Top-6 des
Tages zu landen. Zu den
qualifizierten zwölf Fahrern aus
den Qualifikationsrunden
gesellen sich Fahrer aus dem
Langbahn GP 2011 die es nicht
geschafft haben, sich einen
Platz unter den Top-7 zu
sichern. In St. Collomb werden
dann die letzten
Qualifikationsplätze für den
Langbahn GP 2012 vergeben.
16.05.2011
Alle deutschen Fahrer aus der
U21 WM ausgeschieden
Die U21 Einzelweltmeisterschaft
findet in diesem Jahr
ohne deutsche
Beteiligung statt! Beim zweiten
Qualifikationsrennen für die
Halbfinals zur U21 WM in
Neustadt an der Donau haben
Marcel Helfer, Danny Maaßen und
Nils Hesse den Sprung in eines
der zwei Halbfinals verpasst.
Für Marcel Helfer begann der
Renntag mit einem Laufsieg und
drei Punkten eigentlich ideal,
doch vier Punkte aus den
folgenden vier Läufen waren
einfach zu wenig um sich unter
den ersten Sechs des Tages, die
ihr Ticket direkt für die WM
Halbfinals sicherten, zu
platzieren. Im Stechen mit fünf
Fahrern um den verbleibenden
Reserveplatz in einem der beiden
Halbfinals lag der Weilheimer
klar auf Siegkurs als er auf den
letzten Metern der Zielgerade
vom Österreicher Lukas Simon
abgefangen wurde. Erbost zeigte
sich Teamchef René Schäfer, der
als DMSB Delegierter vor Ort
war, über den Verlauf des
Stechens: „Da führt man souverän
das Feld an und lässt sich in
der letzten Runde überholen um
nicht als Reserve zum Halbfinale
reisen zu müssen! Mir fehlen ein
Stück weit die Worte, denn bis
zu den Halbfinals vergehen noch
einige Wochen und es kann immer
was passieren, so dass die
Reservisten ins Feld aufrücken.
So eine Chance sollte man nicht
liegen lassen!“ Für Danny Maaßen,
der in der Vorwoche in Güstrow
mit einer starken Leistung ins
Finale der U19 eingezogen war,
lief der Renntag nicht ideal.
Ein Sturz und ein Ausfall
verhinderten eine höhere
Punktausbeute und so musste sich
Maaßen mit dem 13. Platz
begnügen.
Ergebnis U21 WM
Qualifikationsrunde 2 Neustadt/
Donau
1. Patrick Dudek (POL) 14+3, 2.
Andrey Kudrjashov (RUS) 14+2, 3.
Josh Grajczonek (AUS) 12, 4.
Maciej Janowski (POL) 11, 5.
Jevgenis Karavackis (LAT) 10, 6.
Jan Holub (CZE) 9, Res: 7. Lukas
Simon (AUT) 7+3, Ausgeschieden:
8. Marcel Helfer (DE) 7+2, 9.
Mike Buman (USA) 7+1, 10. Niklas
Porsing (DEN) 7+0, 11. Bryce
Starks (USA) 7, 12. Michal Dudek
(CZE) 4, 13. Danny Maaßen (DE)
4, 14. Xavier Muratet (FRA) 2,
15. Vladimir Borodulin (RUS) 2,
16. Nils Hesse (DE) 1, 17.
Steven Mauer (DE) 1, 18.
Valentin Grobauer (DE) 0
Freude über Medieninteresse in
Teterow
Mit großer Freude nahm man im
deutschen Team das Interesse der
Medien am Ländervergleich mit
Polen am kommenden Samstag in
Teterow zur Kenntnis! „Laut
Aussage des Clubs haben sich
verschiedene Radiostationen und
auch der NDR mit einem
Kamerateam angesagt. Es freut
mich sehr, dass ein Testmatch des
Team Germany auf reges Interesse
stößt. Hier hat auch der Club in
Teterow eine klasse Arbeit
abgeliefert“, so Teamchef René
Schäfer. Schäfers Mannen treten
am Samstagabend in Teterow im
Best Pairs Wettbewerb gegen
Fahrer aus Polen an und werden
dort um den Hechtpokal des MC
Bergring kämpfen. „Ich will
ungern sehen, dass der Hechtpokal
am Samstagabend das Stadion
Richtung Polen verlässt. Wir
treten mit vier Teams an und ich
will auch, dass wir das Rennen
gewinnen und wenn möglich
sollten vielleicht auch
mindestens zwei Teams auf dem
Podest stehen“, so Schäfer, der
den Test keinesfalls locker
angehen will. Schäfer: „Wir
treten gegen namhafte Fahrer aus
Polen an, die kommen natürlich
auch nach Teterow um dort zu
gewinnen. Die Zuschauer können
sich auf spannende Rennen
freuen!“
Line Up – Best Pairs Meeting
um den Hechtpokal
Team Germany
Tobias Kroner/Max Dilger
Tobias Busch/Roberto Haupt
Kai Huckenbeck/Danny Maaßen
Mathias Schultz/Marcin Sekula
Polen
Adrian Gomolski/ Patryk Dudek
Adrian Miedzinski/ Karol Zabik
Miroslav Jablonski/ Krzysztof
Jablonski
Infos zur Veranstaltung in
Teterow im Internet:
www.bergring-teterow.de
14.05.2011
TV-Bericht der Speedway World
Cup Qualifikation aus Landshut
www.rfltv.de/mediathek/Speedway_World_Cup_Quali_in_Landshut-4987.html
13.05.2011
Helfer, Maaßen und Hesse greifen
in die U21 WM ein
Nachdem bei der ersten U21 WM
Qualifikationsrunde in Herxheim
Kai Huckenbeck, Marco Gaschka
und Michell Hofmann nicht ins
Halbfinale einziehen konnten,
versuchen nun in Neustadt an der
Donau Marcel Helfer, Danny
Maaßen und Nils Hesse den Sprung
in eines der drei Halbfinals zur
U21 Einzelweltmeisterschaft zu
schaffen! Danny Maaßen stellte
in der Vorwoche seine gute Form
unter Beweis, als er sich in
Güstrow mit einem hervorragenden
dritten Platz für das U19 EM
Finale qualifizieren konnte und
somit dürfte das Ziel für Danny
Maaßen in Neustadt / Donau klar
sein! Auch Marcel Helfer hat in
der laufenden Saison gute
Ergebnisse eingefahren und darf
sich berechtigte Hoffnungen auf
den Einzug ins WM- Halbfinale
machen! Der Weilheimer hat
bereits einige Rennen absolviert
und hinterließ bei allen Rennen
einen guten Eindruck! Rennstart
ist am kommenden Sonntag um 14
Uhr. Informationen zum Rennen in
Neustadt im Internet:
www.msc-neustadt.de
Maaßen und Huckenbeck begeistern
Publikum in Güstrow
Mit einem dritten und vierten
Rang beim ersten U19 EM
Halbfinale in Güstrow haben
Danny Maaßen als
Drittplatzierter und Kai
Huckenbeck als Vierter ihr
Ticket zum Finale am 9.7. in
Ljubljana (Slowenien) gelöst.
Von 16 angetretenen Fahrern,
schafften nur die ersten vier
den Sprung ins Finale und um den
vierten und letzten
Qualifikationsplatz musste ein
Stechen zwischen drei
punktgleichen Fahrern
entscheiden. Das Stechen gewann
Kai Huckenbeck, der im Vorjahr
beim U19 EM Halbfinale in
Herxheim im Stechen
ausgeschieden war. „Im Vergleich
zum Vorjahr habe ich inzwischen
einiges mehr an Erfahrung und
die Güstrower Bahn zähle ich zu
meinen Lieblingsbahnen“, erklärt
Huckenbeck, der beim Rennen in
Güstrow von Erik Pudel
unterstützt wurde. „Erik war mir
eine große Hilfe. Durch ihn
konnte ich mich voll auf das
Rennen konzentrieren. Auf diesem
Wege will ich ihm und allen
Leuten die mir in Güstrow
geholfen haben nochmals danken“,
so Huckenbeck. Ohne Umweg durchs
Stechen schaffte Danny Maaßen
den Sprung ins Halbfinale. Das
Talent vom MSC Brokstedt gab
lediglich zwei Punkte in seinen
fünf Läufen ab und sicherte sich
so einen hervorragenden dritten
Platz!
Team Germany kommt nach Teterow
Auf Einladung des MC Bergring
Teterow wird das Team Germany am
21. Mai mit insgesamt acht
Fahrern am Hechtpokal in Teterow
teilnehmen. Gefahren wird in
einem Paarmodus, bei dem
insgesamt sieben Paare in 21
Heats gegeneinander antreten.
Das deutsche Team stellt dabei
vier Paare, aus Polen kommen
drei Paare in die Arena am
Kellerholz. Nach dem Training um
14:30 Uhr wird um 16 Uhr der
erste Rennlauf gestartet! „Mit
dem MC Bergring sind wir bereits
länger in Kontakt und freuen uns
nun, dass der Club ein solches
Event auf die Beine stellt“,
erklärt René Schäfer.
Team Germany
Tobias Kroner/Max Dilger
Tobias Busch/Roberto Haupt
Kai Huckenbeck/Danny Maaßen
Mathias Schultz/Marcin Sekula
Polen
Adrian Gomolski/ Patryk Dudek
Adrian Miedzinski/ Karol Zabik
Miroslav Jablonski/ Krzysztof
Jablonski
Infos zur Veranstaltung in
Teterow im Internet:
www.bergring-teterow.de
09.05.2011
Deutschland nach sechs Jahren
wieder im World Cup
Unter dem Jubel der 3.500
Zuschauer in Landshut gewann
Martin Smolinski den ersten Lauf
des Tages und brachte somit das
deutsche Team um Teamchef René
Schäfer in Führung. Die Führung
gab das deutsche Team nicht mehr
her, auch wenn vor allem die
Teams aus Finnland und der USA
das deutsche Team permanent
bedrängten und es bis zum 23.
Lauf dauerte, ehe Frank Facher
mit einem Laufsieg den Sack für
das deutsche Team zu machte und
die Quali perfekt machte. „In
dem Moment sind ein paar ganz
dicke Brocken von meinem Herzen
gefallen“, so Teamchef René
Schäfer, der mit dem Team
Germany in den vergangenen
Jahren immer nur ganz knapp an
der Qualifikation für den World
Cup gescheitert war. Nachdem das
deutsche Team im ersten
Durchgang mit zwölf von 15
möglichen Punkten ins Rennen
gestartet war, folgte im zweiten
Durchgang ein Einbruch, der den
komfortablen Vorsprung aus dem
ersten Durchgang gekostet hatte.
Kapitän Martin Smolinski: „Wir
wussten, dass wir einfach ein
paar Prozent mehr rauskitzeln
mussten um unsere Führung zu
halten und zu verteidigen! Das
haben wir ab Lauf elf wieder
umgesetzt und konnten einen
knappen Vorsprung halten.“
„Heute hatten wir auch endlich
mal das nötige Quäntchen Glück
das uns in den vergangenen
Jahren gefehlt hat, als wir mit
Ausfällen und Stürzen wichtige
Punkte verloren haben. Dieses
Mal lief alles für uns, auch
wenn Tobias Kroner mit der
Motorenleistung zu kämpfen
hatte. Aber wir gewinnen als
Team! Im Vorjahr hat Tobi uns in
Stralsund die Silbermedaille bei
der Paar EM erkämpft heute haben
seine Kollegen ihn raus
gehauen“, erklärte Teamchef René
Schäfer. Absolut zufrieden mit
seiner Leistung war Mathias
Schultz, der in der laufenden
Woche für Thomas Stange ins Team
gerutscht war. „Ich bin
zufrieden mit meiner Leistung.
Ich habe mich sehr über die
Einladung gefreut und es hat
geklappt. Da muss ich als alter
Mann ins Team kommen und dann
klappt es“, scherzte Mathias
Schultz nach dem Rennen! Das
deutsche Team wird nun am 9.
Juli beim Speedway World Cup in
Vojens gegen Dänemark,
Australien und Schweden
antreten.
Ergebnis Qualifikation zum
Speedway World Cup Landshut
1. Deutschland 47 Punkte
(Martin Smolinski 14, Frank
Facher 11, Christian Hefenbrock
10, Mathias Schultz 7, Tobias
Kroner 5)
2. USA 39 Punkte
(Ryan Fisher 14, Greg Hancock
12, Tyson Burmeister 8, Ricky
Wells 5, Mike Buman 0)
3. Finnland 38 Punkte
(Kauko Nieminen 11, Joonas
Kylmäkorpi 9, Tero Aarnio 9,
Juha Hautamäki 8, Kalle
Katajisto 1)
4. Ukraine 26 Punkte
(Kyryl Tsukanov 9, Oleksandr
Loktaev 6, Yaroslav Poliuhovich
6, Andriy Kobrin 5, Stanislav
Ogorodnik 0)
Mathias
Schultz kehrt ins Nationalteam
zurück -
Schweriner ersetzt Thomas Stange
am 7.5. in Landshut
Das deutsche Nationalteam ändert
kurzfristig seine Aufstellung
für das Qualifikationsrennen zum
Speedway World Cup am 7.5.2011
in Landshut. „Thomas Stange kam
in der laufenden Woche auf mich
zu und bat darum auf seinen
Start zu verzichten, da er
aufgrund seiner Berufsprüfungen
im Mai keinen freien Kopf für
das Rennen hat und sich nicht
sicher ist, dass er 100%
Leistung am Renntag bringen
kann“, erklärt René Schäfer, der
sich kurzfristig nach einem
Ersatz für den Schwarzwälder
umsehen musste. „Da Kevin
Wölbert nicht zur Verfügung
steht und sich auf seine Rennen
in England konzentriert, was ich
natürlich respektiere, fiel die
Entscheidung auf Matze Schultz“,
so Schäfer. Der Schweriner
zeigte am vergangenen Wochenende
beim Europameisterschaftsrennen
in Stralsund eine starke
Leistung. Schäfer merkt an:
„Matze verfügt über
internationale Erfahrung, auch
wenn er es in den vergangenen
Jahren etwas ruhiger hat angehen
lassen. Des weiteren wurde
Mathias Schultz 2003 in Landshut
deutscher Meister und hat hier
schon einige gute Leistungen
gezeigt.“ Das deutsche Team
trifft sich bereits am
Freitagabend im Landshuter
Stadion und wird dann einer
Einladung des Landshuter
Oberbürgermeisters Hans Rampf
zur Landshuter Frühjahrsdult,
einem großen Volksfest auf der
Landshuter Grieserwiese folgen.
Schäfer: „Wir freuen uns sehr
über diese Einladung und werden
dieser natürlich gerne folgen.“
Der Renntag am 7. Mai beginnt
für das deutsche Team mit dem
Training ab 11:30 Uhr, ehe um 19
Uhr der erste von 25 Rennläufen
im Speedwaystadion Ellermühle
gestartet wird. Während dem
Training und dem Rennen wird das
deutsche Team auf Vermittlung
des AC Landshut von der
Heilpraktikerin Mandy Heininger
von der Naturheilpraxis
Heininger (www.naturheilpraxis-heininger.de)
betreut werden. Vor dem
Rennstart findet um 17 Uhr eine
Autogrammstunde mit den Fahrern
im Stadion statt. Für alle
daheim gebliebenen wird zudem
ein Live Update auf
www.speedway-germany.com
angeboten. Ab 19 Uhr werden
permanent Laufergebnisse und
Infos rund um das Rennen online
gestellt werden. Fanartikel des
Team Germany werden ebenfalls am
Renntag im Stadion angeboten.
Mit Schals, T- Shirts und Caps
des Team Germany kann jeder Fan
somit Farbe für das Team Germany
bekennen!
Kader für
das U21 Team WM Halbfinale
nominiert
Sechs Fahrer hat Teamchef René
Schäfer für das U21 Team WM
Halbfinale am 28. Mai in
Hofheim- Diedenbergen nominiert.
Fünf dieser sechs Fahrer werden
für das deutsche Team gegen die
Mannschaften aus Dänemark,
Australien und Finnland
antreten. Als Kapitän wurde Kai
Huckenbeck nominiert. Ihm zur
Seite stehen Marcel Helfer,
Danny Maaßen, Michell Hofmann,
Andre Mochner und Marco Gaschka.
Da noch einige Wochen bis zum
Rennen vergehen, wurden sechs
Fahrer nominiert um die Form der
Fahrer bis zum Renntag weiter zu
beobachten und bei Verletzungen
entsprechend reagieren zu
können. Infos zum Rennen in
Diedenbergen auf
www.msc-Diedenbergen.de
Kader U21 Team WM Halbfinale
Hofheim Diedenbergen 28.5.2011
Kai Huckenbeck
Marcel Helfer
Danny Maaßen
Michell Hofmann
Andre Mochner
Marco Gaschka
03.05.2011
Deutsches
Team fiebert Team WM Rennen in
Landshut entgegen
Am 07.05. zählt es für das Team
Germany, wenn es um 19 Uhr zum
Qualifikationsrennen um den
Einzug in den Speedway World Cup
kommt. Das deutsche Team tritt
ab 19 Uhr gegen die Mannschaften
aus Finnland, der Ukraine und
das Team der USA an. „Wie in den
Jahren zuvor erwartet uns ein
schwerer Kampf gegen die Teams
aus den anderen Nationen“, so
René Schäfer, „die finnischen
Fahrer haben in den
internationalen Ligen bisher
gute Leistungen gezeigt und die
Amerikaner mit Greg Hancok an
der Spitze sind sicherlich auch
nicht zu unterschätzen.“ Das
deutsche Team wird von Kapitän
Martin Smolinski angeführt, der
beim letzten Auftritt eines
deutschen Teams im Speedway
World Cup als einer der damals
jungen Wilden das deutsche Team
vertreten hatte. Mit an seiner
Seite damals Christian
Hefenbrock, Mathias Schultz und
Thomas Stange, sowie René
Schäfer, der damals selbst noch
als Fahrer mit im Rennen war.
„Damals haben wir uns als
Außenseiter bei der Quali in
Terenzano qualifiziert und waren
damals letztmals in der Runde
der besten Acht dabei“, erinnert
sich Schäfer. Seit drei Jahren
kümmert sich René Schäfer, der
inzwischen hinter die Bande
gewechselt hat um die Geschicke
des deutschen Teams. Schäfer:
„Wir versuchen seit drei Jahren
die gesamte Vermarktung und das
Auftreten des Team Germany nach
vorne zu bringen. Auch in die
Nachwuchsförderung und gezielte
Vorbereitung der Fahrer
investieren wir viel Zeit. Es
wäre für uns enorm wichtig wenn
wir endlich den Sprung unter die
besten Acht der Welt schaffen
würden um die ganze Arbeit
entsprechend zu belohnen!“ Zur
Vorbereitung auf das Rennen zum
Speedway World Cup hatte Schäfer
seine Mannen auch nach Landshut
gebeten und dort mit dem
Speedwaykader ein gesamtes
Wochenende trainiert. „Bei
unserem Trainingscamp haben wir
bereits hervorragend mit dem AC
Landshut zusammen gearbeitet.
Der gesamte Club ist sehr
motiviert und setzt alles daran
uns die bestmöglichste
Unterstützung zu bieten“, so
Schäfer. 25 Rennläufe werden am
07.05. im Speedwaystadion
Ellermühle ausgetragen und nur
der Erstplatzierte am Ende des
Renntags schafft den Sprung in
den Speedway World Cup nach
Vojens. Im dortigen Rennen
warten dann die Teams aus
Dänemark, Schweden und
Australien auf das siegreiche
Team aus Landshut.
LINE UP Qualifikation zum
Speedway World Cup 2011
Deutschland
1 SMOLINSKI Martin (C)
2 HEFENBROCK, Christian
3 FACHER, Frank
4 STANGE, Thomas
5 KRONER, Tobias
Teammanger: SCHÄFER, Rene
Ukraine
1 KARPOV, Andriy
2 BORODAY, Oleksandr
3 TSUKANOV, Kyryl
4 LOKTAEV, Oleksandr
5 POLIUHOVICH, Yaroslav
Teammanager: LYATOSYNSKYY Sergey
Finnland
1 KYLMÄKORPI, Joonas (C)
2 AARNIO, Tero
3 HAUTAMÄKI, Juha
4 KATAJISTO, Kalle
5 NIEMINEN, Kauko
Teammanager:PALOMÄKI, Juri
USA
1 HANCOCK, Greg (C)
2 WELLS, Ricky
3 FISHER, Ryan
4 BURMEISTER, Tyson
5 STARKS, Bryce
Teammanager: CHILD, Richard
Zeitplan 07.05.2011
Öffnung des Stadions und der
Kassen 10:30 Uhr
Training 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Fahrervorstellung 18:30
Start 1. Lauf 19:00
Deutscher
Nachwuchs liefert
Spitzenergebnis
Sandro Wassermann siegt in
Morizes vor Daniel Spiller
„Das war ein Super Ergebnis von
unseren Jungs“, schwärmte
Teamchef René Schäfer nach
seiner Rückkehr aus Morizes am
Frankfurter Flughafen als er vom
Rennen um die UEM Grasstrack
Youth Trophy 125ccm
zurückkehrte. Acht Teilnehmer
stellte Deutschland und zu
Rennende waren drei der acht
deutschen Fahrer unter den Top-4
des Tages zu finden. Nach den
Vorläufen hatte Daniel Spiller
Punktemaximum eingefahren und
Sandro Wassermann, der wie der
Franzose Jordan Dubernard nur
einen Punkt in den Vorläufen
abgegeben hatte, ging mit 14
Punkten ebenfalls mit besten
Chancen auf den Sieg in den
Tagesendlauf. In eben jenem
klappte der Start bei Daniel
Spiller nicht und er musste sich
von hinten nach vorne kämpfen.
An der Spitze lag hingegen
Sandro Wassermann, der ganz
abgebrüht und routiniert seine
Runden abspulte und so zum Sieg
fuhr. Da Daniel Spiller hinter
Jordan Dubernard auf 18 Punkte
kam, gab es zwischen diesen
beiden noch einen
Entscheidungslauf um den zweiten
Rang. Auch hier unterlag Spiller
wieder am Start, doch gekonnt
legte er sich den Franzosen
Jordan Dubernard zurecht und
täuschte einige Manöver an,
bevor er an diesem vorbeizog.
„Man hätte meinen können der
Junge hätte schon 20 Jahre
Rennerfahrung, das hat er ganz
hervorragend gemacht. Auch
Sandro Wassermann hat mich
beeindruckt. Er ist im Endlauf
ganz routiniert und sicher seine
vier Runden ins Ziel gefahren
und hat sich nicht verrückt
machen lassen. Ein tolles
Ergebnis“, bilanzierte Schäfer.
Auch die weiteren deutschen
Fahrer im Feld konnten gute
Leistungen zeigen und wichtige
Erfahrungen sammeln. Lukas
Fienhage gelang mit einem Sieg
im B- Finale des Tages noch der
Sprung auf Rang vier der
Gesamtwertung.
Ergebnis 125ccm Youth Grass
Track European Morizes/FRA
Sandro Wassermann (DE) 19
Punkte, 2. Daniel Spiller (DE)
18, 3. Jordan Dubernard (FRA)
18, 4. Lukas Fienhage (DE) 17,
5. Michaela Krupickova (CZE) 15,
6. Michael Skurla (CZE) 14, 7.
Nicolien van der Kant (NL) 13,
8. Darrel de Vries (NL) 13, 9.
Zach Wajtknecht (GB) 12, 10.
Maerons Hermes (FRA) 12, 11.
Michael Wenninger (DE) 12, 12.
Richard Geyer (DE) 12, 13.
Romano Hummel (NL) 11, 14. Enzo
Dubernard (FRA) 10, 15. Ethan
Spiller (DE) 10, 16. Dave
Mejerink (NL) 8, 17. Baptise
Gomblon (FRA) 8, 18. Jarno de
Vries (NL) 7, 19. Joris Georges
(NL) 7, 20. Julien Cayre (FRA)
5, 21. Baptiste Bolzan (FRA) 4,
22. Gaetan Stella (FRA) 3, 23.
Timo Baumert (DE) 3, 24. Fabian
Wachs (DE) 2, 25. Collum Walker
(GB) 0, 26. Jack Cornes (GB) 0
Schultz,
Busch und Sekula im EM
Halbfinale
Mit einer starken Leistung haben
sich Mathias Schultz, Marcin
Sekula und Tobais Busch ihr
Ticket für eines der Speedway EM
Halbfinals gelöst. Bei der
Qualifikationsrunde in Stralsund
hatte speziell Mathias Schultz
mit zehn Punkten aus den ersten
vier Läufen vor dem letzten
Durchgang sogar noch Chancen auf
einen Platz auf dem
Siegerpodest, doch null Punkte
aus dem letzten Durchgang
machten diese zu Nichte. Marcin
Sekula gelang zwar kein
Laufsieg, doch mit neun Punkten
war die Qualifikation sicher
geschafft. Tobias Busch machte
es mit einem Ausfall im letzten
Durchgang noch mal spannend,
doch acht Punkte aus den ersten
vier Läufen genügten am Ende für
das letzte direkte Ticket für
das Halbfinale.
Ergebnis Speedway EM
Qualifikation Runde 1 Stralsund
1. Maksims Bogdanovs (LAT) 15
Punkte, 2. Matej Kus (CZE) 13,
3. Ricky Kling (SWE) 12, 4.
Lukas Dryml (CZE) 11, 5. Mathias
Schultz (DE) 10, 6. Marcin
Sekula (DE) 9, 7. Timo Lahti
(FIN) 8, 8. Tobias Busch (DE) 8,
Reserve: 9. Nicolai Klindt (DK)
7, 10, Roberto Haupt (DE) 7
Ausgeschieden: 11. Mathias Bartz
(DE) 6, 12. Jari Mäkinen (FIN)
5, 13. Marcel Helfer (DE) 4, 14.
Tomas Suchaneck (CZE) 3, 15.
David Bellego (FRA) 2, 16.
Dennis Helfer (DE) 0, 17. Marco
Gaschka (DE) 0
U19 EM in
Güstrow am 07.05.
Huckenbeck,
Maaßen und Hesse vertreten die
deutschen Farben
Drei deutsche Fahrer treten am
kommenden Samstag in Güstrow
beim U19 EM Semifinale an um
dort um die ersten Tickets für
das Finale am 9.7. in Ljubljana
zu kämpfen. Kai Huckenbeck fuhr
im Vorjahr für den MC Güstrow in
der Bundesliga und zeigte dort
als Junior ansprechende
Leistungen und darf sich
berechtigte Hoffnungen auf einen
Einzug ins Finale machen. Da
sich die Teilnehmer am Finale in
Ljubljana jedoch aus insgesamt
vier Semifinals zusammensetzen,
wird jeder einzelne Punkt in der
Endabrechnung extrem wertvoll
sein, denn ein Fehler kann schon
das Weiterkommen gefährden.
Line Up U19 EM Semifinale 1
Güstrow
Kai Huckenbeck (DE), Ashley
Morris (GB), Oskar Fajfer (POL),
Piotr Pawlicki (POL), Michele
Castagna (I), Szymon Wozniak
(POL), David Bellego (FRA),
Dario del Torre (I), Danny
Maaßen (DE), Kacper Gomólski
(POL), Roman Cejka (CZE), Nils
Hesse (DE), Xavier Muratet (FRA),
NN (BEL), Ranydy Oldenziel (NL),
Matic Ivacic (SLO) RES: Andre
Mochner (DE) Steven Mauer (DE)
125ccm EM
Finale in Morizes – Schäfer
begleitet deutsche Fahrer
Mit starken Leistungen in der
125ccm Klasse hatten im Vorjahr
Deutschlands talentierteste
Fahrer auf sich aufmerksam
gemacht und so konnte in der
125ccm Klasse im Vorjahr Michael
Härtel die FIM Youth Gold Trophy
(die inoffizielle
Weltmeisterschaft) gewinnen und
bei der EM erreichte Härtel im
Vorjahr die Bronzemedaille.
Insgesamt hatten es im Vorjahr
mit Michael Härtel, David
Pfeffer und Andre Majewski drei
deutsche Fahrer in den Endlauf
der 125ccm EM geschafft. Ein
Ergebnis das sich bei 30
angetretenen Fahrern absolut
sehen lassen kann. In diesem
Jahr schickt Deutschland erneut
acht hoffnungsvolle
Nachwuchstalente zum EM Finale,
das in diesem Jahr auf der
Langbahn GP-Strecke in Morizes
ausgetragen wird. Begleitet
werden die deutschen Talente von
Teamchef René Schäfer, der
bereits im Vorjahr den
Nachwuchskader beim Finale in
Loppersum betreut hatte.
Teamchef Schäfer: „Ich hoffe
natürlich, dass wir ähnlich
erfolgreich abschneiden können
wie im Vorjahr. Jedoch kann man
speziell im Jugendbereich die
internationale Konkurrenz nur
schwer einschätzen, da man nur
selten Fahrer aus anderen
Ländern im direkten Vergleich
mit unserem Nachwuchs sieht.
Unsere jungen Fahrer, speziell
die, die erstmals
internationales Parkett
betreten, können bei so einem
Rennen jedoch auch sehr wichtige
Erfahrungen sammeln um sich
weiter zu entwickeln!“
D- Kader 125ccm EM Finale
Morizes / FRA
Lukas Fienhage, Timo Baumert,
Michael Wenninger, Sandro
Wassermann, Ethan Spiller,
Richard Geyer, Daniel Spiller,
Fabian Wachs
Starke
Gegner am 07.05. in Landshut für
das deutsche Team
Dass die Qualifikation zum
Speedway World Cup kein
Zuckerschlecken wird, haben die
letzten Jahre bewiesen als das
deutsche Team jeweils als
Zweiter ausgeschieden war. Auch
in diesem Jahr erwartet das
deutsche Team starke Gegner in
Landshut, wenn man gegen die
Teams aus Finnland, USA und der
Ukraine antreten wird. „Die
Finnen sind derzeit alle recht
gut in Form und wir müssen alles
geben um diese zu schlagen.
Sollten die Amerikaner zudem mit
ihrem Top-Fahrer Greg Hancok
nach Landshut reisen, werden
auch diese sicherlich stark
auftreten, denn mit Ryan Fisher
und Ricky Wells stünden Hancok
zwei richtig gute Fahrer zur
Seite die wichtige Punkte
einfahren können. Bei den
Ukrainern ist bekannt, dass
diese bis zum letzten Meter
kämpfen und mit einem Andrij
Karpov haben sie auch einen ganz
starken Fahrer in ihren Reihen“,
so Teamchef Schäfer zu den
derzeit nominierten Fahrern der
Gegner des deutschen Teams am
07. Mai in Landshut.
Speedway
Europameisterschaft am 30.04. in
Stralsund
Im Vorjahr jubelte das
Stralsunder Publikum mit den
deutschen Fahrern, die Silber
bei der Best Pairs
Europameisterschaft errungen
hatten. Am kommenden Samstag
findet im Stralsunder Paul-
Greifzu- Stadion mit der ersten
Qualifikationsrunde zur Speedway
Europameisterschaft 2011 erneut
ein europäisches Prädikatsrennen
statt. Vier deutsche Fahrer
wurden fest ins Fahrerfeld
gesetzt: Roberto Haupt, Marcel
Helfer, Mathias Schultz und
Tobias Busch werden am kommenden
Wochenende alles daran setzen
sich für eines der drei
Halbfinals zu qualifizieren. Als
Reservisten stehen Mathias Bartz
und Kai Huckenbeck am Renntag
bereit und können bei Bedarf
auch noch ins Geschehen
eingreifen.
Line Up Speedway EM
Qualifikationsrunde Stralsund:
Theo Pijper (FRA), Timo Lahti
(FIN), Marcel Helfer (DE), Tomas
Suchanek (CZE), Ricky Kling
(SWE), David Bellego (FRA),
Mathias Schultz (DE), Lukas
Dryml (CZE), Matej Kus (CZE),
Maksims Bogdanovs (LAT), Pascal
Swart (NL), Roberto Haupt (DE),
Jari Mäkinen (FIN), Nicolai
Klindt (DEN), Tobias Busch (DE),
TBA (NOR)
Res: Mathias
Bartz (DE), Kai Huckenbeck (DE)
Deutsches
Team verliert Länderkampf knapp
im Stechen
Der Länderkampf zu Ostern in
Pocking hat eine lange Tradition
und beim neuerlichen Comeback
des MSC Pocking nach
langwierigem Rechtsstreit mit
einer Anwohnerin trat das
deutsche Team vergangenen
Sonntag gegen eine Europaauswahl
im Rottalstadion in Pocking an.
Vom Start weg entwickelte sich
ein spannender Zweikampf der
beiden Teams, bei dem sich kein
Team auch nur annähernd absetzen
konnte. „Das war richtig schön,
dass unsere Jungs voll gefordert
waren und ich konnte so einige
Erkenntnisse gewinnen, vor allem
auch im Hinblick auf die
Mannschaftsauswahl zur World Cup
Quali in Landshut“, so Teamchef
René Schäfer, der abgesehen vom
U21 & U19 Fahrer Kai Huckenbeck
vier Fahrer aus dem A- Kader
beim Länderkampf eingesetzt
hatte. Nach 14 spannenden
Rennläufen, in denen Martin
Smolinski eine weiße Weste
behalten hatte und ein 18 Punkte
Maximum erzielt hatte, herrschte
zwischen beiden Teams
Punktegleichstand und ein
Stechen musste um den Tagessieg
entscheiden. Das Stechen gewann
Przemyslaw Pawlicki dann vor
Smolinski, der zwar permanent
Pawlicki attackierte, aber
keinen Weg am jungen Polen
vorbei fand!
17.04.2011
Kader für
Team WM in Landshut steht
Die Qualifikation zum Speedway
World Cup ist das bedeutendste
Rennen für das Team Germany in
diesem Jahr. Nachdem man in den
vergangenen Jahren konstant den
zweiten Platz belegt hatte und
damit jeweils knapp
ausgeschieden war, wird das
deutsche Team wieder alles daran
setzen 2011 die Qualifikation
für die Endrunde der letzten
Acht zu schaffen. „Es wäre
einfach mal schön wenn wir in
einem Rennen nicht durch Stürze
oder Ausfälle wichtige Punkte
verlieren würden und einfach
konstant punkten können und am
Ende einen ungefährdeten Sieg
einfahren könnten“, äußert
Schäfer seine Idealvorstellung!
Die größte Konkurrenz wird
voraussichtlich von der
finnischen Mannschaft ausgehen,
die eine ausgeglichene
Mannschaft stellen wird und
deren Fahrer sich derzeit in
einer guten Form befinden.
Jedoch auch die Ukrainer und die
Mannschaft der vereinigten
Staaten werden um wichtige
Punkte kämpfen. Angeführt wird
das deutsche Team von Martin
Smolinski, der auch in diesem
Jahr als Kapitän die Startweste
mit der Nummer 1 tragen wird.
Ihm zur Seite stehen Christian
Hefenbrock, Frank Facher, Thomas
Stange und Tobias Kroner. Am
Training teilnehmen werden Max
Dilger und Richard Speiser, die
am Renntag dann bei einer
Verletzung entsprechend
eingreifen können. Kevin Wölbert
steht für das Rennen in Landshut
auf eigenen Wunsch nicht zur
Verfügung.
Kader Team Germany, SWC
Qualifikationsrennen Landshut
07.05.2011
Martin Smolinski (C), Christian
Hefenbrock, Frank Facher, Thomas
Stange, Tobias Kroner
Res: Max
Dilger, Richard Speiser
Auf Abruf:
Tobias Busch, Marcin Sekula,
Roberto Haupt
Internationales Trainingscamp
der 250ccm Klasse im Sommer
Für die Fahrer der 250ccm
Nachwuchsklasse lädt die DMSJ
die Fahrer der 250ccm Klasse zu
einem 5-tägigen Trainingscamp
auf drei verschiedenen Bahnen
ein. So wird am 27. & 28.07. in
Nordhastedt trainiert. Am 29. &
30.07 wird in Dohren trainiert
und zum Abschluss steht ein
Trainingstag am 31.07. im WM
Stadion von 1983 in Norden auf
dem Plan. Zum Camp werden zudem
Fahrer aus weiteren Nationen
eingeladen. Als Instruktoren
stehen an den Tagen René
Schäfer, Sönke Petersen und
Tobias Kroner bereit.
U21 WM
Herxheim – Deutsche Fahrer
lassen zu viele Punkte liegen
Wie auch im vergangenen Jahr,
als bei der U19 EM alle
deutschen Fahrer zu viele Punkte
liegen ließen, war es auch in
diesem Jahr erneut so, dass vor
allem Kai Huckenbeck trotz guter
Ausgangssituation zu viele
wichtige Punkte liegen lies.
Überzeugende Leistungen boten
die Fahrer aus Großbritannien
und Australien, sowie der
Schwede Dennis Andersson, der
bis zum letzten Durchgang wie
der sichere Sieger aussah. Im
letzten Durchgang gab Andersson
seinen einzigen Punkt gegen Auty
ab. Eben jener Auty schlug den
Schweden dann im Stechen um den
Tagessieg erneut und kreuzte
somit als Sieger die Ziellinie.
Zu den weiteren Qualifizierten
gehörte der Australier Richard
Sweetman als Dritter sowie sein
Landsmann Justin Sedgemen als
Vierter. Jerran Hart war als
Fünfter sicher qualifiziert und
den sechsten Rang sicherte sich
dann der Brite Jerran Hart. Im
Stechen qualifizierte sich der
Slowene Nejc Malesic, der den
Briten Briten Kyle Newman hinter
sich lassen konnte.
Resultat U21 WM Rennen
Herxheim
1. Josh Auty (GB) 14+3, 2.
Dennis Andersson (SWE) 14+2, 3.
Richard Sweetman (AUS) 13, 4.
Justin Sedgemen (AUS) 11, 5.
Jerran Hart (GB) 10, 6. Nejc
Malesic (SLO) 9+3, Reserve: 7.
Kyle Newman (GB) 9,
Ausgeschieden: 8. Joe Haines
(GB) 8, 9. Kai Huckenbeck (DE)
7, 10. Andriy Kobrin (UKR) 7,
11. Volodymyr Teygel (UKR) 6,
12. Lasse Bjerre (DK) 5, 13.
Michell Hofmann (DE) 3, 14.
Marco Gaschka (DE) 3, 15. Matic
Ivacic (SLO) 1, 16. Patrick Nagy
(HUN) 0, 17. Andre Mochner (DE)
DNR, 18. Friedrich Ruf (DE) DNR
Team
Germany tritt in Pocking gegen
eine Europaauswahl an
Als letzten Test vor dem
wichtigen Rennen zur SWC
Qualifikation bestreitet eine
Auswahl der deutschen
Nationalmannschaft ein Rennen
gegen eine europäische Auswahl m
Rottalstadion in Pocking. Das
Team von René Schäfer wird im
direkten Vergleich mit der
Europaauswahl seine Form testen
und so nochmals einen wichtigen
Test bestreiten. Beim Match am
Ostersonntag in Pocking werden
15 Läufe im aktuellen
Bundesligasystem ausgetragen.
Aufstellung Team Germany: Martin
Smolinski, Thomas Stange, Max
Dilger, Frank Facher, Richard
Speiser. Aufstellung Team
Europa: Norbert Magosi, Manuel
Hauzinger, Fritz Wallner, Piotr
Swist, Cyprian Szymko
12.04.2011
Start in
die WM Saison auf der
Speedwaybahn in Herxheim
Am 17.04. findet im Herxheimer
Waldstadion das erste
Weltmeisterschaftsrennen der
Saison 2011 statt. Die U21
Weltmeisterschaft 2011 startet
mit der ersten
Qualifikationsrunde. Mit am
Start drei deutsche Fahrer: Kai
Huckenbeck, Marco Gaschka und
Michell Hofmann. Nicht zu
unterschätzen wird in Herxheim
jedoch die internationale
Konkurenz sein: Schweden schickt
mit Dennis Anderson sein
Top-Talent und Dänemark hat
zudem Rene Bach nominiert, der
im Vorjahr den achten Rang bei
der U21 WM belegt hat. Mit
Andrij Kobrin aus der Ukraine
und Josh Auty aus Großbritannien
steht weitere starke Konkurrenz
im Fahrerfeld. Am vergangenen
Sonntag trainierte Kai
Huckenbeck gemeinsam mit Michell
Hofmann nochmals auf der
Herxheimer Bahn und konnte sich
so auf das Rennen vorbereiten.
Huckenbeck: „Ich hab mich beim
Fahren ziemlich wohl gefühlt,
die Bahn war in gutem Zustand,
das Training war Top!“ Im
Vorjahr war der Werlter in
Herxheim beim U19 EM Semifinale
im Stechen knapp an Andriy
Kobrin gescheitert, doch in
diesem Jahr soll es um einiges
besser laufen: „Ich denke mal
dass ich mich persönlich im
Vergleich zum Vorjahr gesteigert
habe und werde auf alle Fälle
alles probieren um in diesem
Jahr in Herxheim das
Weiterkommen zu schaffen. Vor
allem sollte ich es vermeiden
durch Stürze Punkte zu
verlieren!“ Start des
Speedwayrennens in Herxheim wird
am 17.04. um 14.00 Uhr sein.
Infos sind im Internet unter
www.speedway.de
zu finden!
Vorbereitung geht zu Ende –
Training beim Speedstart
Berghaupten
Fast das gesamte Bahnsport
Junior Team weilte auf Einladung
von Teamchef René Schäfer in
Berghaupten beim inzwischen
schon fast traditionellen
Speedstart. Bevor auf der Bahn
trainiert wurde, absolvierten
die Mitglieder des Bahnsport
Junior Teams noch eine
Leistungsdiagnostik im Top-Life
Berghaupten, wo der Fitness
Zustand der Fahrer beurteilt
werden konnte. „Wir müssen uns
erneut beim Top-Life bedanken,
dass wir dort eine
Leistungsdiagnostik durchführen
können. Es ist sehr schön, dass
wir erneut beim Top-Life zu Gast
sein durften“, so René Schäfer.
Bei den Trainings wurde Schäfer
bei der Arbeit mit den Fahrern
erneut von Sönke Petersen
unterstützt, der zudem auch beim
Training am Folgetag in Herxheim
vor Ort war. Zu den Mitgliedern
des Juniorteams gesellten sich
auch einige Fahrer aus dem A-
Kader und den U21- und U19
Kadern, die das Trainingsangebot
des MSC Berghaupten annahmen.
Länderkampf an Ostern in Pocking
– Die Tradition lebt
Der traditionelle Osterkampf in
Pocking war vor dem
Rechtsstreit, den der MSC
Pocking überstehen musste, ein
Zuschauermagnet und eine der
Traditionsveranstaltungen im
deutschen Speedwaykalender. Zu
Ostern 2011 wird erneut ein
Länderkampf ausgetragen, bei dem
eine deutsche Auswahl gegen eine
internationale Auswahl antreten
wird. Das deutsche Team wird von
Martin Smolinski angeführt, dem
Thomas Stange, Max Dilger,
Richard Speiser und Frank Facher
zur Seite stehen werden. Beim
gegnerischen Team sind bislang
vier der fünf Fahrer bekannt,
mit denen sich das deutsche Team
auseinandersetzen muss. Manuel
Hauzinger und Fritz Wallner aus
Österreich werden von den Polen
Piotr Swist und Marcel Szymko
unterstützt. Der fünfte Fahrer
kann noch nicht endgültig
bestätigt werden. Informationen
zur Veranstaltung in Pocking
sind im Internet unter
www.msc-pocking.de
zu finden.
29.03.2011
Grandioses
Saisonfinale der Eisspeedway WM
in Inzell
Bis zum letzten Platz
ausverkauft war die Max- Aicher
Eishalle in Inzell, die nach
zweijähriger Bauzeit erstmals
nach dem Umbau die Pforten für
ein Eisspeedwayrennen öffnete.
Zurück zu alter Dominanz fand
Nikolai Krasnikov, der die Grand
Prix Rennen am Samstag und
Sonntag gewinnen konnte und sich
so den Weltmeistertitel 2011
sicherte. Es ist der siebte
Einzelweltmeistertitel in Folge
für den Ausnahmekönner aus
Russland. Spannung kam auf im
Kampf um den
Vizeweltmeistertitel, den sich
Igor Kononov mit einem Punkt
Vorsprung vor Landsmann Danil
Ivanov in der Gesamtwertung
sichern konnte. Auf den
Folgeplätzen zeigte sich eine
erdrückende russische Dominanz,
denn alle acht Fahrer aus
Russland die an der
Weltmeisterschaft 2011
teilnahmen, landeten auf den
ersten acht Rängen im
Gesamtklassement und so kämpften
die Westeuropäischen Fahrer um
die Ränge ab Platz neun! Die
Plätze neun und zehn sicherten
sich Franz Zorn und Harald Simon
aus Österreich. Speziell Franz
Zorn konnte sich bei den
Finalrennen in Assen und Inzell
deutlich steigern und sich so
den neunten Rang in der
Weltmeisterschaft erkämpfen.
Bester Deutscher war Günther
Bauer in der Eisspeedway WM
2011. Abgesehen von einem
schwachen GP in Russland konnte
Bauer konstant gut punkten und
mit zwei zehnten Plätzen beim
Saisonfinale in Inzell sicherte
sich der Schlechinger den
zwölften Rang in der
Weltmeisterschaft 2011. Stefan
Pletschacher erzielte 20
Wertungspunkte und belegte Rang
16 im Gesamtklassement. Bedingt
durch das Reglement musste der
Ruhpoldinger oftmals als
Reservist ins Renngeschehen
einsteigen und konnte so nicht
bei allen GP's voll eingreifen.
Ergebnis Eisspeedway WM 2011
1. Nikolai Krasnikov (RUS) 176
Punkte, 2. Igor Kononov (RUS)
153, 3. Danil Ivanov (RUS) 152,
4. Dimitri Khomitsevich 145, 5.
Vitaly Khomitsevich (RUS) 108,
6. Dimitri Bulankin (RUS) 97, 7.
Sergei Kharachintsev (RUS) 89,
8. Ivan Ivanov ((RUS) 85, 9.
Franz Zorn (AUT) 73, 10. Harald
Simon (AUT) 72, 11. Stefan
Svensson (SWE) 68, 12. Günther
Bauer (DE) 64, 13. Antonin
Klatovsky (CZE) 54, 14. Grzegorz
Knapp (POL) 35, 15. Peter Koij
(SWE) 26, 16. Stefan
Pletschacher (DE) 20, 17. Mats
Järf (FIN) 9, 18. Johnny
Tuinstra (NL) 7, 19. Max
Niedermaier (DE) 7, 20. Jan
Kklatovsky (CZE) 5, 21. Rene
Stellingwerf (NL) 3
Tests und
ein Länderkampf bevor es am im
Mai ernst wird
Nach zwei absolvierten
Trainingswochenenden Anfang März
startete das Team Germany die
Saisonvorbereitung 2011. Für den
April sind weitere Tests und
auch ein Testmatch in Pocking
geplant. „Mit den ersten Tests
sind wir absolut zufrieden
gewesen und im April sind
weitere Aktivitäten und auch
erste Rennen geplant“, erklärt
Teamchef Schäfer. Am 09. April
werden Fahrer des Team Germany
erneut in Berghaupten am
Speedstart teilnehmen und
weitere Tests absolvieren. Zudem
ist für den 10. April
beabsichtigt in Herxheim zu
trainieren. Schäfer: „Das wird
das letzte Trainingswochenende
bevor die Saison richtig an
Fahrt aufnimmt. In Herxheim
hoffe ich, dass die Fahrer die
am 17.04. beim U21 WM Rennen
starten werden das
Trainingsangebot nutzen und sich
so auf das Rennen am 17.04.
vorbereiten um dann im Rennen
hoffentlich einen kleinen
Vorteil gegenüber den Gegnern zu
haben.“ Am Ostersonntag wird das
Team Germany dann vor dem
wichtigen Rennen am 07. Mai in
Landshut, wo es um den Einzug in
den Speedway World Cup geht, ein
Testmatch gegen eine Weltauswahl
bestreiten. „Wir werden mit fünf
Mann aus dem A- Kader in Pocking
antreten und wollen zum einen
den Zuschauern in Pocking guten
Sport bieten, zum anderen will
ich einige Jungs aus dem A-Kader
vor dem Rennen in Landshut noch
mal im Renneinsatz sehen, bevor
ich mich endgültig auf ein Team
für die SWC-Quali in Landshut
festlegen werde“, so René
Schäfer.
Termine Team Germany April
2011
09.04.2011 – Training beim
Speedstart in Berghaupten
10.04.2011 – Training
Speedwaybahn Herxheim
17.04.2011 – U21 WM
Qualifikationsrunde 1 – Herxheim
24.04.2011 – Länderkampf Pocking
– Deutschland vs. Weltauswahl
25.03.2011
Saisonfinale der Spike Ritter
In Inzell kommt es am kommenden
Wochenende zum Showdown der
Eisspeedway Weltmeisterschaft
2011! Mit im Feld auch drei
Deutsche! Während die
Außentemperaturen inzwischen
wieder wenig winterlich geworden
sind, geht es im Inzeller
Eisstadion, das nach zwei Jahren
Bauzeit komplett überdacht
wurde, um die letzten Punkte zur
WM Wertung 2011. Dass der WM
Titel nach Russland gehen wird,
stand bereits seit einigen
Rennen fest, doch inzwischen hat
sich der Titelkampf nochmals
zugespitzt. Nikolai Krasnikov,
der die ersten beiden GP's
gewinnen konnte, hat in den
folgenden Grand Prix keine Siege
einfahren können und so sind die
Verfolger Daniil Ivanov (8
Punkte Rückstand) sowie Dimitri
Khomitsevich und Igor Kononov
(je 13 Punkte Rückstand) dem
Titelverteidiger gefährlich nah
gekommen. Es kann also ein
dramatisches Finalwochenende
erwartet werden. Aus deutscher
Sicht liegen Günther Bauer und
Stefan Pletschacher auf den
Rängen 12 und 16 und wollen
natürlich zum Abschluss der WM
Saison 2011 noch mal eine gute
Leistung zeigen und im
Klassement mindestens die
jetzige Position halten bzw.
sich evtl. noch etwas
verbessern. Als Gastfahrer wird
Max Niedermaier ins Rennen
eingreifen und sich zum
Saisonabschluss nochmals
präsentieren wollen. Die Rennen
in Inzell beginnen am späten
Samstagnachmittag um 17 Uhr und
am Sonntag wird um 14 Uhr der
letzte WM- Grand Prix gestartet
werden. Infos zu den Rennen auf
www.dmv-lg-suedbayern.de
15.03.2011
Unzählige
Trainingsrunden in Landshut
absolviert
Nachdem bereits in der Vorwoche
erfolgreich in Cloppenburg
getestet wurde, bat Teamchef
René Schäfer seine Mannen in
Landshut zu einem weiteren
Training. Bei idealen
Bedingungen hatten sich Fahrer
aus allen Kadern in Landshut
eingetroffen um sich auf die
neue Saison vorzubereiten.
Besonderes Augenmerk lag auf der
Vorbereitung des A- Kaders, der
am 7. Mai in Landshut gegen die
Mannschaften aus Finnland, USA
und der Ukraine um den Einzug in
den Speedway World Cup kämpfen
wird. Nach einem freien Training
am Samstag wurde am
Samstagnachmittag das Fahren von
vorgegebenen Linien trainiert
und nach den Trainingseinheiten
auf der Bahn versammelte sich
das gesamte Team im
Fitnessstudio O' Sinitri in
Landshut. Unter Anleitung von
Teamchef René Schäfer
absolvierte das Team noch ein
abschließendes
Trainingsprogramm. Zum Abschluss
des Tages hatte der AC Landshut
die lokale Presse zu einer
Pressekonferenz ins O'Sinitri
geladen, wo René Schäfer mit
seinen Mannen den anwesenden
Pressevertretern Rede und
Antwort stand. Die zu
erwartenden Gegner am 7. Mai
kündigte Schäfer als sehr
ausgeglichen an und es sei ein
sehr harter Kampf zu erwarten
bei dem jeder der Fahrer, die am
7. Mai ans Band rollen, Top-
Leistung bringen müsse. Die
Frage nach dem deutschen Team am
7. Mai lies Schäfer noch
komplett offen: „Die Jungs
konnten sich bei den vergangenen
Trainings zeigen und werden nun
bei ihren Ligaclubs erste Rennen
absolvieren und erst dann wird
man sehen wie die Fahrer in Form
sind und welches Team am 7. Mai
in Landshut an den Start gehen
wird.“ Martin Smolinski
erläuterte die Wichtigkeit der
Qualifikation zum World Cup.
Smolinski: „Der Speedway World
Cup wird in zahlreichen Ländern
live im TV ausgestrahlt und
somit könnten wir uns hier
entsprechend darstellen und
präsentieren!“ Von Tobias Kroner
erhielt Teamchef Schäfer noch
ein entsprechendes Lob für die
geleistete Arbeit in den
vergangenen Jahren: „Ich glaube
kaum, dass am 7. Mai eine der
gegnerischen Nationen so
auftreten wird wie wir als
deutsches Team. Hier wird eine
hervorragende Arbeit geleistet!“
Mit weiteren Trainingseinheiten
auf der Bahn am Sonntag, bei dem
dann auch nachmittags Starts
trainiert wurden, fand das
zweite Trainingscamp seine
Fortsetzung.
Günther
Bauer zweimal im C- Finale bei
Eisspeedway WM in Assen
Mit zwei elften Plätzen konnte
Günther Bauer insgesamt 16 WM-
Zähler bei den Eisspedway Grand
Prix Finals 5 & 6 einfahren.
Beim Finalrennen am Samstag
erzielte Bauer sechs Punkte in
den Vorläufen und konnte im C-
Finale den Österreicher Franz
Zorn auf den letzten Platz
verweisen und sich den elften
Platz in der Tageswertung
sichern. Beim Rennen am Sonntag
kam dann auch Stefan
Pletschacher zum Einsatz, der am
Vortag noch als Reservist ohne
Einsatz geblieben war.
Pletschacher konnte bei seinen
Einsätzen keine Punkte erzielen
und beendete auch das D- Finale
als Letzter. Mit sieben Punkten
aus fünf Vorläufen schaffte
Günther Bauer ungefährdet den
Sprung ins C- Finale. Dort
siegte Ex- Weltmeister Dimitri
Bulankin aus Russland vor Harald
Simon und Günther Bauer, der den
Schweden Stefan Svensson in
Schach halten konnte. In der
Zwischenwertung nach sechs von
acht Finalrennen sind die ersten
acht Plätze fest in russischer
Hand. Der mehrfache Weltmeister
Nikolai Krasnikov führt vor dem
letzten Finalwochenende in
Inzell vor seinen Landsleuten
Danil Ivanov und Dimitri
Khomitsevich. Günther Bauer
liegt derzeit als bester
Deutscher auf dem zwölften Rang.
Vom zehnten Platz, den derzeit
Harald Simon aus Österreich
belegt trennen den deutschen
Meister derzeit jedoch nur vier
Punkte und eben jene wird Bauer
beim letzten Finalwochenende
sicherlich aufholen wollen! Das
Finale des Eisspeedway GP's
findet am letzten März
Wochenende im inzwischen
überdachten Eisstadion Inzell
statt. Informationen zum
Saisonfinale der Eisspeedway
Weltmeisterschaft sind im
Internet unter folgender Adresse
zu finden:
www.dmv-lg-suedbayern.de
10.03.2011
Vorbereitung auf das Rennen des
Jahres in Landshut
Nach einem positiven Trainings-
und Saisonauftakt des Team
Germany am vergangenen
Wochenende wird das Team Germany
nun ein zweites Trainingslager
im Speedwaystadion Landshut /
Ellermühle durchführen. Teamchef
René Schäfer hofft natürlich,
dass sich möglichst viele Fahrer
aus dem A-Kader der deutschen
Speedwaynationalmannschaft in
Landshut zum Training einfinden
werden um sich auf das Rennen
zur Mannschaftsweltmeisterschaft
bestmöglich vorbereiten zu
können. Teamchef Schäfer: "Wir
haben endlich die Chance auf der
Bahn zu trainieren auf der wir
um den Einzug in den SWC kämpfen
werden. In den Vorjahren hatten
wir hierzu leider nicht die
Chance." Doch nicht nur die
Fahrer aus dem A- Kader sollen
das Trainingsangebot des Team
Germany und des AC Landshut
nutzen: "Die Fahrer aus allen
Kadern sind zu diesem Training
eingeladen um sich gemeinsam auf
die Saison vorzubereiten. Ich
will, wie auch schon in
Cloppenburg, die Gelegenheit
nutzen um mit den Fahrern aus
dem DMSB Bahnsport Junior Team
intensiv zu arbeiten. Hier wird
mir auch erneut Sönke Petersen
zur Seite stehen und seine
Erfahrungen an die Jungs
weitergeben.
Trainiert wird am kommenden
Wochenende am Samstag und
Sonntag im Speedwaystadion
Ellermühle in Landshut. Zudem
werden die anwesenden Fahrer am
Samstagabend im Fitnessstudio
O'Sinitri in Landshut
(Siemensstr. 14, 84030 Landshut,
www.osinitri.de)
zu Gast sein wo um 18:30 Uhr
auch eine Pressekonferenz mit
Autogrammstunde der anwesenden
Fahrer angesetzt ist. Letzte
Infos sind auf der Seite des ACL
unter
www.acl.landshut.org
zu finden.
Eisspeedway Assen – drittes von
vier Finalwochenenden steht
bevor
Nachdem die ersten Finalrennen
in Russland absolviert wurden
und sich Russland wie erwartet
in Berlin die
Mannschaftsweltmeisterschaft
gewinnen konnte, geht es für die
qualifizierten Deutschen Günther
Bauer und Stefan Pletschacher
zum vorletzten Mal in dieser
Saison um WM- Punkte. Günther
Bauer liegt nach vier gefahrenen
WM Rennen derzeit auf Rang zehn.
Für Stefan Pletschacher gilt es
sich beim Finalwochenende in
Assen in der Gesamtwertung ein
weiteres Stück zu verbessern um
beim Saisonfinale in Inzell
nicht erneut auf die ungeliebte
Reserveposition abzurutschen!
09.03.2011
Saisonauftakt in Cloppenburg ein
toller Erfolg
"Das war ein perfekter Auftakt",
schwärmte Teamchef René Schäfer
direkt nach dem ersten
Trainingscamp des Team Germany
in Cloppenburg. Aus der ganzen
Republik waren Fahrer nach
Cloppenburg angereist um erste
Runden auf dem Motorrad zu
absolvieren. "So früh war ich
vor einer Saison noch nie auf
dem Motorrad gesessen",
berichtete Richard Speiser, der
aus dem Allgäu nach Cloppenburg
gekommen war und das
Trainingsangebot des Team
Germany und des MSC Cloppenburg
nutzte. Speiser: "Ich war von
der Anlage in Cloppenburg sofort
positiv überrascht. Das ist
schon sehr gut was der Club hier
auf die Beine gestellt hat". Wie
alle anwesenden Fahrer drehte
Speiser etliche Runden auf dem
anspruchsvollen Oval in
Cloppenburg: "Die Bahn war recht
glatt, doch das war für das
Training optimal, da die Bahn
für das Training technisch recht
anspruchsvoll war." Abends nach
dem Training auf der Bahn stand
für das Team noch ein
Fitnessprogramm im Reha- und
Sportmedizinischen Zentrum in
Cloppenburg auf dem Plan, bei
dem die anwesenden Fahrer die
letzten Kräfte des Tages
mobilisierten. Im Rahmen der
Pressekonferenz am ersten
Trainingstag dankte Teamchef
René Schäfer dem MSC Cloppenburg
für die Organisation des
Trainings und für die
hervorragende Zusammenarbeit:
"Der Club ist sehr professionell
aufgestellt und uns als Team hat
es während dem Training an
nichts gefehlt. Alles war
bestens organisiert und ich
hoffe, dass wir in den kommenden
Jahren regelmäßig zum Training
nach Cloppenburg kommen dürfen.
Ich wünsche dem MSC für sein
zweites Speedwayrennen am 3.
September bereits heute gutes
Gelingen und ein volles Haus.“
Die Saisonvorbereitung des Team
Germany wird am kommenden
Wochenende bei einem zweiten
Trainingslager in Landshut
fortgesetzt.
28.02.2011
Deutschland nur auf dem letzten
Platz – Titel geht nach Russland
Während die russischen Fahrer
wie so häufig bei der
Mannschaftsweltmeisterschaft im
Eisspeedway den Titel feiern
konnten, gab es im deutschen
Team lange Gesichter. Das junge
Trio, das von Teamchef Jürgen
Liebmann ins Rennen geschickt
wurde, konnte zwar
erwartungsgemäß nicht in den
Titelkampf eingreifen, doch dass
man am Ende den letzten Rang
belegen würde, war nicht
geplant. Am ersten Tag schloss
das deutsche Team den Renntag
auf Rang sechs ab und mit nur
einem Punkt Rückstand auf die
fünfplatzierten Niederländer war
man vor dem zweiten Renntag noch
guter Dinge in den Kampf um
Platz fünf einzugreifen. Am Ende
machte ein Punkt den Unterschied
aus, der zwischen den fünft
platzierten Finnen und dem
deutschen Team lag. Für das
deutsche Team konnte nur Stefan
Pletschacher die erwartete
Leistung abrufen, obwohl
Pletschacher nach seinem Sturz
bei der deutschen Meisterschaft
am Knie lädiert war und sich
zudem noch eine Verletzung an
der Hand bei einem Sturz im
dritten Durchgang am Samstag
Abend zuzog. "An mir hat es mit
Sicherheit nicht gelegen das wir
Letzter geworden sind. Ich bin
mit meiner Leistung soweit
zufrieden", so Pletschacher nach
dem Rennen. 15 der 24 Punkte des
deutschen Teams konnte
Pletschacher erringen und
abgesehen von seinem dritten
Lauf, als er nach einem Sturz im
Re-Run unter Schmerzen starten
musste, konnte er in jedem Lauf
punkten. Vor allem am Sonntag
steigerte der Ruhpoldinger seine
Leistung im Vergleich zum
Samstagabend nochmals und errang
aus seinen ersten fünf Läufen
neun Punkte. Beim Showdown gegen
die Niederländer im letzten Lauf
des Tages, als ein Sieg im
direkten Duell benötigt wurde,
konnte auch Max Niedermaier
seine ersten Punkte am zweiten
Renntag einfahren. Er gewann den
Lauf, doch Pletschacher musste
auf Rang drei liegend, was zum
Sieg im direkten Duell gegen die
Niederländer gereicht hätte, zu
Boden und somit war Deutschland
in der Endabrechnung auf dem
siebten Rang. "Letzter wollten
wir keinesfalls werden. Ich
hatte schon etwas mehr
erwartet", so Teamchef Jürgen
Liebmann.
Ergebnis Team WM Berlin
1. Russland 58 Punkte (Nikolai
Krasnikov 22 Punkte, Daniil
Ivanov 22, Dimitri Khomitsevich
14), 2. Österreich 49 (Franz
Zorn 31, Harald Simon 18, Martin
Leitner 0), 3. Tschechien 37
(Antonin Klatovsky 24, Jan
Klatovsky 8, Andrej Divis 5) 4.
Schweden 32 (Stefan Svensson 28,
Per Anders Lindström 2, Peter
Koij 2), 5. Finnland 25 (Mats
Järf 18, Kai Lehtinen 7, Henri
Malinen 0), 6. Niederlande 25
(Rene Stellingwerf 12, Sven
Holstein 9, Johny Tuinstra 4),
7. Deutschland 24 (Stefan
Pletschacher 15, Max Niedermaier
9, Christoph Kirchner 0)
23.02.2011
Team WM
Berlin: Liebmann vertraut seinen
Jungs
Der Favorit ist mit dem
russischen Team schnell
ausgemacht beim Finale zur
Eisspeedway-
Mannschaftsweltmeisterschaft in
Berlin Willmersdorf! Doch hinter
dem russischen Trio, das als
Top- Favorit ins Rennen gehen
wird, tummelt sich ein breites
Feld um die weiteren Plätze bzw.
den Kampf um die Silber- und
Bronzemedaille. Dem jungen
deutschen Team, das im Vorjahr
beim Finale in Krasnogorsk, vor
den Toren Moskaus, den sechsten
Rang belegte, werden im Vorfeld
des Rennens zwar nur
Außenseiterchancen eingeräumt,
doch das junge deutsche Team
wird hoch motiviert ins Rennen
gehen und vor heimischer Kulisse
alles geben, ist sich Teamchef
Jürgen Liebmann sicher: „Einen
guten Mittelfeldrang traue ich
den Jungs auf jeden Fall zu. Es
wird viel von der Tagesform
unseres Teams abhängen. Die
nominierten Fahrer sind in der
Saison bisher alle recht gut
drauf und wenn sie auch in
Berlin ihre Leistung bringen,
dann ist sicherlich was
möglich.“ Von einer Medaille
will Liebmann jetzt nicht
unbedingt träumen, zumal das
deutsche Team ohne Günther Bauer
antreten wird, der seit dem
vergangenen Jahr, nach
Differenzen mit Teamchef
Liebmann, nicht mehr für das
deutsche Team starten möchte.
„Von den Punkten her hätte uns
ein Günther Bauer sicherlich
geholfen. Den jungen Fahrern
gehört jedoch sicherlich die
Zukunft und sie können bei der
Mannschaftsweltmeisterschaft
wichtige Erfahrungen sammeln und
sich so auch für die Zukunft
weiterentwickeln. Das Team wird
mit Sicherheit hoch motiviert
ins Rennen gehen und das Beste
geben um ein gutes Ergebnis zu
erzielen. Wenn alles ideal läuft
und das Glück dazukommt, können
wir vielleicht auch auf einen
Medaillenrang spekulieren, aber
zum Ziel möchte ich das nicht
erklären. Wir werden uns selbst
keinen Druck machen und am
Sonntagnachmittag werden die
Punkte addiert und dann werden
wir sehen was raus gekommen
ist“, erklärt Jürgen Liebmann.
Bereits am Donnerstagabend wird
der Teamchef bei der deutschen
Meisterschaft in Berlin
Willmersdorf vor Ort sein um die
Jungs noch mal zu beobachten.
„Ich will die Jungs bei der DM
noch mal fahren sehen. Es ist
eine gute Sache, dass unsere
Fahrer die deutsche
Meisterschaft auch als
Vorbereitung für das WM Rennen
nutzen können. Das könnte für
uns neben dem Publikum das in
Berlin sicher auf unserer Seite
sein wird, zusätzlicher Bonus
sein“, erklärt Liebmann, der
unabhängig vom DM Ergebnis an
seinem Team festhalten will,
„wenn keiner der Jungs sich
verletzt oder einen totalen
Leistungseinbruch erfährt, wird
am Team voraussichtlich nichts
mehr gerüttelt und wir gehen mit
dem Trio ins Rennen! Infos zum
Rennen in Berlin:
www.eisspeedway-berlin.de
18.02.2011
Fahrer für
Speedwayprädikate nominiert
Der DMSB hat die Fahrer für die
einzelnen WM- und EM Prädikate
in den diversen Wettbewerben für
die Saison 2011 nominiert. „Wir
haben in diesem Jahr Fahrern die
einen Startplatz zur
Weltmeisterschaft erhalten
haben, keinen Startplatz in der
Senioren EM gegeben, da wir
inzwischen einige gute Fahrer
haben die aus dem
Juniorenbereich herausgewachsen
sind. Eben diese Fahrer sollen
auch die Chance erhalten sich im
internationalen Geschäft zu
bewähren und wichtige
Erfahrungen zu sammeln“, erklärt
Teamchef Schäfer.
Speedway
Weltmeisterschaft –
Qualifikation zum Speedway GP
2012
Qualirunde 2, Abensberg (DE),
13.06.2011
# 1 Tobias Busch, #4 Tobias
Kroner, #16 Martin Smolinski
Res: #17
Frank Facher, #18 Richard
Speiser
Qualirunde 4, Divisov (CZ),
18.06.2011
# 7 Kevin Wölbert
Qualirunde 5, Terenzano (IT),
18.06.2011
#4 Christian Hefenbrock
Generalreserve: Frank
Facher, Marcin Sekula, Roberto
Haupt, Richard Speiser
GP Challenge, Vetlanda (SWE)
20.8.2011
Speedway
Einzel Europameisterschaft 2011
Qualirunde 1, Stralsund (DE),
30.04.2011
# Marcel Helfer, #7 Mathias
Schultz, #12 Roberto Haupt
Res: #17
Ronny Weis, #18 Mathias Bartz
Qualirunde 2, Chervonograd (UKR),
04.06.2011
#11 Marcin Sekula
Semifinale 1, Mureck (AUT),
18.06.2011
#8 Max Dilger, #11 Thomas Stange
Generalreserve: Frank
Facher, Ronny Weis, Mathias
Bartz
Finale: Lviv (Ukraine)
24.09.2011
Speedway
U21 Weltmeisterschaft 2011
Qualirunde 1, Herxheim ((DE),
17.04.2011
#2 Marco Gaschka, #10 Michel
Hofmann, #15 Kai Huckenbeck
Res: #17
Andre Mochner, #18 Lukas Ziegler
Qualirunde 2, Neustadt/ Donau
(DE), 15.05.2011
#2 Marcel Helfer, #9 Danny
Maaßen, #15 Nils Hesse
Res: #17
Steven Mauer, #18 Hannes
Roeschke
Generalreserve: Andre
Mochner, Steven Mauer, Hannes
Roeschke, Lukas Ziegler, (Niklas
Thien)
Finals: Coventry (GB)
23.07.2011, Holsted (DK)
28.09.2011, Pardubice (CZE)
01.10.2011, Gniezno (POL)
09.10.2011
Speedway
U19 Einzel Europameisterschaft
Semifinale 1, Güstrow (DE),
07.05.2011
#1 Kai Huckenbeck, #9 Danny
Maaßen, #12 Nils Hesse
Res: #17
Andre Mochner, #18 Steven Mauer
Semifinale 2, Tarnow (POL),
18.06.2011
#3 Michel Hofmann
Semifinale 3, Rivne (UKR),
23.06.2011
# 6 Marco Gaschka
Generalreserve: Andre
Mochner, Steven Mauer, Hannes
Roeschke, Lukas Ziegler
Finale: Ljubljana (SLO),
09.07.2011
18.02.2011
Russland
Fahrer dominieren die
Eisspeedway WM
Nach der Halbzeit in der
Eisspeedway Weltmeisterschaft
2011 bleibt festzuhalten dass
die russischen Fahrer das Maß
der Dinge im Eisspeedway sind.
Acht russische Fahrer haben sich
für die Weltmeisterschaft 2011
qualifiziert und fast
erwartungsgemäß führen die
russischen Fahrer die Wertung
an. Nikolai Krasnikov ist
weiterhin auf dem Weg seinen
Rekord in der Weltmeisterschaft
auszubauen und hat die Führung
in der Gesamtwertung übernommen.
Im Verfolgerfeld der russischen
Fahrer liegt Günther Bauer
derzeit mit 30 Punkten auf einem
guten zehnten Rang. Bei drei
Grand Prix Rennen erreichte der
amtierende deutsche Meister
einmal das B- Finale und damit
die Top Acht und landete zweimal
im C- Finale und konnte somit
wichtige Punkte erringen. Beim
dritten Grand Prix in Togliatti
hatte der Schlechinger einen
rabenschwarzen Tag und ein
letzter Platz kostete Bauer
wichtige Punkte. Stefan
Pletschacher musste aufgrund des
Reglements bei einem Grand Prix
als Reservist zusehen und konnte
bei den restlichen drei GP's
insgesamt 13 Punkte erringen.
Die Grand Prix in Russland
begannen für Pletschacher in
Krasnogorsk vor den Toren
Moskaus mittelmäßig: „Beim
zweiten GP ist an einem Motorrad
der Stoßdämpfer gebrochen und
ich musste dann beim ersten Tag
des GP Wochenendes als Reservist
zusehen.“ In Togliatti wurde das
Rennen am zweiten Tag dann ohne
die Tagesfinals auszutragen nach
20 Läufen abgebrochen. „Es war
kein Eis mehr da. Zum Teil kamen
Sand und Beton zum Vorschein.
Das war schon extrem“, erläutert
Pletschacher nach seiner
Rückkehr aus Russland. Die GP
Serie wird nun mit dem GP
Wochenende in Assen am 12. und
13. März fortgesetzt. In Inzell
werden am 26. und 27. März die
letzten beiden GP's der Saison
2010/2011 ausgetragen und der
neue Weltmeister gekürt.
Stand Eisspeedway
Weltmeisterschaft nach 4 von 8
Grand Prix Rennen
1. Nikolai Krasnikov (RUS) 88
Punkte, 2. Dimitri Khomisevich (RUS)
77, 3. Danil Ivanov (RUS) 75, 4.
Igor Kononov (RUS) 74, 5. Vitaly
Khomisevich (RUS) 55, 6. Dimitri
Bulankin (RUS) 50, 7. Sergey
Karachtinsev (RUS) 47, 8. Ivan
Ivanov (RUS) 46, 9. Stefan
Svensson (SWE) 39, 10. Günther
Bauer (DE) 30, 11. Antonin
Klatovski (CZE) 30, 12. Franz
Zorn (A) 28, 13. Harald Simon
(A) 28, 14. Peter Koji (SWE) 19,
15. Grzegorz Knapp (POL) 14, 16.
Stefan Pletschacher (DE) 13, 17.
Johnny Tuinstra (NL) 7, 18. Mats
Järf (FIN) 4
Team WM in
Berlin – Deutsche Team nominiert
In Berlin Willmersorf wird am
26. und 27. Februar der neue
Mannschaftsweltmeister im
Eisspeedway ermittelt werden.
Für das deutsche Team werden
Stefan Platschacher, Max
Niedermaier und Christoph
Kirchner in den Wettkampf gehen.
Beim Rennen in Berlin wird das
deutsche Trio gegen die Teams
aus Russland, Schweden,
Österreich, Finnland, Tschechien
und den Niederlanden antreten.
Im Vorjahr errang das deutsche
Team in Russland den sechsten
Platz und konnte so die
Teilnahme an der WM im Folgejahr
erreichen. Das vorrangige Ziel
für das deutsche Team ist es
natürlich wieder das Ticket für
die Team WM 2012 zu lösen. Zudem
will das deutsche Trio alles
daran setzen die Platzierung aus
dem Vorjahr zu verbessern. Infos
zur Veranstaltung sind im
Internet unter
www.eisspeedway-berlin.de
zu finden
Speedwaykader startet
Vorbereitung in Cloppenburg und
Landshut
Mit zwei Trainingscamps an den
ersten beiden Wochenenden in
März startet die
Saisonvorbereitung der
Speedwaykader in die Saison
2011. Am ersten Märzwochenende
wird Teamchef René Schäfer seine
Mannen zum ersten Training nach
Cloppenburg bitten und eine
Woche später ist ein Training im
Speedwaystadion Ellermühle in
Landshut geplant. „Ich freue
mich sehr, dass wir in diesem
Jahr in Deutschland trainieren
können und somit für unsere
Saisonvorbereitung nicht
hunderte Kilometer durch Europa
reisen müssen“, zeigt sich
Schäfer über die
Trainingsmöglichkeiten erfreut.
„Der Club in Cloppenburg, der im
Vorjahr mit einer tollen
Veranstaltung seine technisch
anspruchsvolle Bahn eingeweiht
hat, ist sehr motiviert das
Stadion mit Leben zu füllen und
wir arbeiten hier im Vorfeld
bereits sehr gut zusammen“,
berichtet Schäfer. In
Cloppenburg wurde in den
vergangenen Jahren eine
technisch sehr anspruchsvolle
Bahn gebaut und der MSC der
lange Jahre auf einer Grasbahn
Rennen ausgerichtet hatte, hat
nachdem Verlust des Geländes
seiner Grasbahn ein tolles
Speedwaystadion gebaut. Teamchef
Schäfer zum Trainingscamp: „Mit
dem frühen Termin können die
Jungs erstmals in diesem Jahr
wieder auf dem Motorrad sitzen
und sich bestens auf die neue
Saison vorbereiten und
zahlreiche Trainingsrunden
drehen um nachdem Winter wieder
in Tritt zu kommen.“ In der
Folgewoche (12. & 13. März) wird
das Team Germany in Landshut auf
der Strecke trainieren, auf der
das Team Germany am 07.05. um
den Einzug in den Speedway World
Cup kämpfen wird.
28.01.2011
Zwei
deutsche Cracks im Eis- GP
Zwei absolute Highlights auf
deutschem Boden
Nach einigen offenen
Eisspeedwayrennen fanden an den
vergangenen Wochenenden die
Qualifikationsrennen zum
Eisspeedway Grand Prix 2011
statt. Neben Günter Bauer konnte
erfreulicherweise mit Stefan
Pletschacher ein zweiter
deutscher Fahrer den Einzug in
den Eisspeedway-Grand Prix 2011
schaffen. Der Ruhpoldinger bot
bei der Qualifikation in St.
Johann eine überzeugende
Leistung und qualifizierte sich
als Tagesfünfter für den Grand
Prix. Eine Woche später schaffte
Günther Bauer als Vierter der
Qualifikationsrunde in
Saalfelden den Grand Prix-Einzug.
Bei der Qualifikationsrunde in
Sanok verpasste Florian Fürst
erst im Stechen den Einzug in
den Grand Prix, als er dem
Tschechen Antonin Klatovsky
unterlag. Max Niedermayer
verpasste aufgrund dreier
Ausfälle die Qualifikation in
St, Johann und Christoph
Kirchner schied als Zehnter bei
der Qualirunde in Saalfelden
aus. Der Eisspeedway Grand Prix
startet mit den ersten vier
Grand Prix in Russland. Am 05.
und 06.02. geht es in
Krasnogorsk um die ersten WM
Punkte und eine Woche später
treten die Cracks vor dem Team
WM Pause in Togliatti an. Das
vorletzte Grand Prix Wochenende
findet am 12. und 13. März in
Assen statt. Am letzten März
Wochenende wird dann in Inzell
der neue Weltmeister gekürt
werden. Am 26. und 27.03. feiert
das Eisstadion Inzell nach
einjähriger Umbaupause sein
Comeback als Austragungsort von
Eisspeedwayrennen. Am letzten
Februarwochenende findet in der
deutschen Hauptstadt Berlin das
Finale zur
Mannschaftsweltmeisterschaft
statt. Im Vorjahr fand das
Finale in Russland Krasnogorsk
statt und das deutsche Team
belegte den sechsten Rang. Vor
heimischer Kulisse will das
deutsche Team, das 2011 erneut
von Jürgen Liebmann betreut
wird, diese Platzierung
sicherlich verbessern. Das
Horst- Dohm Eisstadion im
Stadtteil Wilmersdorf wird auch
2011 sicherlich wieder
zahlreiche Eisspeedwayfans aus
ganz Europa anziehen und es kann
mit einer prächtigen Stimmung
gerechnet werden. Informationen
zu den beiden WM Finals auf
deutschem Boden sind auf
folgenden Internetseiten zu
finden:
www.eisspeedway-berlin.de
&
www.dmv-lg-suedbayern.de
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